Donnerstag, 31. Mai 2012

Ich sehe was, was du nicht siehst...

Heute möchte ich euch wieder eine Beschäftigungsidee für Kinder vorstellen. Sie ist schnell und preiswert umzusetzen und kann eine ganze Weile für Unterhaltung sorgen.

Dafür braucht man eine große leere Flasche, 1,5 Liter oder 2 Liter, sauber und trocken, ungekochten Reis und verschiedenste kleine Haushaltsgegenstände oder Spielzeuge.
Vorschläge dafür wären:

Büroklammer, Knopf, Gummiband, kleine Plastikfiguren, ein Streichholz, Würfel, Glasmurmel, Stein, Münze, Schraube, Ahorn, Anspitzer, Ring, Magnet... die Objekte müssen nur durch den Flaschenhals passen. Ich hatte bei meinen Bastelsachen noch eine Menge Knöpfe in verschiedenen Formen, die ich dafür verwendet habe.

Einen Teil des Reises mithilfe eines Trichters in die Flasche füllen, dann ein paar der Objekte hineintun, wieder etwas Reis darüber, ein paar mehr Objekte usw. Dabei die Flasche nicht bis zum Rand oben füllen. Der Reis braucht etwas Spielraum zum Bewegen. Den Deckel auf der Flasche gut festkleben.
Ich habe mir eine Liste gemacht mit allen Objekten, die ich in die Flasche getan habe und dann ein Papier entworfen, wo sie aufgelistet sind und ein passendes Bild daneben gesetzt (für Kinder, die noch nicht lesen).
Die Aufgabe der Kinder ist es dann, so viele Objekte wie möglich in der Flasche zu entdecken und auf der Liste abzustreichen.
Die Flasche kann auch gut bei langen Autofahrten eingesetzt werden.


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Mittwoch, 30. Mai 2012

Babysteps beim Aufräumen

Wir alle wollen ein gemütliches Heim, in dem sich alle Familienmitglieder und all unsere Gäste wohl fühlen. Das hängt vor allem davon ab, wie die Menschen, die in dem Heim leben miteinander umgehen und wie die Lebenseinstellung jedes Einzelnen ist. Ein rücksichtsvolles Miteinander schafft eine gute Atmosphäre und eine positive Lebenseinstellung bringt Lachen und Freude in unser Heim. Aber die beste Lebenseinstellung hilft nichts, wenn der Staub so hoch liegt, dass wir unsere Fußspuren darin erkennen können... Ein paar kleine Handgriffe täglich, die zur guten Gewohnheit werden, können uns helfen, unser Haus leichter in Ordnung zu halten. Mit Babysteps möchte ich euch ein paar Ideen für solche "kleinen Handgriffe" geben.


Kürzlich habe ich wieder einmal etwas sehr interessantes gelesen: Jeder kann eine Wohnung haben, die wie aus "Schöner Wohnen" aussieht und das ganz ohne Kosten! Ein ganz wichtiger Satz war: Unordnung sieht nie schön aus! Nope! Und Unordnung entsteht vor allem, wenn man irgendwo von irgendetwas zu viel hat.

Täglich eine Sache ausmisten

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Damit man nicht mehr von allem zu viel hat, sollte man immer wieder ausmisten. Brauchst (und vor allem gebrauchst) du die Sache, oder liebst du sie wirklich sehr? Nein? Dann weg damit - irgendjemand kann sie vielleicht besser gebrauchen als du.

Weil wir für große Ausräum-Aktionen meistens nicht die Zeit haben, sollten wir auch hier Babysteps machen... in kleinen Schritten zur schönen Wohnung und damit beginnen, jeden Tag eine Sache wegzugeben, wegzuwerfen oder aber wieder in Gebrauch zu nehmen.

Für alles einen Platz finden

Es sollte nicht nur nicht zu viel sein - die Sachen, die wir haben, sollten alle an einem passenden Platz lagern, bis wir sie brauchen. Kennt ihr das? Ihr kauft Putzmittel ein, nur um ein paar Tage herauszufinden, dass ihr von dem Universalreiniger noch drei Flaschen hattet, nur jede in einer anderen Ecke...

Bestimmte Dinge suchen wir auch gerne immer wieder, weil sie nie dort sind, wo wir sie vermuten - oder weil sie einfach keinen festen Platz haben.

Damit man alles wieder findet, sollte alles irgendwo sein, wo man es finden kann.

Um diesen Prozess zu starten, könnte man erst einmal die Dinge den entsprechenden Zimmer zuordnen und dann jedes einzelne Zimmer neu organisieren.

Fünf-Minuten-Aufräumaktionen durchführen

Kennt ihr das auch - keine Lust zum Aufräumen, obwohl man schon wie ein Storch durch die Wohnung stackst? Und eigentlich sollten die Kinder mithelfen, weil 99% der Dinge, die da herumliegen ihre eigenen sind?

Stellt die Küchenuhr auf 5 Minuten ein und macht einen Wettbewerb daraus: Wie viel kann man in fünf Minuten erledigen? Es ist oft mehr, als man vorher denkt. Und meistens ist es so, dass wir, sollten wir in fünf Minuten doch nicht fertig sein, einfach schnell noch ein paar Minuten dran hängen, weil wir die entsprechende Aufgabe dann erledigt haben.

Das funktioniert besonders gut beim Wäsche zusammenlegen, Geschirrspülmaschine ausräumen, Kinderzimmer aufräumen, Einkäufe wegräumen und für ganz viele andere Aktionen.

Niemals einen Raum verlassen, ohne etwas mit hinauszunehmen

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Noch so ein Zeit-Spar-Tipp! In jedem Raum ist immer etwas, das dort nicht hingehört - so ist es jedenfalls bei uns. Und deshalb habe ich in jedem Zimmer eine Ecke, oder eine Ablage, auf die ich diese Dinge lege. Wenn ich dann das Zimmer verlasse, sehe ich unwillkürlich auf diesen Fleck und nehme das mit, das auch in die gleiche Richtung gehen sollte, wie ich.

In Prag haben wir auf insgesamt vier Ebenen gewohnt und ständig mussten Dinge von unten nach oben oder von oben nach unten. Da ich damals eine 2-jährige Tochter hatte, die noch ganz gerne herum getragen wurde und außerdem schwanger war, habe ich freiwillig keine Extra-Touren unternommen. Also hatte ich auf jeder Ebene ein Körbchen, in das die Dinge kamen, die entweder weiter hinunter oder weiter hinauf gehörten.

Zur Zeit leben wir auf einer Etage, aber für die Kellertreppe habe ich immer noch ein Körbchen...

Zeit sparen, indem man ähnliche Dinge am gleichen Fleck aufbewahrt

Nicht nur Zeit, auch Geld kann man sparen, wenn man die Dinge die zusammengehören auch zusammen aufbewahrt. Erinnert ihr euch noch an die Putzmittel von vorhin? Wenn es ein Regal gibt, in dem ALLE Putzmittel stehen, kann man auf einen Blick erkennen, was man nachkaufen muss. Das spart nicht nur Zeit beim Suchen und Einkaufszettel schreiben, sondern auch Geld, weil man nur das auf Vorrat hat, das man auch auf Vorrat benötigt.

Dieses Prinzip gilt für Putzmittel genau so wie für Lebensmittel, Hygieneartikel, Spielsachen, Bücher, Kleidung...

Doppelte Dinge eliminieren

Und wenn man alles aufgeräumt und zusammengestellt hat, was zusammen gehört, dann kann man Dinge, die man doppelt hat, obwohl man sie gar nicht mehrfach benötigt, aussortieren - wer braucht schon zwei mal das gleiche Buch, sieben grüne T-Shirts oder zehn identische Kochlöffel?

Welcher dieser Tipps ist euer Lieblings-Trick? Was werdet ihr sofort ausprobieren?
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Dienstag, 29. Mai 2012

Eine Frau der Tat!

Wir lesen in der dritten Woche der Sprüche-31-Frau Bibelstudie und stellen fest, dass dieses Frau nicht nur vertrauenswürdig ist sondern auch eine Frau der Tat.

Dieses Kapitel gefällt mir - auch ich bin jemand, der die Dinge in die Hand nimmt und anpackt! Ich bin meistens eine der ersten, die die Hand hebt, wenn es darum geht irgendeine Aufgabe zu übernehmen und meistens mache ich mehrere Projekte gleichzeitig.
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Aber ist es genau das, was diese Sprüche-31-Frau tut? Hm, ich fürchte, um mit diesem Vorbild aufzuschließen, habe ich noch viel an mir zu arbeiten.

"Ihr Leben lang tut sie ihm Gutes, niemals fügt sie ihm Leid zu." (Sprüche 31,12 HfA)

Diese Frau übernimmt nicht einfach alle Projekte, die ihr selbst spannend erscheinen, sie arbeitet sich nicht für den Elternbeirat, den Sportverein oder den Freundeskreis auf - sie tut ihrem Mann Gutes. Natürlich arbeitet sie auch für die Gemeinschaft (das sehen wir in anderen Versen), aber in erster Linie ist sie für ihren Mann da.

Hoppala - nicht für sich selbst und nicht für die Allgemeinheit? Und das soll gut und richtig sein??? Lasst es uns einmal aus folgendem Blickwinkel betrachten: Nie im Laufe der Menschheit, waren die Frauen so sehr außerhalb ihrer Familie eingebunden (sei es im Job oder auf freiwilliger Basis), niemals wurden die Ehemänner so wenig hofiert und betüttelt (natürlich wurden sie auch früher nicht von allen Ehefrauen hofiert und betüttelt, aber sicherlich im Gesamtergebnis mehr als heute) und nie gab es so viele Ehescheidungen und Trennungen wie heute. Ob es da doch einen Zusammenhang gibt?

Ob es unseren Männern auch ein klein wenig gut tun würde, wenn wir uns bewusst um sie bemühen würden? Einen Versuch wäre es sicherlich wert.

Details anzeigenUnd dann sehen wir auch noch, dass die Sprüche-31-Frau hart arbeitet: "Sie besorgt sich Wolle und Flachs und verarbeitet es mit fleißigen Händen." (Sprüche 31,13 HfA)

Ich selbst neige oft dazu in einem Anfall von "Fishing for compliments" damit anzugeben, wie viel ich doch arbeite, wie viel ich zu tun habe, wie viel Stress ich jeden Tag so habe... haben wir das wirklich? Oder ist es nicht oft so, dass wir das, was wir zu tun haben, nicht ganz so gerne machen und uns dadurch auch oft in anderen Tätigkeiten verlieren, die wir aber am Ende nicht als produktiv anerkennen können?

Die Botschaft, die uns die Spüche-31-Frau hier gibt ist der Fleiß. Wie wird man aber fleißig?
  • Wir können dafür beten und Gott darum bitten.
  • Wir können bedenken wofür wir arbeiten: "Denkt bei allem daran, dass ihr für Gott und nicht für die Menschen arbeitet." (Kolosser 3,23)
  • Wir können unsere Perspektive verändern und auch in den täglichen und ganz banalen Aufgaben die wir haben, die Liebe erkennen, die wir unserer Familie damit schenken können.
  • Wir können neue Inspiration finden, indem wir von anderen lernen.
  • Wir können uns nach getaner Arbeit ganz bewusst Ruhe gönnen und wieder neue Kraft tanken.
Was tut ihr in dieser Woche um dem Vorbild der Sprüche-31-Frau zu folgen?

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Montag, 28. Mai 2012

Medien & Freundschaft

Im Sommer letzten Jahres schrieb Courtney Joseph auf ihrem Blog "Women Living Well" eine Serie zum Thema Moderne Medien. Mir hat diese Serie besonders gut gefallen und ich hatte mich in einigen Passagen durchaus wiedergefunden. Mit freundlicher Erlaubnis von Courtney, habe ich diese Serie für Euch übersetzt und werde in den nächsten Wochen immer am Montag ein neues Kapitel posten:


Ich LIEBE die sozialen Medien, denn ich liebe es, Kontakte zu pflegen! Ich habe es weidlich genossen so viele meiner Freunde auf eine ganz neue Art kennenzulernen. Sei es durch ihren täglichen Status-Update, Links zu Dingen, die sie interessant finden, Verse, die sie posten, Bilder aus ihrem täglichen Leben und Interaktion in meinen Kommentaren. Ich habe mich auf Facebook und Twitter mit Fremden vernetzt und diese Fremden sind zu Freunden geworden, wurden bedeutende Freunde im wirklichen Leben. Ich LIEBE das!

Um ehrlich zu sein, das hat fast all meine Zeit zuhause am Telefon eliminiert. Wenn ich einer Freundin etwas sagen möchte, gehe ich in Facebook oder Twitter und “chatte”. Ich vermisse meine Freundinnen, die nicht auf Facebook sind (aber ich respektiere ihre Gründe dafür), einfach weil ich das Gefühl habe, dass ich weniger Zugang zu ihnen habe. Ich muss mich daran erinnern, darauf zu achten, dass sie sich “ausgeschlossen” fühlen können. Ich habe mehr Kontakt mit manchen Bekannten, die regelmäßig auf Facebook oder Twitter sind, denn das ist der Ort, wo man mich finden kann, wenn ich eine Pause von Putzen, Heimunterricht oder Erziehungsarbeit brauche.

Aber – es gibt ein paar Gefahren.

1. Verletzte Gefühle – wie oft habe ich einen Kommentar gelesen und überlegt “was meint sie damit? Ist sie sauer auf mich? Macht sie Witze? Bin ich zu empfindlich?” Facebook Kommentare sind gefährlich – nimm dich in Acht und denke bevor du schreibst! Ich bin sicher, ich habe diesen Fehler auch selbst gemacht. In Sprüche 26,18-19 heißt es “Wie ein Verrückter, der Brandpfeile schleudert, Pfeile und tödliche Waffen, so ist einer, der seinen Nächsten täuscht und dazu sagt: Ich mach doch nur Spaß.” Hüte dich vor sarkastischen Kommentaren – du könntest deswegen eine Freundschaft verlieren!

2. Urteilen – Ich habe Freundinnen, die aus Facebook ausgetreten sind, da sie Probleme mit den Status Updates von Freundinnen hatten, von denen sie glaubten, sie zu kennen und entdecken mussten, dass sie einen völlig anderen Lebensstil pflegen. Das ist der Punkt an dem Sünde, Freizügigkeit und Gewissen ins Spiel kommen. Wir müssen Sünde Sünde nennen und die Freizügigkeit unserer Freunde gnädig beurteilen. Gesteht mir zu, dass ich jeden Kraftausdruck, der irgendwo erscheint, zensiere meine Liebe! Oh und diese Bikini-Fotos – ich werde es nie verstehen… kannst du sehen, wie hässlich diese Gedanken sind, die so leicht aus mir herausströmen? Ich muss zugeben – manchmal ringe ich mit mir selbst. Ich muss immer überlegen – ist es das wert, jemanden damit zu konfrontieren oder lasse ich es einfach auf sich beruhen – komplett auf sich beruhen. Ich bin nicht auf Facebook um jedermanns Gewissen zu sein! Das kann ganz schnell jede Freundschaft beenden. John 10,10 besagt, “Ein Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und umzubringen. Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.” Satan würde gerne die sozialen Medien nutzen um unsere Freundschaften zu zerstören – aber Jesus kam um uns ein Leben im Überfluss zu schenken. Lass nicht sündhaftes Beurteilen von Freunden deine Freundschaften zerstören. Denk daran, wir alle sind menschlich auf unserer Reise zum Heiligtum und wir sind alle auf verschiedenen Stationen auf dieser Reise.

3. Öffentliche Peinlichkeiten – Ich hebe als erste die Hand und gebe zu, dass ich mich selbst durch mein loses Mundwerk des öfteren öffentlich bloßgestellt habe. Der Status Update oder der Kommentar fühlt sich für den Moment gut an, aber am nächsten Tag wundere ich mich, was um alles in der Welt ich mir dabei gedacht hatte. Worte haben Macht – und ich habe das Gefühl, es ist ein Lernprozess zu erkennen, was man öffentlich sagen kann und was nicht. In Sprüche 10,19 heißt es: “Wo viel Worte sind, da geht's ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen im Zaum hält, ist klug.”

4. Neid – Die Vergleichsfalle ist genau das – eine Falle! Urlaubsfotos, Bilder von neuen Häusern, neuen Autos, einem Abend mit Freunden sind eine Brutstätte für Neid. Es gibt zwei Seiten der Medaille. Zunächst gibt es da die Person, die diese Information publiziert. Ist es falsch, die Urlaubsfotos oder die Bilder vom Abend mit Freunden zu zeigen? NEIN… aber können wir feinfühlig sein, denen gegenüber, die nicht eingeladen waren, oder sich dieses Jahr keinen Urlaub leisten können. Wir müssen nicht jedes Bild oder jeden Abend mit Freunden posten. Philipper 2,4 besagt: “Ein jeder sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was dem andern dient.” Das ist der Grund, warum ich dieses Jahr nicht die Fotos von unserem Urlaub in Myrthle Beach oder dem Ausflug nach Williamsburg auf meinem Blog veröffentlich habe. Ich möchte feinfühlig der Tatsache gegenüber sein, dass nicht jeder froh darüber ist, diese Bilder zu sehen.

Auf der anderen Seite der Medaille ist Neid überall in der Bibel zu finden und man kann sehen, wie tödlich er für Freundschaften ist. Erinnere dich an Kain und Abel, Josef und der wertvolle bunte Mantel, Haman und Mordechai, Sarah und Hagar, Saul und David, die Pharisäer und Jesus. Das sind nur die Namen von ein paar wenigen, wenn wir genauer hinsehen, finden wir noch viele andere Beziehungen in der Bibel, die durch Neid ruiniert wurden. Neid kommt, wenn wir unsere Augen von Jesus abwenden.

Wenn ich mich durch die Dinge, die in den sozialen Medien passieren entmutigt fühle, komme ich immer wieder zu dem Punkt, an dem ich realisiere, dass ich mich von Jesus abgewandt habe. Hebräer 12,2-3 sind zwei meiner Lieblingsverse und sie besagen: “Lasst uns auf Jesus blicken, den Urheber und Vollender des Glaubens; er hat angesichts der vor ihm liegenden Freude das Kreuz auf sich genommen, ohne auf die Schande zu achten, und sich zur Rechten von Gottes Thron gesetzt. Denkt an den, der von den Sündern solchen Widerstand gegen sich erduldet hat; dann werdet ihr nicht ermatten und den Mut nicht verlieren.”

5. Unangemessene Beziehungen mit Männern. Ich will auf keine Weise sagen, dass Frauen nicht gute Beziehungen zu Männern haben können. Aber für mich selbst (ich möchte nochmals betonen, dass das meine persönliche Überzeugung ist), habe ich beschlossen, dass ich auf Facebook keine männlichen Freunde mehr habe. Falls es dich interessiert, habe ich darüber einen eigenen Post geschrieben.

Würde dein Pfarrer alles, was du diese Woche online gesagt hast, die komplette Gemeinde auf einem Bildschirm lesen lassen… gibt es etwas, wofür du dich schämen müsstest? Wenn dir etwas einfällt – lösche es und erinnere dich an Sprüche 10,19: “Wo viel Worte sind, da geht's ohne Sünde nicht ab; wer aber seine Lippen im Zaum hält, ist klug.”
Die sozialen Medien haben meine Freundschaften sehr beeinflusst. Wir sind für Beziehungen geschaffen. Gott hat Eva geschaffen, damit Adam nicht allein ist. Neben unseren Männern suchen wir tiefe Freundschaften mit anderen Frauen, aber die Sünde ist in unsere Beziehungen eingetreten, weil wir sündige Menschen sind. Manche Frauen verstecken sich den ganzen Tag hinter dem Bildschirm und chatten online, haben aber nie Freunde im echten Leben gefunden. Ich mache es genau anders herum. Ich nehme meine Online-Freundschaften und vertiefe sie, indem ich die Frauen nach hause zum Bibelstudium einlade, ich gründe Good Morning Girls Gruppen, wo wir uns täglich tiefer mit Gott zu beschäftigen, ich skype meinen Online Freuninnen, die zu weit weg wohnen, als dass wir zusammenkommen könnten.

Ich verfolge Real-Live-Freundschaften durch Girls Night Outs und Verabredungen bei mir zuhause. Mein Leben ist voller durch meine Frauenfreundschaften. Ich möchte dich ermutigen, die Online-Freundschaften Offline zu vertiefen.

Jetzt bist du dran – wie haben die sozialen Medien deine Freundschaften beeinflusst?

Walk with the King!

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Courtney Joseph schreibt auf ihrem Blog Women-Living-Well. Sie ist seit 12 Jahren mit ihrem Highschool-Freund verheiratet, unterrichtet ihre Kinder zuhause und hat ihren Abschluss auf dem Moody Bible Institut gemacht. Courtneys Leidenschaft dafür, andere Frauen zu helfen "gut zu leben", hat sie im November 2009 in die Rachel Ray Show gebracht. Seither schreibt sie auf ihrem Blog regelmäßig über Ehe und Familie.

Sonntag, 27. Mai 2012

Kraft der Gedanken


Vor ein paar Wochen hörte man wieder einmal Neuigkeiten von Samuel Koch. Ihr wisst schon, dass ist der junge Mann, der bei Thomas Gottschalk in Wetten dass... verunglückt ist. Pfarrer Schmalz-Hannappel hatte dies zum Anlass genommen, in seiner wöchentlichen Mail darüber nachzudenken, wie wir mit Herausforderungen dieser Art umgehen.


Warum verzweifelt der eine, wenn er eine schlechte Diagnose bescheinigt bekommt, während die andere dies als Herausforderung ansieht?

Samuel Koch nimmt das Leben an. Das sah nicht immer so aus. Nach seinem spektakulären Unfall im Dezember 2010 bei Thomas Gottschalk, musste er fast ein ganzes Jahr in Krankenhäusern und Rehazentren verbringen. Jetzt will er wieder sein Studium aufnehmen.

Was hätte ich an seiner Stelle getan? Hätte ich auch gekämpft? Oder mich in mein Schicksal gefügt?

In einem Gottesdienst sprach der ehemalige Wettkandidat davon, dass er immer noch am Hadern und im Gespräch mit Gott ist. Daraus höre ich, dass er den schweren Kampf des Lebens aufgenommen hat. Was treibt Menschen wie Samuel Koch an, weiterzuleben? Warum gelingt es manchen Menschen in einer schweren Krankheit ein großes Geschenk zu sehen und andere dies aber als schlimmste Strafe verstehen? Warum erleben einige Krisen als Gewinn, in denen andere verzweifeln?

Ich denke, dass unser Leben nicht so sehr dadurch bestimmt wird, was uns geschieht, sondern dadurch, welche Bedeutung, welchen Wert wir den Ereignissen geben. So hängt mein Leben wesentlich von meinen Gedanken ab, ob ich glücklich bin oder verzweifel. Jesus sagte einmal (Markus 9,23): „Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.“ Damit sagt Jesus, dass unsere Gedanken viel mehr bestimmen, als wir für möglich halten. Denn oft denke ich, dass ich von anderen, von den Umständen, von Krankheiten bestimmt bin.

Dagegen möchte mich Jesus in die Freiheit der Gedanken führen, die sich konkret im Leben und Handeln von mir widerspiegelt.

Samuel Koch nimmt nun die kleinen Geschenke des Lebens an und wahr. Er kann jetzt wieder sprechen und seinen Kopf und seine Schulter bewegen.

So wünsche ich Dir, dass Gott Dir Gedanken der Freiheit und des Lebens schenkt, die Dich weiten und Dir Kraft geben. Kraft, das Leben anzunehmen.

Gottes Segen für Dich!
Andreas Schmalz-Hannappel

Der Text ist vielleicht nicht mehr ganz aktuell (die Mail war vom Januar), aber das Thema bleibt es und deshalb möchte ich Euch diesen schönen Gedanken nicht vorenthalten!

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Freitag, 25. Mai 2012

Rindfleischsalat

Der wiener Küche sehr zugetan, gibt es bei uns in unregelmäßigen Abständen Tafelspitz (mit Rösti, Apfelkren und Schnittlauchsauce). Dieses Gericht fällt (wenn man hochwertiges Fleisch verarbeitet) nicht gerade unter die Kategorie "für 1 € die ganze Familie satt bekommen" und daher wollen die Reste sorgsam verarbeitet werden!

Eine besonders leckere Variante ist der Rindfleischsalat!



Das gekochte Rindfleisch und Zwiebeln im Verhältnis 1:5 (auf 100g Rindfleisch kommen 20g Zwiebeln) in feine Streifen schneiden. Aus Essig, Öl (am besten schmeckt Kürbiskernöl) und Salz eine Marinade anrühren. Fleisch und Zwiebeln in die Marinade geben, pfeffern und den Salat ziehen lassen. Vor dem Servieren mit Schnittlauch bestreuen.



Frisches Brot dazu und man hat ein *****-Abendessen! Guten Appetit!

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Donnerstag, 24. Mai 2012

Vielseitige Haushaltshelfer

Sicher kennt jeder ein paar Tricks und Kniffe, um den Haushalt zu vereinfachen. Heute möchte ich Euch ein paar einfache, aber effektive Tipps vorstellen, die ich gefunden habe und mit ganz einfachen Haushaltsartikeln umzusetzen sind.

 Zahnpasta:
  1. Entfernen von Wachsmalstift an der Wand - einen kleinen Klecks weisse Zahnpasta (kein Gel) auf die betroffene Stelle drücken, mit einem weichen Tuch vorsichtig rubbeln und anschliessend mit einem feuchten Lappen abwischen
  2. Hände von Gerüchen befreien - der unangenehme Geruch von Zwiebeln oder Knoblauch an den Händen nach dem Kochen kann einfach beseititgt werden, wenn man die Hände mit etwas Zahnpasta wäscht.
  3. Sportschuhe reinigen - Die Gummisohlen von Turnschuhen lassen sich gut mit etwas weisser Zahnpasta und einer alten Zahnbürste schrubben.
  4. Kratzer auf einer CD oder DVD - etwas weisse Zahnpasta auf einen Wattebausch geben und vorsichtig von der Mitte der DVD zum Rand hin wischen.  Mit Wasser abspülen und mit einem fusselfreien Tuch trockenreiben.
  5. Schwimmbrillen nebelfrei halten - einfach die Inneseiten der Schwimmbrille mit Zahnpasta einreiben, wieder abspülen und die Brille sollte deutlich weniger beschlagen.
Gummibänder:
  1. Markieren von Trinkflaschen oder Gläsern - um Verwechslungen vorzubeugen kann man den Flaschen oder Gläsern verschieden farbige Gummibänder umbinden und jeder weiss, welches Glas das eigene ist.
  2. Kleiderbügel - um zu verhindern, dass die Kleidungsstücke von rutschigen Bügeln herunterfallen, am Ende der beiden Seiten ein Gummi umwickeln
  3. besserer Halt für Werkzeuge - ein Gummiband um den Griff eines Hammers oder Schraubenziehers  gibt einen besseren, rutschsicheren Griff.
  4. Woll - oder Garnknäuel sichern - ein Gummiband um angefangene Wollknäuel, Garne oder auch Geschenkbänder verhindert das Verheddern
  5. Topfdeckel halten - wenn man ein Gericht im Topf  transportiert verhindert ein Gummiband, das über den Deckel gepannt wird das Verschütten oder Kleckern des Inhaltes.
  6. Reissverschlüsse halten - bei Hosen, deren Reissverschluss nicht obenbleiben möchte, ein Gummiband durch das Loch am Ziehteil des Verschlusses fädeln und die Enden über den Knopf spannen.
Welche Tricks erleichtern Euch den Alltag?

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Mittwoch, 23. Mai 2012

Babysteps in der Küche

Wir alle wollen ein gemütliches Heim, in dem sich alle Familienmitglieder und all unsere Gäste wohl fühlen. Das hängt vor allem davon ab, wie die Menschen, die in dem Heim leben miteinander umgehen und wie die Lebenseinstellung jedes Einzelnen ist. Ein rücksichtsvolles Miteinander schafft eine gute Atmosphäre und eine positive Lebenseinstellung bringt Lachen und Freude in unser Heim. Aber die beste Lebenseinstellung hilft nichts, wenn der Staub so hoch liegt, dass wir unsere Fußspuren darin erkennen können... Ein paar kleine Handgriffe täglich, die zur guten Gewohnheit werden, können uns helfen, unser Haus leichter in Ordnung zu halten. Mit Babysteps möchte ich euch ein paar Ideen für solche "kleinen Handgriffe" geben.


Ordnung uns Sauberkeit in der Küche erleichtern nicht nur die Abläufe, sondern stellen auch die Lebensmittelhygiene sicher und am Ende sieht es doch auch viel schöner aus!

Während des Kochens aufräumen

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole... die Zeit beim Kochen kann genutzt werden! Und ich meine jetzt ausnahmsweise nicht Twitter, Facebook, Email und Co. - wenn ihr beim Kochen Wartezeiten habt, räumt auf!!! Schnell ein paar Teller in die Spülmaschine, die nicht genutzten Lebensmittel wieder in den Kühlschrank geben, Messer oder Schüsseln abwaschen... der Chefkoch bei uns beherrscht die Kunst des ordentlichen Kochens mittlerweile bis zur Perfektion - wenn wir essen, sind nur noch die Töpfe und Teller draußen, die man zum Servieren der Speisen benötigt.


Jeden Abend die Küche aufräumen

Es sieht nicht nur abends schöner aus, es motiviert vor allem morgens beim Aufstehen - eine ordentliche Küche! Mehr muss ich dazu nicht sagen, denn das habe ich schon - als ich überlegt hatte, wie das ist wenn am Ende des Tages die Spüle blankgeputzt ist.


Jeden Morgen die Spülmaschine ausräumen

Das Gegenstück zur sauberen Küche am Abend ist die fertige Spülmaschine am Morgen. Jetzt heißt die Devise sofort ausräumen! Denn so lange sie nicht ausgeräumt ist, kann man nichts hineinstellen (und Punkt 1 und 2 in der heutigen Liste werden quasi unmöglich). Wenn man weiß, wo alles hingehört, ein halbwegs funktionierendes System hat und auch die Maschine in der Regel immer gleich einräumt (und wer tut das nicht), dann dauert es kaum länger als fünf Minuten, sie komplett leer zu räumen - wenn man will, hat man die jeden Morgen!

Nein? Doch!!! Das sind die fünf Minuten, die man ein mal länger auf die snooze-Funktion am Wecker gedrückt hatte...

Mikrowelle täglich reinigen

Zu diesem Punkt gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Man wischt die Mikrowelle einfach beim abendlichen Reinigen der Küche kurz mit einem feuchten Spültuch aus, oder
2. Man gibt nach Möglichkeit nur Schüsseln oder Teller mit Deckel in die Mirkowelle; dann spritzt nämlich nichts und sie wird auch nicht dreckig.

Eine dritte Möglichkeit gibt es auch noch und das wäre sogar die beste: Die Mikrowelle so wenig wie möglich nutzen, denn Speisen, die in der Mikrowelle erhitzt wurden, sind in ihrer Grundstruktur zerstört und daher nicht mehr wirklich gesund.

Kühlschrank vor dem Wocheneinkauf ausräumen und auswischen


Wenn ihr auch den letzten Plan dieser Liste beherzigt und einen Menüplan schreibt, dann werdet ihr über kurz oder lang zum Wocheneinkauf wechseln. Denn wenn man nicht mehr täglich kurzfristig überlegt, was man kocht, muss man auch nicht mehr täglich zum Supermarkt rennen. Das spart Zeit und Geld!

Und wenn man diesen Wocheneinkauf macht, dann ist vorher der Kühlschrank meistens relativ leer. Das ist der ideale Zeitpunkt um ein kurzes Kühlschrank-Screening durchzuführen und abgelaufene oder alte Lebensmittel wegzuwerfen, noch verwertbare zum baldigen Verbrauch zurechtzustellen und Platz zu machen für die neuen Sachen.

Außerdem kann man, wenn man viel freie Fläche hat, schnell mit einem feuchten Spüllappen über die Ablageflächen und die Wände wischen. Wenn man das jede Woche macht, muss man nur noch ganz selten eine größere Putzaktion im Kühlschrank vornehmen.

Abfall sofort wegwerfen

Dieser Punkt gilt eigentlich für das ganze Haus, aber vor allem für die Küche! Abfall, egal welcher Art, gehört in den dafür vorgesehenen Behälter! Sofort!
(Die eigentliche Herausforderung bei diesem Punkt ist es allerdings, diese Maßnahme der nächsten Generation näher zu bringen...)

Schreibe einen Menüplan

Ein kleiner Schritt für die Hausfrau, ein großer Schritt für den Haushalt! Auch wenn du es dir im Moment gar nicht vorstellen kannst, so einen Menüplan zu schreiben und dich auch noch daran zu halten... probier es aus und halte wenigstens ein paar Wochen durch! Du wirst sehen, nach einem viertel Jahr hast du dich so sehr daran gewöhnt, dass du automatisch weitermachst! Und damit der Start etwas leichter fällt, habe ich noch einen Menüplan zum Ausdrucken für dich! Die ersten drei Kommentare bekommen einen laminierten Menüplan zum wieder verwenden von mir zugeschickt!

Mit einem Menüplan spart man Zeit und Geld, Diskussionen ums Essen (denn man kann beim Aussuchen alle Familienmitglieder einbinden) und das tägliche Rätselraten "was koche ich heute" vormittags um halb zwölf... Mehr zu diesem Thema könnt ihr unter der Rubrik "Menüplanung" lesen.
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Dienstag, 22. Mai 2012

Ein kostbarer Schatz!

Sprüche 31,10: „Eine tugendhafte Frau – wer findet sie schon.
Sie ist wertvoller als viele Juwelen.“

Während wir uns letzte Woche bei den guten Morgen Mädels noch mit dem "Vorgeplänkel" der "Sprüche 31 Frau" beschäftigt haben, wird es ab dieser Woche ernst. Jede Woche gehen wir nun die einzelnen Verse aus Sprüche 31 durch und studieren die einzelnen Eigenschaften, die diese außergewöhnliche Frau besitzt und versuchen, unsere Erkenntnisse in unserem eigenen Leben umzusetzen.

Im Vers 10 lernen wir, dass eine tugendhafte Frau selten und besonders ist. Sie ist wertvoller, als alle materiellen Dinge, die diese Welt uns bieten kann.
Tugendhaft ist ja ein eher antiquiertes Wort, kaum jemand benutzt es in seinem normalen Sprachgebrauch und es klingt recht altbacken und spießig. Synonyme für dieses Wort wären zum Beispiel: gesittet, anständig, moralisch. Hmm, auch nicht gerade, was in dieses Zeiten gern als Vorbild gesehen wird. Wie genau sieht nun eine tugendhafte Frau aus?
Courtney hat in ihrem Buch zu Sprüche 31, das wir im Rahmen dieser Reihe lesen, verschiedene Beschreibungen aufgelistet, wie so ein Lebensstil aussieht:

  • 1. Sie rivalisiert nicht mit ihrem Mann.
  • 2. Sie läuft nicht jammernd herum und beschwert sich über die Hausarbeit.
  • 3. Sie gibt nicht zu viel aus und bringt ihre Familie in Schulden.
  • 4. Sie ist nicht gelangweilt, unzufrieden, gierig oder selbstsüchtig.
  • 5. Sie tratscht nicht und beleidigt andere.
  • 6. Sie verbringt nicht den Tag damit, zu ihrem Vergnügen einzukaufen, SMS zu schicken, Emails zu schreiben, im Internet zu surfen, Spätfilme anzusehen und auszuschlafen.
  • 7. Sie kritisiert nicht ihren Mann, macht sich über ihn lustig oder verhält sich respektlos.
  • 8. Sie hat keine Kinder oder einen Mann, die ihr peinlich sind.
  • 9. Sie lässt ihre äußere Schönheit nicht wichtiger sein, als ihre innere.
  • 10. Sie nimmt Gottes Wort nicht auf die leichte Schulter.
Das klingt für mich viel konkreter und lebensnaher, aber auch sehr schwierig in der Umsetzung.
Ein paar dieser Punkte machen mich schon betroffen und ermahnen mich, umzudenken, und mein eigenes Wohlergehen und Vergnügen nicht in den Mittelpunkt zu stellen.
Kann Dein Mann von Dir sagen, dass Du ein wertvoller Schatz bist?  Und wo musst Du noch an Dir arbeiten? Für mich ist es immer wieder etwas Besonderes, wenn mein Mann in Anwesenheit anderer positiv von mir redet und stolz auf mich ist. Das soll meine Motivation sein, auch die Aspekte meine Lebens genau unter die Lupe zu nehmen, von denen ich weiss, das sie nicht richtig (oder tugendhaft) sind. Ein wertvoller Schatz - das möchte ich gern sein, für meinen Mann und meine Familie.


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Montag, 21. Mai 2012

Medien & Haushalt

Im Sommer letzten Jahres schrieb Courtney Joseph auf ihrem Blog "Women Living Well" eine Serie zum Thema Moderne Medien. Mir hat diese Serie besonders gut gefallen und ich hatte mich in einigen Passagen durchaus wiedergefunden. Mit freundlicher Erlaubnis von Courtney, habe ich diese Serie für Euch übersetzt und werde in den nächsten Wochen immer am Montag ein neues Kapitel posten:
Erinnerst du dich an die Zeit, als Frauen ihre eigenen Hühner schlachten und rupfen mussten? Ich mich auch nicht!!!


Mein ganzes Leben lang gab es Hühner in Plastikfolie eingeschweißt, ofenfertig. Oder noch besser: Ich kann gebratene Hähnchen servierfertig kaufen. Das ist wunderbar! Für unsere Urgroßmütter war das aber noch ein wenig anders!

Meine Großmutter erklärte mir, dass ihre Mutter ein Hühnchen in einem Karton von einem ortsansässigen Bauern geliefert bekam. Ihre Mutter nahm das Hühnchen zwischen die Beine (und für alle die empfindlich sind, lasst den nächsten Absatz aus) und drehte ihm den Kopf um. Dann ließ sie das Blut auslaufen. Anschließend machte sie einen Topf mit heißem Wasser fertig, in dem sie das Hühnchen einweichte, bis man die Federn leicht abrupfen konnte. Sie legte das Hühnchen in das Spülbecken – rupfte es und nahm es aus. Nachdem sie all das erledigt hatte, konnte sie mit dem beginnen, wo wir heute überhaupt erst anfangen – würzen und kochen.

Dann gab es Wäsche. Für mich ist es eine Herausforderung, meine Wäsche in einem vernünftigen Zeitrahmen zu waschen, zu trocknen, zusammenzulegen und in die Schränke zu räumen. Aber es ist gar nicht so lange her, da wuschen die Frauen ihre Wäsche – MIT DER HAND – in Seifenwasser, wrangen sie aus, wuschen sie aus – alles mit ihren Händen – wrangen sie nochmals aus und dann wurde die Wäsche im Garten oder im Keller zum Trocknen aufgehängt. DANN – und das ist der Hammer – musste jedes einzelne Stück gebügelt werden!!! Erwähnte ich schon, dass ich Bügeln hasse und es vermeide Kleidung zu kaufen, die gebügelt werden muss? Es gab keine bügelfreien Stoffe, also war alles – einschließlich der Unterwäsche – verknittert und musste gebügelt werden. Es wäre ein langer Tag, würde ich alles bügeln was ich wasche!
Da unsere Urgroßmütter auch einen Großteil der Kleidung selbst nähten, nahm nähen und stopfen einen großen Teil des Tagesablaufes in Anspruch. Meine Großmutter erzählt, wie begeistert sie war, als die Aufbügel-Flicken erfunden wurden. Ich bin so dankbar für Target, wo ich ein ganzes Kleiderset für fünf Dollar bekommen kann.

Ja, die Zeit, die unserer Generation durch die Erfindung von Supermärkten und Fertigprodukten gewonnen hat ist ein Geschenk! Aber wir haben es geschafft, diese Extra-Zeit mit allem möglichen aufzufüllen. Ich merke das auch. Es gibt Tage, da sehe ich mich um und überlege, wo der Tag geblieben ist und warum das Haus aussieht, als wäre ein Tornado hindurchgefegt.

Wo ist all die freie Zeit hin, die uns die Supermärkte und die Fertigprodukte geschenkt haben? Darf ich einen Vorschlag machen, wo ein großer Anteil dieser Zeit hingegangen ist…

MEDIEN!

Ich behaupte nicht, dass das die einzige Zeitfalle ist, in die wir hineinfallen – aber es ist eine große, also lasst mich einen Moment lang offen sein.

1. Ich bin schuldig, an meinem Computer zu sein, während sich die Wäsche auftürmt.

2. Ich bin schuldig, meine Kinder aus ihren Pflichten im Haushalt zu entlassen, damit ich mehr Zeit habe, Emails zu beantworten, anstatt die Hausarbeit meiner Kinder zu beaufsichtigen. Das Ergebnis ist, dass das Obergeschoss den ganzen Tag lang unordentlich ist. Die Kinder finden das toll!

3. Ich bin schuldig viel zu lange aufzubleiben um lieber Twitter zu verfolgen als etwas produktives im Haushalt zu tun, wie beispielsweise Schränke auswischen oder für die Familie Kekse zu backen.

4. Ich bin schuldig anderer Leute Gartengestaltung online zu bewundern anstatt mein eigenes Heim auszustatten oder meinen Garten zu gestalten. Ja – Unkraut wächst in meinem Garten während ich über Gartengestaltung lese! Mein Hausunterricht-Klassenzimmer bleibt undekoriert während ich all die großartigen Klassenzimmer online bewundere. Es ist so paradox. Ich habe eine Unmenge von Ideen, aber in der Eile des täglichen Lebens, werde ich nicht langsam genug dafür.

Ich teile euch das mit, in der Hoffnung, dass ihr meine Bemühungen nachvollziehen könnt. Ich habe SO viel von anderen Frauen online gelernt, wie beispielsweise Tipps & Tricks und Rezepte für den Haushalt, aber manchmal hat mich das davon abgehalten, mich um meinen eigenen Haushalt zu kümmern und ein wenig Chaos in meinem Haus verursacht. Eine der besten Methoden, wie ich meine online-Zeit kontrollieren konnte, war es, sie aufzuschreiben oder einen Wecker zu stellen, um mich davon abzuhalten andere, wichtigere Pflichten zu vernachlässigen.
Lasst uns gemeinsam danach streben eine Sprüche-31,27-Frau zu sein: “Sie achtet auf das, was vorgeht im Haus, und isst nicht träge ihr Brot.” Lasst uns zusammen danach streben unser Heim zu einer Oase für unsere Familie zu machen indem wir organisiert, konsequent und selbstdiszipliniert sind. Lasst uns darauf hinarbeiten nicht abgelenkt und abwesend zu sein, statt dessen immer anwesend, mit einer Umarmung, einem Lächeln, einem warmen Essen, sauberer Bettwäsche und ein paar Staubsaugerspuren auf unserem Teppichboden. Das ist ein Weg, wie wir unserer Familie ohne Worte unsere Liebe zeigen können. So haben es unsere Urgroßmütter getan.
Wie denkt ihr darüber?

Walk with the King!

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Courtney Joseph schreibt auf ihrem Blog Women-Living-Well. Sie ist seit 12 Jahren mit ihrem Highschool-Freund verheiratet, unterrichtet ihre Kinder zuhause und hat ihren Abschluss auf dem Moody Bible Institut gemacht. Courtneys Leidenschaft dafür, andere Frauen zu helfen "gut zu leben", hat sie im November 2009 in die Rachel Ray Show gebracht. Seither schreibt sie auf ihrem Blog regelmäßig über Ehe und Familie.

Freitag, 18. Mai 2012

Amerikanischer Breadpudding


Heute will ich ein amerikanisches Rezept mit euch teilen, das bei uns sehr beliebt ist.
Es ist grossartig geeignet, um etwas ältere Brotreste zu verwerten.

Zutaten: 
ca. 8 Scheiben trockenes Weissbrot oder Toastbrot
50 g Butter
4 Eier
250 ml Milch
250 ml Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
150 g Zucker
1/2 Teelöffel Zimt
Rosinen nach Geschmack

Das Brot in kleine Stücke reissen und in einer Auflaufform verteilen. Wer mag, kann ein paar Rosinen dazwischen mischen.
Die Butter schmelzen und gleichmässig über dem Brot verteilen.
Die restlichen Zutaten in einer Schüssel gut verquirlen und dann über die Brotmasse geben. Das Brot mit einer Gabel ein bisschen flachdrücken, so dass es überall  mit Flüssigkeit bedeckt ist.
Im Ofen bei 185 Grad etwa 45 Minuten backen.
Dazu passt gut Vanillesosse oder Eis oder pürierte Himbeeren.


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Donnerstag, 17. Mai 2012

Das Langeweile-Glas



Die Sommerferien stehen ins Haus. Meine Kinder freuen sich sehr auf diese schulfreie Zeit. Viele Vorstellungen haben sie, was sie alles machen können, wenn  sie den ganzen Tag zur Verfügung haben. Aber oft setzt nach ein bis zwei Wochen die Phase ein, wo alle guten Spielideen verbraucht sind, die Spielzeuge zu Hause nicht mehr interessant sind und die Kinder klagend vor mir stehen: "Mir ist langweilig, ich habe nichts zu machen!" (Und die Sommerferien gehen bei uns knapp 3 Monate!)
Manchmal bin ich dazu geneigt, den Fernseher als Unterhaltung einzuschalten, oder kluge und wirklich hilfreiche gutgemeinte Vorschläge zu geben wie: "Du kannst doch dein Zimmer aufräumen!", oder "Willst Du mir beim Unkrautzupfen helfen?", die aber meist nicht auf viel Begeisterung treffen. Diesen Sommer möchte ich vorbereitet sein und habe diese tolle Idee gefunden, die ich umsetzen möchte.

Das Langeweile-Glas!

Darin befinden sich zahlreiche Ideen für gelangweilte Kinder, die sie bei  Bedarf herausziehen können. Ich habe meine Beschäftigungsideen auf kleine Holzbastelstäbe/Eisstäbe geschrieben, aber wer die nicht zur Verfügung hat, kann auch auf einfache Papierstreifen zurückgreifen. Jede dieser Ideen sollte schnell umsetzbar sein und nicht grosse Vorbereitungen oder Geld kosten. Man kann bestimmte Aktivitäten auch farblich kennzeichnen, um zwischen Jungen- oder Mädchenideen zu unterscheiden, oder nach Aktivitäten in der Küche, draussen usw. Da ich drei Kinder habe, möchte ich gern auf mindestens 50 Ideen kommen. Ich möchte euch einladen, mir mit euren Ideen zu helfen.

Bisher habe ich:
1.   ein Picknick im Garten
2.   Verstecken spielen
3.   einen Brief schreiben
4.   einen Spaziergang machen
5.   einen Freund anrufen
6.   einen "Zirkustrick" üben und vorführen
7.   ein Bild malen und zu einem Puzzle schneiden
8.   Kekse backen
9.   ein Gedicht ausdenken
10. ein Traumhaus entwerfen (auf Papier oder mit Legos)
11. Zelt im Garten aufbauen und darin spielen 
12. ein Märchen üben und vorspielen
13. ein Buch laut vorlesen
14. mit Kreide malen

15. ein Wörtersuchrätsel für die Geschwister entwerfen
16. eine Deckenburg bauen
17. in der Wohnung nach jeweils drei runden, rechteckigen und dreieckigen Haushaltsgegenständen suchen
18. "Stadt, Land Fluss" spielen (für jüngere Kinder andere Kategorien verwenden Tier, Essen, Film,       Spielzeug...
19. eine Familienzeitung entwerfen
20. Modenschau
21. Eisbecher zusammenstellen
22. eigene Seifenblasen machen
23. "Pizza"- Rückenmassage (ein Kind liegt auf dem Bauch, das andere "bäckt auf dem Rücken eine Pizza"
24. einen Tisch mit Rasierschaum einsprühen und darin malen
25. ein eigenes Musikvideo drehen
26. Steine in der Mirkowelle erwärmen und dann mit Wachsstiften bemalen
27. Schatzsuche in der Sandkiste
28. für lustige Fotos posieren
29. ein Brettspiel spielen 
 30. Mikrowellen-Smores machen (einen Butterkeks mit Schokolade und Marshmallow für ein paar Sekunden in die Mikrowelle tun, 2. Keks oben drauf drücken, fertig)
31. eine Fahrradtour machen
32. mit Wasserballons im Garten spielen
33. Musik anschalten und gemeinsam dazu Sport machen
34. zum Spielplatz gehen
35. Milchshakes machen





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Mittwoch, 16. Mai 2012

Babysteps im Badezimmer


Wir alle wollen ein gemütliches Heim, in dem sich alle Familienmitglieder und all unsere Gäste wohl fühlen. Das hängt vor allem davon ab, wie die Menschen, die in dem Heim leben miteinander umgehen und wie die Lebenseinstellung jedes Einzelnen ist. Ein rücksichtsvolles Miteinander schafft eine gute Atmosphäre und eine positive Lebenseinstellung bringt Lachen und Freude in unser Heim. Aber die beste Lebenseinstellung hilft nichts, wenn der Staub so hoch liegt, dass wir unsere Fußspuren darin erkennen können... Ein paar kleine Handgriffe täglich, die zur guten Gewohnheit werden, können uns helfen, unser Haus leichter in Ordnung zu halten. Mit Babysteps möchte ich euch ein paar Ideen für solche "kleinen Handgriffe" geben.


Das Badezimmer sollte immer glänzen und vor allem einen sauberen Eindruck machen, sonst fühlt man sich schnell unwohl. Ein paar kleine Handgriffe können da sehr viel bewirken:

Ablagen im Badezimmer täglich reinigen

Es ist immer wieder erstaunlich, wie viel Staub sich in kürzester Zeit auf diesen Flächen ansammeln kann. Und die meisten von uns neigen dazu, zu viel Krimskrams auf diesen Ablageflächen abzulegen - dafür heißen sie ja auch schließlich so... Also ist der erste Schritt: Entrümpeln! Auch Cremetuben haben Ablaufdaten! Und ein Make-Up, dass man nur ein mal pro Woche benutzt, kann man getrost auch in der Schublade aufbewahren, ganz zu schweigen von dem Parfum für "gute Gelegenheiten", denn das sollte eh kühl, trocken und möglichst dunkel gelagert werden - also ab damit in den Schrank!


Jetzt steht schon viel weniger herum und jetzt können wir (vielleicht nicht JEDEN Tag aber immerhin jeden zweiten) die Ablageflächen ganz schnell abräumen, kurz drüber wischen und geben so dem Staub keine Angriffsfläche mehr!

Dusche nach jedem Nutzen trocken wischen

Die Duschwand aus Glas sollte man sowieso nach jedem Duschen abziehen. Man kann aber auch einfach eines der gebrauchten Handtücher nehmen und den Dampf kurz abwischen. Genau so wie die Ränder von Badewanne oder Dusche. So können sich größere Kalkflächen gar nicht erst bilden und das wöchentliche Putzen geht auch viel schneller von der Hand!


Waschbecken mit einem gebrauchten Handtuch abwischen

Was für die Dusche gilt, gilt auch für das Waschbecken. Zahnpastereste, Haare und was sich sonst noch im Laufe der Woche ansammelt, kann auch zwischendurch schnell weggewischt werden. Entweder man nimmt ein gebrauchtes Handtuch (das dann natürlich in die Kochwäsche wandert) oder man hat ein altes Handtuch immer unter dem Waschbecken parat. Ich habe mir diesen Handgriff übrigens angewöhnt, wenn die Kinder abends im Bad fertig sind - vielleicht liegt das daran, dass ich dann die längst-mögliche Zeitspanne habe, in der das Bad sauber bleibt...
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Dienstag, 15. Mai 2012

GMG - Die Frau im Buch der Sprüche

Im Kapitel 31 im Buch der Sprüche gibt eine Mutter ihrem Sohn Anweisungen wie er sich verhalten soll. Sie will ihm sagen, was ein wahrer König tut und was er nicht tut und sie erklärt ihm, welche Frau, die perfekte Frau für ihn wäre.

Die perfekte Ehefrau! Wer wäre die nicht gerne... die Frau, die von ihrem Mann geliebt wird. Die sich der Liebe ihres Mannes sicher sein kann. Die von ihrem Mann gelobt wird!

Auch in Zeiten von Emanzipation und Selbständigkeit wollen wir doch alle von dem Menschen, den wir am meisten lieben, wieder geliebt und auch gelobt werden. Was er an uns lieben und loben soll, ist vielleicht für jede von uns etwas anderes, aber im Prinzip kommt es am Ende auf das Gleiche heraus: Wir wollen uns unserer Liebe sicher sein und für das gelobt werden, was wir tun, in das wir unsere ganze Kraft stecken.


Auf den ersten Blick erscheint diese Frau in den Sprüchen 31 als das Heimchen am Herd. Sie nimmt sich zurück für ihre Ehe, stelle sind selbst hinten an - sie arbeitet für die Familie... gar nicht populär in unserer Gesellschaft. Und doch fasziniert mich diese Frau.

Gerade in Zeiten, in denen man immer wieder von Trennungen und Eheproblemen hört und sie vielleicht auch selbst erlebt, überlegen wir uns manchmal, ob es nicht vielleicht noch einen anderen Weg gibt, als den, den alle gehen.

Und dann lese ich weiter im Kapitel 31 und sehe, diese Frau ist gar nicht das Heimchen am Herd. Sie ist eher die selbstbewusste Familienmanagerin. Da wird sie mir doch gleich viel sympatischer!

Details anzeigenGibt es diese perfekte Frau überhaupt? Oder ist sie die Erfindung einer Schwiegermutter in Spe? Einer Mutter, der für ihren Sohn keine gut genug ist? Wir werden es wohl nie wirklich herausfinden.

Aber wir können uns in den nächsten Woche diese Frau, dieses Frauenbild einmal genau ansehen und überlegen, ob sie uns nicht in manchem ein Vorbild sein kann - auch in unserer Zeit. Was können wir von ihr lernen? Und was können wir vielleicht unseren eigenen Söhnen einmal mitgeben, wenn wir so eine Schwiegermutter in Spe werden ;-).

Ich bin schon sehr neugierig, mich in den nächsten Wochen in das Thema zu vertiefen und mit lieben Freundinnen darüber zu diskutieren, philosophieren und dann vielleicht das eine oder andere in die Tat umzusetzen.

Wer noch mitlesen möchte, kann mir gerne eine Mail schicken - wir freuen uns über ALLE Guten-Morgen-Mädels!

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Montag, 14. Mai 2012

Medien & Erziehung (Teil II)

Im Sommer letzten Jahres schrieb Courtney Joseph auf ihrem Blog "Women Living Well" eine Serie zum Thema Moderne Medien. Mir hat diese Serie besonders gut gefallen und ich hatte mich in einigen Passagen durchaus wiedergefunden. Mit freundlicher Erlaubnis von Courtney, habe ich diese Serie für Euch übersetzt und werde in den nächsten Wochen immer am Montag ein neues Kapitel posten:

Im ersten Teil haben wir uns die Bereiche angesehen, in denen Kinder die Medien stark nutzen - wie beispielsweise Mobiltelefone, Texten, Internet, Facebook, Twitter, YouTube, iPods, Videospiele und Fernsehen.
All diese Medien sind amoralisch - sie sind weder gut noch schlecht - wie wir sie nutzen macht sie zu dem, was sie sind. Diese Lektion müssen unsere Kinder lernen.

Als Mütter ist es unsere Aufgabe den Kindern beizubringen, zwischen gutem und schlechtem Umgang mit den Medien zu unterscheiden. Wie wirst du fragen? Hier sind einige meiner Gedanken dazu - bitte füge weitere in den Kommentaren hinzu.

1. Grenzen. Wenn das Gerät zum ersten Mal ins Haus kommt - setze Grenzen.

Das Telefon kann zum Beispiel über Nacht in der Küche aufgeladen werden - wo Mama und Papa Zugang zu allem haben, was während des Tages darauf passiert ist. Das verhindert auch, dass das Telefon die ganze Nacht durch für heimliche Versuchungen genutzt wird.

Ein anderes Beispiel - Videospiele - stelle einen Wecker. Das ist zwar sehr unbequem aber was würden wir nicht alles tun um zu verhindern, faule Kinder zu erziehen? Das ist es wert.

iPods - die Kinder müssen um Erlaubnis fragen, bevor sie irgendwelche Musik herunterladen. Punkt. Kontrolliere ihre Musik und hilf ihnen, vernünftige Entscheidungen zu treffen. Falls es einen bestimmten Song gibt, den sie mögen, aber den du ungeeignet findest - sprich darüber.

Fernsehen - blockiere Kanäle und Zeiten in denen die Kinder nicht fernsehen sollen.

Computer - stelle die Computer an einer zentralen Stelle im Haus auf, wo es schwierig ist, sich zurückzuziehen, beispielsweise in der Küche. Meine Schwester hat eine Abschaltautomatik - von Mitternacht bis zum Morgen. Der PC lässt sich nur noch mit einem Code anstellen, den nur sie kennt.

2. Sei darauf vorbereitet, dass dich dein Kind "uncool" findet. Wenn du die oben genannten Grenzen setzt, sei auf ein paar Schlachten vorbereitet. Es ist am einfachsten überhaupt keine Grenzen zu haben. Aber du kennst die Gefahren besser als dein Kind. Du musst stark sein und konsequent, liebenswürdig bei deinen Erklärungen und im Gebet wenn du deine Kinder anleitest.

3. Scheue dich nicht davor herumzuschnüffeln. Okay - ich weiß jetzt schon, dass es jede Menge Mütter geben wird, die das für keine wirklich gute Idee halten - ihr denkt, dass es das Verhältnis zu euren Kindern ruiniert, richtig? NEIN! Lasst eure Kinder im Voraus wissen, dass ihr ihr Medienverhalten überwacht, beispielsweise durch herumspionieren. Es sollte kein Geheimnis für eure Kinder sein, dass ihr darauf sensibilisiert seid, was sie tun. Das wird sie davon abhalten, sich verletzt zu fühlen. Ihr sollt ihnen nicht heimlich hinterherspionieren. Ihr werdet ihre Aktivitäten offen verfolgen, denn ihr liebt sie und wollt sie schützen und führen.

Meine Eltern taten all das oben genannte in meiner Jugend. Sie setzten Grenzen in Bezug auf Musik, Fernsehen, Freundschaften, Bücher und Zeitschriften. Sie waren sehr unbeliebt für ihre Grenzen. Keine meiner Freundinnen hatte so strenge Grenzen, wie meine Eltern sie hatten (sowohl in der öffentlichen Schule, als auch in meiner Jugendgruppe). Manchmal weinte ich, ich beschwerte mich, ich wehrte mich und ich gab Widerworte. Meine Eltern haben auf ihrem Standpunkt beharrt - aus Liebe. Und ich bin so froh, dass sie das taten! (Danke Mom und Dad! Ihr seid die Größten!)

Der Schlüssel dazu ist, dass sie es LIEBEVOLL taten. Meine Eltern sprachen mit mir über meine Entscheidungen, zeigten mir in Gottes Wort Leitsätze, die unsere Entscheidungen bestimmten und führten mich in liebevoll und einfühlsam zur Wahrheit.

Ich war aus zwei Gründen imstande ihre Grenzen anzunehmen:

1. Ich wurde mit einer bedingungslosen, sanften und vergebenden Liebe geliebt. Meine Eltern hörten, hörten und hörten auf mein Herz. Und nach all dem Zuhören - führten sie mein Herz. Wir müssen die Herzen unserer Kinder gewinnen, wenn wir sie zur Wahrheit führen wollen. Das Zuhören beginnt an dem Tag an dem sie geboren werden. Mama, lass dich nicht von deinem Computer ablenken (an diesem Punkt predige ich zu mir selbst) - höre auf deine Kinder - zuhören ist lieben.

2. Sie lehrten mich Gott zu fürchten. Das war der Schüssel dazu, dass ich ihren Grenzen folgen konnte. Schon in jungen Jahren brachten mir meine Eltern bei, wie ich eine stille Zeit haben kann. Ich begann meinen eigenen Weg mit Gott in der vierten Klasse. Je mehr ich gehorchte, desto sensibler wurde ich heilige und unheilige Dinge in den Medien zu entdecken. Je mehr es mir möglich war heilige und unheilige Dinge in den Medien zu entdecken, desto anspruchsvoller wurde ich. Je anspruchsvoller ich wurde, desto weiser wurde ich, bis ich an den Punkt kam, an dem ich die Führung meiner Eltern nicht mehr benötigte. Ich wusste, was angemessen und was unangemessen war, und begann für mich selbst anspruchsvoll zu werden (was meine Schwestern bestätigen können - ich war wirklich eine Pest für meine große Schwester, wenn sie Radio hören wollte - ich war bekannt dafür zu sagen "der Song ist schleeeeeecht". Meine armen Schwestern. :( Danke, dass ihr es mit mir ausgehalten habt. Ihr seid auch die Größten!)
Sprüche 1,7 "Gottesfurcht ist Anfang der Erkenntnis, nur Toren verachten Weisheit und Zucht."
Das Kind, das geliebt wird und eine gesunde Gottesfurcht hat, wird schließlich fähig sein, selbst auf seinen Medienkonsum zu achten. Ein Kind, das täglich Gottes Wort hört und Gott gefallen möchte, wird dem Mist, den die Medien anbieten gegenüber vorsichtig sein und wird Selbstbeherrschung üben. Wir müssen das als Erziehungsziel haben. Kinder zu erziehen, die Gott lieben und fürchten und die ihren eigenen persönlichen Weg mit Gott gehen.

Walk with the King!

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Courtney Joseph schreibt auf ihrem Blog Women-Living-Well. Sie ist seit 12 Jahren mit ihrem Highschool-Freund verheiratet, unterrichtet ihre Kinder zuhause und hat ihren Abschluss auf dem Moody Bible Institut gemacht. Courtneys Leidenschaft dafür, andere Frauen zu helfen "gut zu leben", hat sie im November 2009 in die Rachel Ray Show gebracht. Seither schreibt sie auf ihrem Blog regelmäßig über Ehe und Familie.
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