Freitag, 29. Juni 2012

Schichtsalat

 Es gibt ein klassisches Rezept für Schichtsalat, das recht bekannt ist, aber ehrlich gesagt bin ich selbst nicht so ein großer Fan von rohem Lauch und Sellerie.
Deshalb gibt es hier heute meine Variante dieses leckeren und gesunden Salates, der sich schnell vorbereiten lässt und gut bei Sommerparties ankommt. Wenn man ein bestimmtes Gemüse nicht mag, kann man es auch einfach weglassen, oder durch ein anderes ersetzen.

Zutaten:
* 200 g TK Erbsen oder frisch, kurz gegart
* 2 große Möhren, geraspelt
* 1/2 Kopf Eisbergsalat in mundgerechte Stücke geschnitten
* 1 Büchse Mais, abgetropft
* 200 Kochschinken, gewürfelt
* 1 Büchse Ananasstücke, abgetropft (Saft aufheben)
* 4 Eier in Scheiben
* 2 Avocado in Scheiben
* 200 geriebener Käse (z.B. Emmentaler oder Gouda)

Dressing:
3 EL Mayonnaise
4 EL Naturjoghurt
Salz und Pfeffer nach Geschmack

Zubereitung:
Das Gemüse,  Schinken, Ananas und Eier entsprechend schneiden und dann in Schichten in eine Salatschüssel geben.
Aus Mayonnaise, Joghurt und etwas Ananassaft ein Dressing herstellen, es sollte leicht flüssig sein, um sich gut mit dem Gemüse zu mischen. Nach Bedarf Salz und Pfeffer dazugeben. Das Dressing gleichmässig über dem Salat vertieilen. Dann den Käse darüberstreuen. Der Salat sollte für ein paar Stunden im Kühlschrank durchziehen.
Guten Appetit!






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Donnerstag, 28. Juni 2012

Knete hausgemacht

 Wenn es zum Spielen mit Knete geht, dann werde ich wieder zum Kind. Ich mag einfach das weiche Material mit den Händen zu bearbeiten und damit kreativ zu werden.
Auch meine Kinder spielen noch gern damit und kreieren Menschen, Tiere, Pizzen oder Eisbecher.
Heute möchte ich euch ein Rezept für selbstgemachte Knete vorstellen, das schnell, einfach und preiswert zu verwirklichen ist und ausserdem noch völlig ungiftig ist.

Man braucht dafür pro Farbe:

1/2 Tasse Salz (ca. 100 g)
125 ml Wasser
250 - 300 g Mehl
1 EL Speiseöl
1 EL Stärke
Lebensmittelfarbe

Aus dem Wasser, Öl, Salz und etwas von der Lebensmittelfarbe eine glatte Masse rühren. Die Farbe sollte gut kräftig aussehen, ruhig etwas stärker als die gewünschte Endfarbe.
Dann nach und nach die Stärke und das Mehl zugeben und gut verkneten bis die gewünschte Konsistenz  entstanden ist. Meine Mädchen hatten viel Freude daran, die Knete selbst herzustellen und gleich danach auszutesten und zu kosten. (Ein bisschen zu salzig, aber völlig ungiftig). Nach dem Herstellen oder Spielen die Knete in einem luftdichten Behälter aufbewahren.
Viel Freude beim Ausprobieren!


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Mittwoch, 27. Juni 2012

Babysteps für alle!

Wir alle wollen ein gemütliches Heim, in dem sich alle Familienmitglieder und all unsere Gäste wohl fühlen. Das hängt vor allem davon ab, wie die Menschen, die in dem Heim leben miteinander umgehen und wie die Lebenseinstellung jedes Einzelnen ist. Ein rücksichtsvolles Miteinander schafft eine gute Atmosphäre und eine positive Lebenseinstellung bringt Lachen und Freude in unser Heim. Aber die beste Lebenseinstellung hilft nichts, wenn der Staub so hoch liegt, dass wir unsere Fußspuren darin erkennen können... Ein paar kleine Handgriffe täglich, die zur guten Gewohnheit werden, können uns helfen, unser Haus leichter in Ordnung zu halten. Mit Babysteps möchte ich euch ein paar Ideen für solche "kleinen Handgriffe" geben.


Kein Mensch kann alles alleine schaffen und keine Mama kann einen Haushalt alleine bewältigen. Die Mithilfe aller Familienmitglieder ist notwendig und sei es auch nur dadurch, dass sie nicht mehr Arbeit machen als notwendig...

Familienmitglieder einbinden

Der erste Punkt um mit kleinen Schritten zu einem guten Ergebnis zu kommen: Alle Familienmitglieder einbinden! Schon ganz kleine Kinder können im Haushalt mithelfen, indem sie sich darum kümmern, keine Extra-Arbeit zu kreieren. Kinder können schon früh aufräumen lernen (wobei ich in diesem Fall ein starker Verfechter der Theorie "mit Hilfe kommt man schneller ans Ziel als mit Drohung" bin) und manchmal sogar ein wenig Putzen helfen - nicht dass das wirklich hilfreich wäre, aber es schult für später.

Größere Kinder (ab Schulalter) haben eigene Aufgaben und bestimmte Hilfeleistungen können schon erwartet werden, ohne, dass man sie immer wieder erwähnen muss - Tisch abräumen ist da so ein Punkt...


Genug schlafen!

Um die Kraft und die Nerven zu haben, alle Aufgaben des Tages zu bewerkstelligen, braucht man genug Schlaf! Ich spreche hier aus eigener Erfahrung: Als Nachteule wird es bei mir gerne mal lange nach 22 Uhr und das merke ich am nächsten Tag. Ich bin gereizt und ungeduldig, nervös und fahrig - keine gute Ausgangsposition um einen Haushalt zu führen und zwei Kinder zu erziehen.

Mein persönlicher Vorsatz ist es vor 23 Uhr zu Bett zu gehen und um 6 Uhr aufzustehen.


Mach' einen Tag frei!

Am siebten Tag sollen wir ruhen - das steht schon in der Bibel. Gerade in unserer digitalen Zeit, nehmen wir schnell einmal einen PC in die Hand und prüfen noch schnell die Emails aus dem Büro... und auch wir Mamas und Hausfrauen lassen schnell mal "nebenbei" eine Waschmaschine durchlaufen oder nehmen uns für das Wochenende mehr vor, als wir die ganze Woche über tun. Seit einiger Zeit versuche ich am Sonntag wirklich nur das Nötigste im Haushalt zu erledigen und ganz bewusst Zeit für die Familie einzuplanen. Das tut allen gut, macht Spaß und gibt neue Kraft für die kommende Woche.

* * *

Die Babysteps sind fertig! Hier in Hessen erwarten wir am Wochenende den Beginn der Sommerferien und damit findet ihr auch hier bei "Ein bisschen Haushalt..." in den nächsten Wochen viele bunte Sommerposts.

Wir hatten uns in den letzten Wochen überlegt, wie man mit kleinen Schritten in folgenden Bereichen große Wirkung erreichen kann:

SchlafzimmerKleiderschrankBadezimmer * Küche * Aufräumen * Organisation * Schreibtisch * Putzen

Wenn alle mithelfen kann man so einen Haushalt ganz einfach auf Vordermann bringen!
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Dienstag, 26. Juni 2012

Auf die Familie – und auf sich selbst achten!

Den kalten Winter fürchtet sie nicht,
denn ihre ganze Familie hat Kleider aus guter und warmer Wolle.
Sie fertigt schöne Decken an,

und ihre Kleider macht sie aus feinem Leinen
und purpurroter Seide.
(Sprüche 31, 21-22)

In den letzten Wochen haben wir die einzelnen Verse über diese Sprüche-31-Frau genau untersucht. Wir haben gesehen, dass sie hart arbeitet, das was sie anpackt auch zu Ende bringt. Sie steht früh auf und arbeitet bis spät in die Nacht. Nun sorgt sie auch noch dafür, dass die Familie gut gekleidet ist. Sie ist vorbereitet und arbeitet auch hier hart, damit die Familie keinen Mangel leiden muss.

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Im nächsten Vers lesen wir, dass sie nicht nur für die Familie sorgt, sondern auch für sich selbst!

Gerade wir Mamas und Hausfrauen neigen manchmal dazu, zum Putzen und Kinder versorgen nicht gerade unsere “schönsten Kleider” anzulegen – um die Krümel unter dem Tisch wegzusaugen, genügt auch der ausgeleierte Jogginganzug… wirklich?

“Kleider machen Leute” ist ein altes, aber immer noch passendes Sprichwort. Was würden wir über den Bankbeamten in der zerrissenen Jeans denken, oder über den Koch oder die Krankenschwester in der verdreckten Uniform? Käme die Lehrerin meiner Tochter morgen im Grufti-Look in die Schule wäre ich wohl doch einigermaßen erstaunt und sicherlich auch sehr befremdet.

Natürlich erwartet niemand, dass wir zum Bäder-putzen unsere High-Heels anziehen und die neuen weißen Hosen. Es ist wieder eine Frage der Balance, was wann passt. Wichtig ist, dass wir uns nicht gehen lassen – auf uns achten! Nicht nur im Bereich Kleidung, dazu gehören auch gepflegte Haare, Fingernägel (ups, erwischt) und sogar eine gute Figur – und ich spreche hier nicht vom Twiggy-Modell, sondern von einer gesunden Ernährung, die man jedem ansehen kann…

Die Sprüche-31-Frau hat Stil! Sie ist gepflegt und nimmt ihren Job ernst.

Meistens geht unser eigenes Erscheinungsbild im Alltagsstress komplett unter (ich denke da wieder an meine Fingernägel…). Wann hast du dir in den letzten Wochen Zeit für dich genommen? Zeit für dein Aussehen, für deine Gesundheit?

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Montag, 25. Juni 2012

Wandern mit Kindern

Ferien-Button
Hier in Hessen läuten wir gerade die letzte Schulwoche ein! Die meisten von euch haben sicherlich schon Urlaubspläne gemacht. Wohin fahrt ihr in diesem Jahr? Wir werden zum dritten Mal in Folge mit unseren Kindern zusammen wandern gehen!

Hätte mir das vor 10 Jahren jemand erzählt, ich hätte ihm vermutlich sehr dezent den Vogel gezeigt (nicht dass ich so etwas je tun würde). Mit KindIMG_7720 (480x640)ern – wandern??? Niemals!!!

Irgendwann haben wir es dann doch ausprobiert und, was soll ich sagen, wir waren begeistert! Wir sind mit ganz kleinen Ansprüchen an die Sache herangegangen – und wir hatten jedes Mal einen wunderschönen Urlaub.

Den ersten Wanderurlaub haben wir mit Sarah als Einzelkind gemacht. Sie war damals knapp zwei und die Bergtouren verbrachte sie schlafend in der Bucklkraxn (zu deutsch: Rückentrage). Mit einem Kind, dass so transportierbar ist, kann man fast alle Wanderungen machen. Lediglich ein paar wenige Punkte sollte man beachten:
  • Große Höhen sind für sehr kleine Kinder nicht gesund!
  • Kinder aufgrund der dünneren Luft und der damit höheren Ozon-Konzentration immer gut eincremen und viel Ruhe gönnen.
  • Die Rückentrage muss SEHR KOMFORTABEL sein!!! Lieber ein paar Euro mehr ausgeben und dafür eine Trage haben, die wirklich sitzt. Übrigens: Wo Mamas auch gerne Tragetücher verwenden, brauchen die meisten Papas etwas mit Klickverschluss, dass hält…
  • Touren gut planen und genug Proviant mitnehmen. Kleidung zum Wechseln kann auch von Vorteil sein…
  • Kinder brauchen eigentlich kaum Extra-Entertainment; die Natur bietet ihnen viel mehr, als Mama und Papa glauben – sie müssen sie nur lassen.
Dann wurden die Kinder ein wenig größer und unser Sohn kam zur Welt – und wir sind für zwei Jahre ans Meer gefahren. So gerne wir das tun, es hat uns immer wieder in die Berge gezogen. Als die Kinder sechs und vier Jahre alt waren, haben wir es wieder gewagt.
  • Kurze Touren planen und laaange Aufenthalte auf den Almen.
  • Touren gut planen, viel Einkehrmöglichkeiten (siehe Punkt 1) und genug Proviant mitnehmen (die erste Rast gibt es in der Regel nach 10 Meter Wanderung).
  • Viele Almen in Österreich haben mittlerweile eine große Spielwiese für Kinder, mit Klettergeräten, Trampolin und vielen Kleintieren – nicht wundern, wenn man den vierjährigen bis zur Alm hochtragen muss (der Weg ist viel zu anstrengend) und er sich dann auf dem Spielplatz austobt
  • Waldwege vor Forstwegen: Es hat fast einen ganzen Urlaub gedauert, bis wir herausgefunden hatten, dass unsere Kinder querfeldein viel länger laufen, als auf geraden Forstwegen. Am liebsten mitten durch die Kuhweide – und wenn Mama dann noch ein bisschen Angst vor den Kühen hat und mitten in den Kuhfladen tritt, ist die Wanderung ein Highlight (für die Kinder, versteht sich).
  • Wanderungen mit Publikum: In unserem Urlaubshotel werden sogenannte Hauswanderungen angeboten. Wer von den Gästen will, kann mitlaufen – und unsere Kinder immer voraus! Am schönsten waren die Wanderungen, wenn der Sohn vom Hauswirt auch mit dabei war: Kein Quengeln, die Kinder immer ein paar hundert Meter voraus und manchmal haben wir unsere Kinder erst auf der Alm wieder gesehen (by the way: topfit und schon jeder mit einem selbst bestellten Getränk versehen…)
  • Pausen einplanen: Auch wenn wir es gerne gemacht hätten, seit wir die Kinder dabei haben, sind wir NICHT jeden Tag auf Bergtour gegangen. Wir sind maximal zwei Tage in Folge gewandert, dann gab es ein Alternativprogramm: Einen Tag im Schwimmbad, Besichtigung eines Salzbergwerkes, Stadtbummel, ein langer Tag auf einem großen Spielplatz…
  • Gutes Schuhwerk! Auch wenn die Kinder im nächsten Jahr aus den teuren Wanderschuhen wieder rausgewachsen sind – Kinder mit Blasen an den Füßen sind schlimmer als die Anschaffung guter Wanderschuhe! Da die Kinder die Schuhe nur sehr selten tragen, werden sie bei uns durchaus weitervererbt, also müssen wir jede Größe nur ein mal kaufen.
  • Ein großer Rucksack für Papa!!! Und wenn der Papa keine 20 mehr ist, dann darf auch dieser Rucksack ruhig von guter Qualität sein, schließlich muss Papa am Anfang durchaus 3 Liter Wasser schleppen und dazu Kekse, Brot, Regenkleidung und und und… Natürlich kann Mama tragen helfen und darf auch einen großen Rucksack schleppen – schließlich wachsen wir nicht mehr.
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Wir freuen uns auf unsere Wanderferien und die Kinder sind auch schon ganz aufgeregt. Drückt uns die Daumen, dass wir gutes Wetter haben. Was macht ihr in den Ferien?

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Freitag, 22. Juni 2012

Kartoffelwaffeln

Die Kartoffelwaffeln habe ich in einem Menüplan im Februar letzten Jahres, also vor über einem Jahr, einmal erwähnt – und nie das Rezept dafür gepostet. Die Idee dafür war gar nicht von mir. Eine Freundin hat mich darauf gebracht, Kartoffelpuffer nicht in der Pfanne, sondern im Waffeleisen auszubacken. Es hat sehr gut geklappt und da meine Kinder alles mögen, was wie Waffeln aussieht, konnte ich auch die Zucchini ohne viel Aufhebens unterbringen…

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Zutaten: Kartoffeln, Zwiebel, ein Ei, Kartoffelmehl, Salz und Gemüse nach Belieben

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Dank der wunderbaren Erfindung von Tupperware, kann ich den Teig super schnell im Quickchef zubereiten:
1. Zwiebel zerstückeln
2. Kartoffeln (geschält und geviertelt), Ei, Zucchini (in groben Stücken), Mehl und Salz dazugeben, kleinhacken.

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Die Waffeln wie üblich mit wenig Fett im Waffeleisen ausbacken.

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Kurz auskühlen lassen und am besten sofort servieren.

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Für Leckermäuler: Etwas Kräuter Creme Fraîche und Räucherlachs dazu servieren.

Guten Appetit!
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Donnerstag, 21. Juni 2012

Naturschatzsuche

Ich liebe es spazieren zu gehen. Egal ob nur in der Nachbarschaft, einem Park oder im Wald, ich bin gern draußen, geniesse die frische Luft, Landschaft und Umgebung.
Meine Kinder sind nicht so begeisterte Läufer, es sei denn das Ziel des Spazierganges ist ein Spielplatz, oder noch besser, eine Eisdiele.
Um meine Kinder ein bisschen zu motivieren und einen Spaziergang etwas spannender zu gestalten, habe ich diese Idee gefunden, die ich bald ausprobieren möchte. (Im Moment sind die Temperaturen hier immer in den Dreißigern, deshalb beschränken wir unsere Aktivitäten draußen etwas.)
Kinder sind ja geborene Schatzjäger und Sammler. Ich denke, sie werden viel Spass haben mit dieser Idee.

Naturschatzsuche

Zu Beginn des Spaziergängen bekommt jedes Kind einen Beutel und die folgende Checkliste mit Gegenständen, nach denen sie suchen sollen:

  • etwas Weiches
  • verschiedene Arten von Samen
  • zwei Arten von Müll
  • etwas Gerades
  • etwas Rundes
  • etwas Glattes
  • etwas Raues
  • zwei Arten von Blättern
  • etwas, das ein Geräusch macht
  • ein angeknabbertes Blatt
  • einen schönen Stein
  • etwas, dass du schön findest
  • ein Tannenzapfen
  • etwas Grünes
  • einen Stock
  • etwas, was für dich ein Schatz ist
Die Liste kann beliebig verändert und erweitert werden, je nach Umgebung und Jahreszeit.
Ich bin gespannt darauf, die Schatzsuche mit meinen Kindern auszuprobieren.


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Mittwoch, 20. Juni 2012

Babysteps beim Putzen

Wir alle wollen ein gemütliches Heim, in dem sich alle Familienmitglieder und all unsere Gäste wohl fühlen. Das hängt vor allem davon ab, wie die Menschen, die in dem Heim leben miteinander umgehen und wie die Lebenseinstellung jedes Einzelnen ist. Ein rücksichtsvolles Miteinander schafft eine gute Atmosphäre und eine positive Lebenseinstellung bringt Lachen und Freude in unser Heim. Aber die beste Lebenseinstellung hilft nichts, wenn der Staub so hoch liegt, dass wir unsere Fußspuren darin erkennen können... Ein paar kleine Handgriffe täglich, die zur guten Gewohnheit werden, können uns helfen, unser Haus leichter in Ordnung zu halten. Mit Babysteps möchte ich euch ein paar Ideen für solche "kleinen Handgriffe" geben.


Putzen - leidiges Thema! Keiner macht es wirklich gerne und doch kommen wir alle nicht drum herum. Staubsaugen - wischen - wienern - schrubben - Fenster putzen - abstauben... mal mehr mal weniger.


Hilfreich ist auf alle Fälle eines: Finde die richtige Einstellung dazu!!! Indem wir unsere Wohnung sauber und ordentlich halten um darin angenehm leben zu können arbeiten wir für unsere Familie. Natürlich ist ein mal Bodenputzen keine große Aufgabe, aber die Summe aller Arbeiten wird zu einer großen und wichtigen Mission.

Was sonst noch hilft:
Schreibe einen Putzplan!

"Das Thema hatte sie doch schon?!" Stimmt, ich werde auch nicht noch einmal alles neu schreiben. Dafür eine kleine Liste, mit allen Post zu diesem Thema:


Etwas Neues gibt es aber doch: Ein paar praktische Vorlagen zum herunterladen!

Die Putzwoche für den Kühlschrank (oder die Pinnwand, oder den Haushaltsordner, oder ...) und einen Wochenplaner für zwischendurch - oder für Individualisten.

Und hier noch der ultimative Haushaltsplaner:

Auf der linken Seite eine Liste aller Aufgaben im Haushalt, die mir so eingefallen sind, rechts die Möglichkeit selbst die Aufgaben zu einem Plan zusammenzustellen. Und denkt immer daran, so wie sich die Familie über die Jahre verändert - mit dem Alter der Kinder (und der Eltern) ändern sich die Ansprüche - so gibt es auch immer wieder den Bedarf, den Putzplan anzupassen.

Daher gibt es in diesem Plan die Möglichkeit, erst den wöchentlichen Putzplan zu gestalten und dann entweder den Plan zu kopieren und die wöchentlichen / monatlichen Aufgaben einzutragen, oder man trägt diese mit dem Bleistift ein und radiert.


Der Haushaltsplan für den Monat Mai könnte dann beispielsweise so aussehen:


Ich hatte mir zuerst die wöchentlichen Aufgaben aufgeschrieben - dann die Aufgaben, die alle 14 Tage bzw. monatlich zu erledigen sind. Dann hatte ich mir überlegt, in welchem Monat ich die jährlichen Aufgaben erledigen möchte und mir den Monat als Zahl dahinter geschrieben. Für den Monat Mai standen dann Fenster putzen, Balkon schrubben und Garage aufräumen an.


Klar, einen Haken hat der Putzplan: Putzen muss man immer noch selbst... Ich habe allerdings über die Jahre eine Sache gelernt: Wenn man weiß, was zu tun ist, rafft man sich eher auf, es auch zu tun.

Viel Erfolg!
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Dienstag, 19. Juni 2012

Banal aber wichtig

Sprüche 31, 19 Ihre Stoffe webt und spinnt sie selbst

Wir sind in Woche 6 in unserem Sommerleseplan bei den Guten Morgen Mädels und bisher haben wir schon viele wichtige Eigenschaften der Frau aus Sprüche 31 studiert. Sie ist wirklich ein herausragendes Beispiel für Fleiß, Umsicht und gute Planung.

Der heutige Vers beschreibt nun, dass diese außerordentliche Frau ihre eigenen Fäden spinnt und daraus Stoffe webt. Wow, das muss eine unwahrscheinlich zeitaufwändige Arbeit gewesen sein. Und recht monoton. Nun wird heutzutage wohl kaum noch jemand die Kunst des Spinnens und Webens beherrschen und nutzen, um die Familie zu kleiden oder Decken für das Haus herzustellen. Stricken, Häkeln oder Nähen vielleicht, aber auch da nutzen wir die Vorzüge von gekaufter Wolle und fertigem Stoff.

Courtney geht in ihrem Buch zu dieser Reihe auf die Banalität und Wiederholung dieser Tätigkeiten ein. Es war eine Arbeit, die gemacht werden musste, auch wenn sie langwierig und monoton war.
Kennt ihr solche Aufgaben im Haushalt? Kaum hat man sich durch die Wäscheberge gekämpft, alles gewaschen, getrocknet, gebügelt, gefaltet und weggeräumt, da geht das Ganze wieder von vorn los. Oder ich wische die Fußböden, nur damit meine Kinder ein paar Minuten später mit Dreckschuhen durch die Küche spazieren oder ihren Saft verschütten. Hatte ich die Glastür nicht gerade erst geputzt? Die Handabdrücke daran lassen mich zweifeln.

Viele alltägliche Aufgaben im Haus erscheinen als banal und wir fragen uns, ob es den Aufwand wert ist, sie zu erledigen, wenn kurz darauf doch alles wieder aussieht, wie vorher.
Auch wenn es noch so unbedeutend und nutzlos erscheint, sind diese Tätigkeiten wichtig und gut. Sie helfen uns, ein Heim zu schaffen, in dem die Familie und auch Gäste sich wohlfühlen können und lehren auch unsere Kinder, wie ein geordnetes Zuhause aussehen kann. Gerade bei solchen Aufgaben können sie auch in kleinen Schritten Verantwortung lernen und verstehen es besser, Rücksicht zu haben auf die Arbeit der Mutter, wenn sie sich selbst einmal die Mühe einer solchen Tätigkeit gemacht haben.

Ich ermutige euch, nicht zu verzweifeln, wenn ihr den Eindruck habt, eure ganze Arbeit war vergebens. Euer Einsatz für eure Familie ist niemals unnütz und Gott wird euren Fleiß und eure Beständigkeit sehen und anerkennen.


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Montag, 18. Juni 2012

Ein bisschen Ferien...

Ihr habt den Button sicherlich schon entdeckt. Der Sommer 2012 steht unter dem Motto "Ein bisschen Ferien..." und Stephie und ich werden verschiedene Posts schreiben, in denen es rund um die Sommerferien geht. Da gibt es leckere Gerichte, die man besonders gut mit Kindern kochen kann, Ideen für das einfache Koffer packen und natürlich ganz viele Beschäftigungsideen für's gelangweilte Kind.



Und damit wir noch mehr Ideen sammeln können, könnt Ihr Euch am Ende dieses Posts verlinken und anderen Lesern Eure Posts zum Thema Ferien zeigen. Es wäre schön, wenn Ihr den Button dafür in eurem Post verlinkt, damit die anderen auch wieder zurückfinden.

Was bisher war:

Beschäftigungsideen

Das Langeweile-Glas
Experimente

Bastelideen

Klammertöpfe
Recycling Blumen
Drehkreiseldisk
Kartoffeldruck
Bommeln basteln
Blätterbilder

Ideen für die Küche

Bunte Kekse
Alltagspicknick - einfach einmal wo anders essen...
Wie entsteht Butter

Familie

Familienurlaub - was macht einen Familienurlaub aus???
Mama-Tochter-Buch - die Ferien sind ein guter Zeitpunkt um so ein Buch zu beginnen.

Für euch alle noch ein paar schöne Schultage - hier in Hessen ist das Schuljahr bald rum, die Bayern müssen noch ein wenig länger arbeiten. Uns allen wünsche ich einen schönen & sonnigen Sommer!

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Freitag, 15. Juni 2012

Strawberry Crumble

Heute möchte ich euch wieder ein amerikanisches Rezept vorstellen. Ein leichter, frischer Nachtisch passend zur Erdbeerzeit. Dabei lassen sich auch gut die Erdbeeren verwenden, die nicht mehr ganz so frisch und ansehnlich sind.

Strawberry Crumble

Zutaten:

200 g Mehl (ich nehme 2/3 Weissmehl, 1/3 Vollkorn)
4 Esslöffel brauner Zucker
50 g gehackte Mandeln
180 g geschmolzene Butter
etwas Zimt
3 Eiweiss
300 ml Schlagsahne
3 Esslöffel Zitronensaft
150 g Zucker
700 g Erdbeeren, zerdrückt


Zubereitung:

Aus Mehl, braunem Zucker, Zimt und Butter mit einer Gabel eine streuselartige Masse herstellen. Locker in einer gefetteten Auflaufform verteilen und bei 160 Grad für 20 Minuten backen, zwischendurch einmal umrühren. Abkühlen lassen.

1/3 der Streusel in eine Schüssel umfüllen, den Rest in der Auflaufform als Boden festdrücken.

Eiweiss und Zucker zusammen steif schlagen. Schlagsahne steifschlagen. Erdbeeren, Eiweiss, Sahne und Zitronensaft vorsichtig verrühren und auf dem Boden verteilen.
Die restlichen Streusel auf der Erdbeermasse verteilen. Das Crumble für 3 bis 6 Stunden einfrieren. Circa 15 Minuten vor dem Geniessen aus dem Gefrierfach nehmen.


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Donnerstag, 14. Juni 2012

Basteln mit Pappmache´



Ich erinnere mich gern daran, wie ich als Kind mit Pappmache´gebastelt habe. Es ist eine einfache und preiswerte Beschäftigungsvariante und lässt der Kreativität und Fantasie freien Raum.

In den letzten Jahren haben mich meine Kinder um eine Pinata für ihren Geburtstag gebeten und als ich nach den Preisen der im Handel angebotenen Varianten gesehen habe, wusste ich, dass man das sicher selbst zu Hause auch probieren kann. Und die Kinder können dabei auch noch ihren Spass haben.
 Früher haben wir mit Tapetenkleister gearbeitet, aber der Kleber, den ich jetzt benutze, besteht nur aus Wasser und Mehl und ist einfach herzustellen und sauberzumachen!

Aber auch außer Pinatas kann man natürlich auch ganz andere Projekte mit Pappmache` herstellen und sich selbst oder die Kinder für mehrere Tage kreativ beschäftigen.

Ausgangsmaterialien dafür sind ein Ballon, Zeitung und Kleber.
Die Arbeitsfläche mit Zeiting oder einer anderen Unterlage schützen.  Den Ballon aufpusten, zuknoten und auf eine Schüssel setzen. Den Kleber aus 2 Tassen Wasser und 2 Tassen Mehl herstellen. Die Zeitung kann man in Teile reissen oder in Streifen schneiden. Dann kann es losgehen.
Entweder die Zeitungssteile in den Kleber tauchen und dann abstreifen, oder, wie ich es bevorzuge, mit einem Malerpinsel direkt auf den Ballon auftragen. Die Zeitungsstücke sollten beim Aufkleben etwas überlappen. Ich arbeite mich gern in Kreisen von einem Ende des Ballons zum anderen, um den Ballon gleichmässig abzudecken, meine Kinder kleben einfach drauflos und kümmern ich nicht so sehr um ein System. Am Ende sollte der Ballon rundum mit Zeitung bedeckt sein. Diese Schicht gut trocknen lassen. Das kann ein paar Stunden dauern. Mit einem Fön oder Ventilator kann man den Prozess bei Bedarf etwas beschleunigen. Anschließend eine zweite Schicht Zeitung aufkleben und trocknen lassen.
Nun beginnt die eigentliche Gestaltung des Ballons. Ich werde ein Pferd herstellen und benutze deshalb ein paar Pappstreifen, die ich als Gerüst für den Pferdekörper mit Klebestreifen am Ballon befestige. Ein paar leere Toilettenpapierrollen oder Küchentuchrollen werden als Beine und Hals angeklebt. Den Kopf forme ich aus zusammengerollten Zeitungspapier, das angeklebt wird. Da die Pinata hängen soll, wickele ich noch etwas Paketschnur um das Gerüst und führe die Enden nach oben. Den gesamten Körper nun noch einmal mit einer Schicht Zeitung überkleben und trocknen lassen. Danach kann der Ballon mit einer Nadel gepoppt werden.

Nun kann das Projekt bemalt und dekoriert werden. Gut geht Temperafarbe.  Zum Füllen schneide ich eine Öffnung an die Oberseite und verschließe sie mit Klebeband.
Fertig!



Viel Spass beim Experimentieren wünscht


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Mittwoch, 13. Juni 2012

Babysteps am Schreibtisch

Wir alle wollen ein gemütliches Heim, in dem sich alle Familienmitglieder und all unsere Gäste wohl fühlen. Das hängt vor allem davon ab, wie die Menschen, die in dem Heim leben miteinander umgehen und wie die Lebenseinstellung jedes Einzelnen ist. Ein rücksichtsvolles Miteinander schafft eine gute Atmosphäre und eine positive Lebenseinstellung bringt Lachen und Freude in unser Heim. Aber die beste Lebenseinstellung hilft nichts, wenn der Staub so hoch liegt, dass wir unsere Fußspuren darin erkennen können... Ein paar kleine Handgriffe täglich, die zur guten Gewohnheit werden, können uns helfen, unser Haus leichter in Ordnung zu halten. Mit Babysteps möchte ich euch ein paar Ideen für solche "kleinen Handgriffe" geben.

Zum Thema Büroorganisation habe ich bereits eine ganze Serie geschrieben und werde diese zu gegebener Zeit weiterführen. Heute also ein paar kurze Hinweise und die Links, wo ihr mehr dazu finden könnt.
Foto: Andrea Damm / pixelio.de
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Papierstapel sind mitunter das größte Problem eines übervollen Schreibtisches - also sollten wie diese gar nicht erst in den Himmel wachsen lassen.

Mehr dazu...

Sachen, die erledigt werden müssen in der Inbox sammeln

Das was vom Stapel übrig bleibt ist meistens wichtig und zieht weitere Aufgaben mit sich - also ab in eine Inbox damit und nicht liegen lassen sondern erledigen!

Mehr dazu...

Inbox täglich leeren

"Nicht liegen lassen, sondern erledigen" funktioniert am besten, wenn man täglich, mehrmals wöchentlich, mindestens regelmäßig zu einem festen Zeitpunkt daran arbeitet.

Mehr dazu...

Schreibtisch täglich aufräumen

Nichts stört den Arbeitsablauf mehr, kann den eigentlichen Start länger verzögern, als ein unordentlicher Arbeitsplatz! Also am Ende des Tages nicht nur die Küche, sondern auch den Schreibtisch aufräumen.

Details anzeigen
Mehr dazu...

Habt ihr noch Ideen zum Thema Büroorganisation? Fragen, Vorschläge oder eigene Konzepte?
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