Das Wichtigste am Montag Vormittag bei der Menüplanung ist ein grosses Glass Latte Macchiato! Jetzt kann's losgehen...
Seit ein paar Wochen beginne ich die Menüplanung mit einer Bestandsaufnahme unserer Gefriertruhe. Ich gehe meine (zugegebenermassen lediglich drei) Schubladen nach den Gesichtspunkten: Frühstück, Mittagessen und Abendessen durch. Wieviel ich wovon habe, trage ich wöchentlich in eine Tabelle ein.
Danach folgt ein kritischer Blick in den Kühlschrank um zu sehen, was demnächst verarbeitet werden sollte.
Mit diesen Informationen, dem aktuellen Angebotsprospekt unseres Supermarktes, meinem Kalender und dem ein oder anderen Kochbuch setze ich mich dann an unseren Esszimmertisch. Los geht's!
Ich plane die warmen Essen für die ganze Woche. Während der Woche ist das das Mittagessen, am Wochenende das Abendessen. Um das Wochenmenü festzuhalten, habe ich einen Familienkalender zweckentfremdet. In einer Zeile pro Tag habe ich gut Platz um alle Informationen unterzubringen.
Ein anderes Hilfsmittel zur Menüplanung ist mein Kalender. An welchem Tag habe ich Zeit zum Kochen und wann nicht. An Tagen, an denen kaum Zeit zum Kochen ist, versuche ich Menüs aus der Gefriertruhe zu zaubern, an Tagen, an denen viel Zeit zum Kochen ist, probiere ich auch schon einmal etwas Neues aus.
Ein weiterer Gesichtspunkt ist Abwechslung! Ich versuche immer Nudeln, Reis und Kartoffeln in einer Woche unterzubringen, genauso wie Fleisch, Fisch und Gemüsegerichte oder Süßspeisen. Wenn mir gar nichts einfällt, blättere ich durch die letzten Monate um Ideen zu bekommen oder durch ein Kochbuch. Saisonale Gerichte sorgen ebenso für Abwechslung. Jetzt im Herbst verwende ich gerne Kürbis und Maronen. Ein Mal pro Woche gibt es ein Gericht, das ich interessant finde und das die Kinder nicht zwingend mögen - zumindest nicht alle Teile davon. Meistens gibt es aber die gleichen 20 - 30 Gerichte, von denen ich weiß, dass die Mäuse sie beide gerne essen (oder zumindest Teile davon).
Der Wochenplan könnte zum Beispiel so aussehen:
Montag - Spaghetti Bolognese
Dienstag - Lachsfilets mit selbstgemachten Pommes Frites & Karrotten-Gemüse
Mittwoch - selbstgemachte Pizza
Donnerstag - Spätzli mit Speck und Käse (Gemüsebeilage extra für Mama)
Freitag - Palatschinken (Gemüsesuppe vorweg für Mutter und Sohn)
Samstag - Überbackene Maultaschen mit Salat
Sonntag - Schweinefilet mit Champignonsauce, Brokkoli und Reis
Wenn ich den Wochenplan fertig habe, schreibe ich den Einkaufszettel. Am Montag gehe ich für die nächsten vier Tage einkaufen, freitags gehe ich normalerweise noch einmal für das Wochenende los. Mit einem Blick in den Kühlschrank kommen dann noch Milchprodukte, Wurst, Käse, Gemüse und Obst dazu und natürlich Brot und ein paar Sachen, die ich immer vorrätig habe. Seit ich mit einem Menüplan arbeite, brauche ich aber längst nicht mehr so viele Vorräte wie früher!
Am Anfang hilft es auch, sich einmal alle Familiengerichte aufzuschreiben, die man immer wieder kocht. Die Lieblingsgerichte der Kinder und der Eltern sollen schließlich auch nicht zu kurz kommen.
Wenn Ihr ein paar Beispiele sehen wollt: Ich habe eine Zeit lang meine Menüpläne gepostet. Viel Spaß beim inspirieren lassen!
Wenn Ihr noch Fragen habt, schreibt sie doch als Kommentar. Ich werde alle direkt beantworten! Viel Erfolg bei der Menüplanung und lasst mich doch einmal wissen, wie es funktioniert!

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