Mittwoch, 29. Februar 2012

Eltern-Kind-Blogparade: Panem et circenses


essen und spielen

Brot und Spiele - das ist wieder ein Thema für mich! Deshalb werde ich mich jedem der beiden Themen extra widmend und auch einmal einen zweigeteilten Post schreiben!

1. Brot

Die treuen Leser meines Blogs wissen es bestimmt schon lange, aber auch neue Leser bekommen es meist ganz schnell 'raus: Kochen ist in unserer Familie ein großes Thema, was nicht zuletzt mit der beruflichen Vorgeschichte meines Mannes zu tun hat. Der hat nämlich ganz früher einmal als Koch gearbeitet und wir dürfen jetzt von seinen Kenntnissen und Fähigkeiten profitieren. Für mich persönlich heißt das, ab Freitag habe ich in der Küche nichts mehr zu tun (außer abwaschen, aber das mache ich gerne, wenn ich dafür lecker bekocht werde) und ich muss den Kindern das Kochen nicht beibringen, das überlasse ich gerne dem Profi. Was übrigens nicht bedeutet, dass ich nicht selbst auch gerne (und manchmal auch ganz gut) koche und backe. Ich habe viel gelernt in den letzten Jahren, einiges davon "hausfrauentauglich" gemacht und gebe dieses Wissen gerne weiter.

Gesundes Essen ist uns sehr wichtig. Dafür muss es aber nicht immer nur Gemüse sein und da Butter ein wichtiger Geschmacksträger ist, wird sie oft und in der notwendigen Menge verwendet. Wir achten vielmehr auf möglichst natürliche Produkte und kochen das meiste ohne die Verwendung von Fertigprodukten. Wobei für meinen Mann auch Brühwürfel zu Fertigprodukten zählen, ich benütze sie aber hin und wieder als Unterstützung beim Würzen (daran kann man wohl den Profi vom Amateur unterscheiden).

Wichtig ist mir auch, dass die Zutatenliste auf den Produkten möglichst kurz ist und ich zum Übersetzen kein Fremdwörterlexikon, oder die Hilfe eines Chemieprofessors benötige.

Um auch während der Woche unter Zeitdruck gesund kochen zu können, wird am Wochenende in größeren Mengen gekocht. Außerdem mache ich seit Jahren am Sonntag einen Menüplan für die kommende Woche und halte mich auch daran. Das heißt nicht, dass ich nicht auch einmal Wochentage vertausche, z.B. wenn wir kurzfristig Gäste (vor allem die im Schul- oder Vorschulalter) bekommen, oder wenn sich die verfügbare Zeit zum Kochen ändert.

Natürlich haben wir auch etliche Lieblingsrezepte und einige davon habe ich Euch bereits verraten. Die Liste meiner Rezepte ist immer relativ up to date (und vielleicht sollte ich Euch im Frühjahr einmal mein Rezept für Rhabarber-Crumble verraten - so lecker!)

Meine Kinder sind nicht gerade das, was man gute Esser nennt, aber wenn ich mich an meine Kindheit zurückerinnere, kommen mir Episoden, wie die mit den "Dingerjoghurts" in den Sinn (Joghurt mit Fruchtstücken wurde verweigert) und ich weiß, dass ich jahrelang nur und ausschließlich die Bolognesesauce meiner Mama mochte... Ich habe in den letzten Jahren beobachtet, dass man das Essverhalten der Kinder recht locker sehen sollte: Wenn sie sich nicht gerade den ganzen Tag Süßkram einverleiben (das sollten verantwortungsbewusste Eltern selbstverständlich unterbinden) und man ihnen viele verschiedene Optionen anbietet (natürlich nicht alle bei einer Mahlzeit), dann nehmen sie sich ich der Regel, was sie brauchen.

2. Spiele

Unsere beiden sind die einzigen Enkelkinder der Familie und haben daher recht viel Spielzeug. Manchmal habe ich das Gefühl, es ist sogar zu viel um bei all den Möglichkeiten eine Auswahl treffen zu können. Organisiert, wie ich nun einmal bin, habe ich auch schon länger gemerkt, dass Kinder in aufgeräumten Zimmern besser spielen. Natürlich muss man ihnen nicht sofort alle Legosteine aus der Hand nehmen, die sie gerade benutzt hatten, aber ist Euch schon folgendes Phänomen aufgefallen: Wenn das Zimmer ein komplettes Chaos ist, verlegen die Kleinen ihren Aktionsradius schnell auf angrenzendes Territorium... und da ich mir auch nicht gerne nachts Legosteine in die bloßen Füße eintrete, ist eine unserer Regeln, dass abends der Fußboden so frei wie möglich geräumt wird.

Aber ich soll ja keinen Beitrag zum Thema Aufräumen schreiben - das wäre wohl ein Kinderspiel... Wie schon erwähnt, wir haben viel Spielzeug (finde ich jedenfalls, die Kinder sehen das wohl manchmal etwas anders) und auch viele schöne Dinge. Es begeistert mich aber immer wieder, wenn die beiden mit ein paar einfachen Schuhkartons eine ganze Stadt bauen, aus einem Umzugskarton ein Haus, mit ein paar Decken, Stühlen und Tischen ein Auto oder ein Wohnzimmer-füllendes Wohnmobil mit Eßecke für die Puppen oder wenn sich unser Sohn mit einer langen Leine im Treppenhaus eine Schaukel baut (ok, das hat mich nicht begeistert, sondern eher erschreckt, es ist aber nichts passiert, weder dem Treppenhaus noch dem Kind). Kurz und gut - so viel Spielzeug, wie unsere Kinder haben, brauchen sie meistens gar nicht, sondern nur die Zeit und die Möglichkeit ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen.

Wenn Ihr mehr Posts zum Thema Brot & Spiele lesen wollt, dann schaut doch unter www.testmama.de die Themen der Blogparade an. In den Kommentaren findet Ihr die Links der Teilnehmer zu ihren Beiträgen.
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Sponsoren der Woche:
Gesellschaftsspiele nach eigener Vorlage
Schnickschnack, Geschenke und mehr für Kinder und Erwachsene
Handelsvertretung und Großhandel Baby und Kind

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Dienstag, 28. Februar 2012

Sekretariat Mamma - Inbox sortieren


Im Sekretariat Mamma haben wir in den letzten zwei Wochen hart gearbeitet! Zunächst haben wir unsere Papierstapel sortiert und viel unnützes Papier in der Papiertonne verschwinden lassen. Das was an wirklich wichtigem "Papierkram" übrig geblieben ist, haben wir in einer sogenannten Inbox gesammelt. Diese Inbox steht an einer günstigen Stelle im Haus und kann ganz unterschiedlich beschaffen sein.

Diese Woche geht es darum, dass wir wissen, was in der Inbox ist und es griffbereit zum Bearbeiten zur Hand haben! Denn es nützt natürlich nichts, die wichtigen Papiere zu sammeln, wenn man sie nicht bearbeitet...

Mein System habe ich noch aus der Zeit, als ich im Hotel gearbeitet hatte und ich bin immer sehr, sehr gut damit zurecht gekommen. Im Prinzip bekommt "jedes Brieflein sein eigenes Täschlein", sprich: Jede Aufgabe wird in eine Sichthülle gepackt. Zusammenpassende Aufgaben kommen auch zusammen in eine Sichthülle.


1. Beispiel: Ich bestelle Kinderkleidung im Internet. Den Bestellschein drucke ich aus und packe ihn in eine Sichthülle. Wenn das Paket angekommen ist, nehme ich die Rechnung und klammere sie mit dem Bestellschein zusammen (Rechnung nach vorne!) und gebe sie zurück in die Sichthülle. Dazu kommen dann vielleicht im Laufe der Woche noch ein oder zwei andere Rechnungen, bis ich mich an den PC setze und alle Rechnungen überweise.

2. Beispiel: Wir bekommen ein Angebot für eine Versicherung, das uns nicht 100% überzeugt. Also holen wir noch ein weiteres Angebot ein und legen das zum ersten in die Sichthülle. Wenn mein Mann und ich dann Zeit haben, die Angebote durchzusehen, haben wir alle zusammen griffbereit.

3. Beispiel: Unser Sohn hat nächste Woche Schuluntersuchung. Das Schreiben dafür kam schon vor Wochen... es landete in einer Sichthülle und ich habe mir einen kurzen Vermerk im Kalender gemacht, damit ich es auch mitnehme, wenn wir hingehen.

4. Beispiel: Für größere Projekte nehme ich auch schon einmal einen Schnellhefter, denn die Sichthüllen fassen nur eine geringe Menge an losen Blättern, bevor man leicht die Übersicht verliert.

Jetzt haben wir also die Inbox ein mal durchgesehen und alle Aufgaben in eine eigene Sichthülle gesteckt. Das sieht sehr hübsch und ordentlich aus, nützt aber gar nichts, wenn man die einzelnen Aufgaben nicht irgendwann abarbeitet! Also nochmals sortieren - die wichtigen Aufgaben nach ganz oben, weniger wichtige nach unten oder sogar in eine zweite Ablage, wenn wir beispielsweise noch auf ein weiteres Schreiben warten (siehe Beispiel 1 und 2).

Habt Ihr einen festen Tag für "Büroarbeit"? Erledigt Ihr das abends oder nachmittags zwischendurch? Ich setzte mich gerne abends an den PC, wenn die Kinder schlafen und das Fernsehprogramm mal wieder nicht zum Ansehen einlädt. Dann nehme ich mir die erste Sichthülle vom Stapel und erledige, was getan werden muss. Am Ende gehe ich die Inbox noch einmal kurz durch, damit ich nichts Wichtiges übersehe.
Die Aufgabe für diese Woche: Nehmt ein paar Sichthüllen zur Hand und arbeitet Euch durch Eure Inbox durch. Zusammengehörende Aufgaben (wie Rechnungen) kommen in eine Sichthülle. Ansonsten bekommt jeder Brief seine eigene Hülle. Dann fangt an, die einzelnen Aufgaben zu bearbeiten, damit die Inbox auch wieder leer wird.
Was haltet Ihr von dem Prinzip? Ich bin bisher sehr gut damit zurechtgekommen und kann es nur empfehlen. In den nächsten Woche werde ich sozusagen einzelne Sichthüllen auseinander nehmen und weitere Tipps & Tricks verraten.
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Montag, 27. Februar 2012

Wasser trinken

In seiner Liebe sollt ihr fest verwurzelt sein; auf sie sollt ihr bauen.
(Epheser 3, 17 HFA)


Halbzeit bei den Good Morning Girls! Wir haben wieder sechs Wochen lang in der Bibel gelesen und uns zum Gelesenen Gedanken gemacht. Diese Gedanken in unserer Gruppe ausgetauscht und voneinander gelernt. Wir sind früh aufgestanden oder später schlafen gegangen und haben uns die Zeit genommen, für zehn Minuten Bibelstudium täglich.

So weit so gut. Eine kurze Passage bei John MacArthurs Ausführungen zu den Ephesern hatte mich dieser Tage zum Nachdenken gebracht. Frei übersetzt sagte er: "Es nützt nichts, dass wir das Wort Gottes lesen und verstehen können, es nützt nichts, wenn wir es einfach nur wie Wasser gurgeln und dann wieder ausspucken. Wir müssen das Wasser trinken und ganz in uns lassen und wir müssen zulassen, dass es unser Leben verändert!"
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Freitag, 24. Februar 2012

Matjes Hausfrauen Art

Passend zum Aschermittwoch gab es bei uns diese Woche wieder einmal Matjes nach Hausfrauen Art. Matjes nach Hausfrauen Art zuzubereiten ist nun wirklich keine Kunst und wahrscheinlich kann das auch jede von Euch. Aber vielleicht habe ich für die eine oder andere doch noch einen kleinen Trick, den auch ich erst kürzlich gelernt habe.

Zu einem leckeren Matjes Salat gehören:

Matjesfilets
Apfel
Zwiebel
Gewürzgurken

Matjes und Zwiebel werden in Streifen, Äpfel und Gewürzgurken in kleine Scheiben geschnitten. Aber bevor wir nun alles zusammen in einer Schüssel vermischen kommt der Clou:


Die Zwiebeln werden in ganz wenig Wasser in einer kleinen Pfanne kurz angegart. Nur so lange, bis sie weich aber noch nicht braun werden. Dadurch verlieren die Zwiebeln ihre bisweilen unangenehme Schärfe, behalten aber den typischen Geschmack frischer Zwiebeln - und leichter verdaulich sind sie dadurch auch!



Dann werden alle Zutaten mit einer Joghurtsauce gemischt und zum Ziehen in den Kühlschrank gestellt.

Die Sauce stelle ich aus Joghurt, etwas Crème Fraîche (wenn gerade welches da ist) oder wenig Mayonnaise, Zitronensaft, Salz, Zucker und weißem Pfeffer her. Man kann auch noch ein wenig Knoblauch dazu geben.


Guten Appetit!
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Donnerstag, 23. Februar 2012

Eltern-Kind-Blogparade: Schuhe

Es war einmal eine Eltern-Kind-Blogparade... und weil ich in den Weihnachtsferien ausgeruht und entspannt durch das Internet gesurft bin und nichts besseres zu tun hatte, hatte ich beschlossen mit zu machen. Die Ankündigung der Themen klang spannend: Wir schreiben als Eltern für Eltern und zu verschiedenen Themen die uns Eltern betreffen - es war aber NIE die Rede davon, dass wir über SCHUHE schreiben werden...

Alle, die mich kennen, und mir schon einmal aufmerksam auf die Füße gesehen haben, sollten wissen, dass ich eines ganz sicher nicht bin - ein großer Schufetischist! Schuhe sind wichtig! Klar, damit man keine kalten Füße bekommt und sich auf der Straße die Füße nicht an irgendwelchen Glasscherben aufreißt. Es gibt hübsche Schuhe für besondere Anlässe und dann gibt es noch die Schuhe für den Alltag und hier braucht Frau eigentlich genau zwei Paar, eines für den Sommer (möglichst zum hineinschlüpfen, damit man noch einmal schnell ins Haus zurücklaufen kann und all die Dinge holen kann, die die Kinder mal wieder vergessen haben) und eines für den Winter (die Handhabung möglichst genau so einfach wie im Sommer - aus den gleichen Gründen... ich sage nur Mütze-Schal-Handschuhe - lassen Eure Kinder die auch IMMER LIEGEN??? Aber das ist ein anderes Thema...).
auf Schritt und Tritt: Schuhe, erste Schritte

Schuhe also... hm... ach ja und nicht nur Schuhe - nein, Stolz & Schuhe! Hier meine Top 10 Einfälle zu diesem Thema:
  1. Ich habe keine Ahnung, wie viele Schuhe ich in den letzten 8 Jahren gekauft habe, aber die Anzahl der Schuhe steigt überproportional mit der Anzahl der Mitglieder eines Haushaltes. Bin ich stolz auf meine Schuhkäufe? Nope - aber sehr, sehr stolz auf die kleinen Kinderfüße, die darin stecken!
  2. Schuhe in Größe 18 sind süß! Leider haben wir immer erst Größe 20 benötigt, weil sich beide Kinder beim Laufen lernen Zeit gelassen haben. Nicht dass ich finde, dass sie zu spät gelaufen wären, nur die kleinen Schuhe sind schon sehr knuffig! Stolz waren wir über jeden ersten Schritt - beide Kinder fingen übrigens in einem Hotelzimmer an zu laufen...
  3. Meine Kinder mögen keine Gummistiefel, dabei sind die so praktisch!
  4. Warum gibt es ab Größe 26 keine schlichten Schuhe mehr für Kinder? Wieso müssen Schuhe überhaupt glitzern und blinken??? Und hat eigentlich einmal einer der Hersteller von Blinkschuhen auch versucht die zu putzen?????
    Stolz bin ich, wenn ich meinem Kleinen zusehe, wenn er Schuhe abbürstet - er kann das mit einer wahren Hingabe erledigen!
  5. Normale Schuhe KANN man nämlich in die Waschmaschine werfen! Es funktioniert auch mit Lederschuhen - nur dass das Leder danach hin ist... (ähm, auf diese Erfahrung bin ich eigentlich nicht gerade stolz).
  6. Dass man Schuhe nicht zwischen den (eigenen) Kindern weitervererben kann, ist bestimmt eine Lüge der Schuhindustrie! Natürlich spreche ich nicht von den ausgelatschten, völlig ramponierten Latschen, die mein kleiner einen Sommer lang non-stop getragen hat (weil die hübschen Sandalen, die ich ihm gekauft hatte nicht für's Fußballspielen geeignet waren); aber Gummistiefel und Gymnastikschuhe bekommt meine Große grundsätzlich nicht in rosa!
  7. Ein anderes Märchen ist das, dass Mädchen grundsätzlich mehr Schuhe haben als Jungs... aber das gilt nur, wenn man die Sportschuhe mitzählt.
  8. Eigentlich brauchen Kinder überhaupt nur ein Paar Schuhe - nämlich die Lieblingsschuhe der Saison. Alle anderen fand nur Mutti schick und musste sie unbedingt haben - den lieben kleinen sind sie zu unbequem - uncool - unparaktisch - unsympatisch (das zutreffende anstreichen) und sie ziehen sie eh' nicht an!
  9. Ist Euch auch schon aufgefallen, dass Kinder grundsätzlich im Februar noch einen Wachstumsschub hinlegen, der ihnen die Winterstiefel zentimeterweise zu klein werden lässt - zu einem Zeitpunkt zu dem man auf alle Fälle noch ein Paar braucht, weil genau dann noch der letzte Kälteeinbruch kommt? 
  10. Und diese Schuhe passen garantiert im nächsten Herbst NICHT MEHR, weil die Mäuse bis dahin bestimmt noch einmal so sehr gewachsten sind, dass die großen Zehen schon vorne heraussehen würden, wäre das denn möglich... Aber wenn es sich hierbei nicht gerade um das letztgeborene Kind handelt, kann man diese - nur ganz kurz getragenen Schuhe - ja vielleicht weitervererben (siehe Punkt 6).
Jetzt wo ich in Fahrt gekommen bin, könnte ich bestimmt noch einmal zehn weitere Punkte zum Thema Schuhe schreiben, aber ich lass es lieber sein und mache mich auf den Weg um bald ein Paar neue Frühjahrslatschen für meine Kinder zu erstehen, bevor die hübschen Modelle gleich wieder alle weg sind. 

Was fällt Euch zum Thema Schuhe ein?
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Die Sponsoren der Woche:
Markenkleidung für Erwachsene und Kinder  Anbieter für Gutscheine und Rabatte im Netz
Puschen und Krabbelschuhe für Baby und Kleinkind Onlineshop für Spielwaren wie Playmobil und Lego

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Mittwoch, 22. Februar 2012

Fastenzeit - Zeit für neue Gewohnheiten

Liebe Leser der Eltern-Kind-Blogparade: Der Post für die aktuelle Wochenaufgabe wird diesmal ausnahmsweise am Donnerstag veröffentlicht. Ich hoffe Ihr besucht mich morgen wieder. Nächste Woche werde ich wieder am Mittwoch zur Blogparade posten!

Heute ist Aschermittwoch! Ein guter Anlass, seine Gewohnheiten zu überdenken, oder neue, gute Gewohnheiten einzuführen. Eine bestimmte Aktivität benötigt mindestens 20 Tage um zur Gewohnheit zu werden. Die Fastenzeit gibt uns 40 Tage um neue Gewohnheiten zu bilden, denn schlechte Gewohnheiten eliminiert man nicht nur dadurch, dass man sie aufgibt (auch das gehört natürlich zur Fastenzeit), sondern vor allem und viel einfacher, dass man sie durch neue, gute Gewohnheiten ersetzt! Und diesen Ansatz will ich in diesem Jahr angehen.

Die Idee dazu habe ich von Ann Voskamps 100-Tage-Kalender. Da die Fastenzeit "nur" 40 Tage dauert, habe ich den Kalender ein wenig umgestaltet. Wenn Ihr also lieber länger Gewohnheiten aufbaut, könnt ihr auch den 100-Tage-Kalender direkt bei Ann Voskamp herunterladen.

Die Idee ist so einfach wie genial. Wir können in unserem arbeitsreichen Alltag nicht alles auf einmal ändern, also gibt es Platz für nur drei neue Gewohnheiten, die man sich aneignen kann. Diese werden für jeden Tag neu aufgeschrieben und wenn man sie erledigt hat, dann werden sie abgehakt. Das können ganz einfach Dinge sein, wie "jeden Morgen ein Glas Wasser trinken" oder "täglich an der frischen Luft sein". Ob man nun eine Stunde draußen ist, oder nur 10 Minuten, es zählt, dass man es täglich macht!



 


Das Prinzip ist so einfach, dass sogar meine 8-jährige mitmacht! Sie hat sich selbst drei Dinge ausgedacht, die sie sich zur Gewohnheit machen will. Natürlich brauchen kleine Mädchen noch ein wenig Hilfe, täglich an die Durchführung zu denken, aber am Ende der Aktion steht ja auch Oster mit einer kleinen extra Belohnung!

Wer noch weitere Ideen für die Fastenzeit sucht, kann sich die Serie zur Fastenzeit aus dem letzten Jahr ansehen.

Das Glas Wasser am Morgen ist übrigens eine meiner neuen Gewohnheiten! Seid Ihr dabei? Was wollt Ihr Euch zur Gewohnheit machen?
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Dienstag, 21. Februar 2012

Sekretariat Mamma - Inbox

In der letzten Woche sind wir durch unsere Wohnung gegangen und haben all unseren Papierkram zusammengesucht. Dann haben wir drei Stapel gebildet: wichtig - unwichtig - absolut unnötig. Den letzten Stapel haben wir direkt im Altpapier entsorgt und jetzt sind nur noch zwei kleinere Stapel übrig.
Heute kümmern wir uns darum, dem Stapel Nr. 1 einen festen Platz zu geben. Warum? Schön dass Ihr fragt...
Zu 99% liegen auf Eurem "wichtig"-Stapel Dinge, die zu erledigen sind: Rechnungen, Anmeldungen, wichtige Informationen, die aufgehoben werden müssen, Aufgaben für Schule & Beruf oder einfach nur etwas, das uns persönlich wichtig ist (und oft im Alltag einen besonderen Platz braucht, damit es nicht im täglichen Allerlei untergeht).

Diese wichtigen Aufgaben und Erledigungen benötigen einen festen Platz im Haus! Wenn Ihr Eure Rechnungen einmal hier und einmal dort liegen lasst, ist es leicht möglich, dass sie zu spät, oder gar nicht bezahlt werden, weil der Zettel (und nichts anderes ist in diesem Fall ein DIN A4 Blatt) spurlos verschwindet. Das kann teuer werden. Oder Ihr habt eine wichtige Verabredung auf einem kleinen Zettel notiert und wollt sie später in den Kalender eintragen... oder eine wichtige Telefonnummer... Möglichkeiten gibt es viele!

Dieser feste Platz sollte allerdings nicht im Arbeitszimmer unter dem Dach oder im Keller sein... die Chancen sind groß, dass Ihr dort höchstens ein mal täglich, eher ein mal wöchentlich vorbei kommt. Der Platz sollte zentral, gut zugänglich und auch gut sichtbar sein. Wenn kleinere Kinder im Haus sind, vielleicht auch etwas höher, schließlich kommt es nicht so gut an, wenn die Mathearbeit von der Großen von einem kreativen Zweijährigen "veredelt" wird.



Meine Schaltzentrale ist die Küche! Wie auch auf jeder guten Party, so ist die Küche meistens auch im Familienleben der zentrale und am meisten frequentierte Raum im Haus. Egal wie groß oder klein Eure Küche ist, irgendwo gibt es sicherlich ein kleines Fleckchen, wo man eine Inbox platzieren kann. In ganz kleinen Küchen, könnte die Inbox sogar an der Wand hängen... selbst der Kühlschrank mit den Magneten ist eine Option (wenn man nicht jedes Mal im vorbei gehen alle Zettel herunterfegt).
Die Aufgabe für diese Woche: Kauft, bastelt oder sucht eine geeignete Inbox und platziert sie an einer geeigneten Stelle im Haus. Alle Zettel vom Stapel "wichtig", die von letzter Woche und natürlich ab jetzt alle neuen wichtigen Aufgaben, kommen in die Inbox um von dort weiter bearbeitet zu werden.
Wenn Ihr Lust habt, schickt mir bis Freitag ein Foto von Eurer Inbox und ich werde die Fotos im nächsten Sekretariat Mamma Post veröffentlichen, wenn es darum geht, die Inbox wieder zu leeren.
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Montag, 20. Februar 2012

Was wir so alles glauben...

Jetzt können wir zu jeder Zeit furchtlos
und voller Zuversicht zu Gott kommen,
weil wir an Ihn glauben.
(Epheser 3,12)

In der fünften Woche der Epheser Bibelstudie hat mich dieser Vers besonders zum Nachdenken gebracht. Wir können ohne Furcht, dafür aber voll Zuversicht leben, weil wir an Gott glauben!


Das bedeutet aber wohl auch, dass unsere Einstellung zum Leben von dem abhängt, was wir glauben. Und durch unsere Einstellung zum leben wiederum, nehmen wir Einfluss darauf, wie unser Leben verläuft. Denn wenn wir mit hängenden Schultern und Leichenbittermiene durch unser Leben gehen, werden wir sicherlich keine glücklichen und fröhlichen Menschen sein.

Also hängt alles davon ab, was wir glauben und natürlich auch wem wir glauben.

Ein ganz aktuelles Beispiel sind die ganzen Weltuntergangsprophezeihungen für das Ende dieses Jahres. Ich kann daran glauben und für die nächsten Monate ängstlich und frustriert durchs Leben gehen, mir den kommenden Sommer vermiesen lassen und und nichts Neues mehr anfangen, da eh' alles egal ist. Ich kann aber auch daran glauben, dass es immer wieder etwas Gutes in meinem Leben geben wird. Was das ist, weiß ich natürlich noch nicht im Voraus und oft erkennen wir das Gute in unserem Leben erst, wenn es wieder vorbei ist; aber es ist da und wenn wir die guten Dinge im Leben wahrnehmen, werden wir eher glücklich sein, als wenn wir nur all das Schlechte um uns herum sehen.


Wichtig ist, dass wir das glauben, was uns gut tut. Das bedeutet allerdings nicht, an all die schönen und scheinheiligen Versprechnungen zu glauben, die uns unsere Umwelt so oft unterjubeln will ("Wenn Du den Abnehm-Drink XYZ nimmst, dann hast Du in zwei Wochen 5 kg weniger ohne die Ernährung umzustellen" - ha!). Meistens ist das, was uns gut tut nicht einfach und komfortabel. Und genau darum müssen wir uns immer gut überlegen, wem wir was glauben wollen - es ist nämlich unsere Entscheidung.
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Freitag, 17. Februar 2012

Eischnee unterheben leicht gemacht

Neulich war es wider einmal wieder soweit: Ich bekam eine Lehrstunde in... Küchentechnik! Mein Schatz hatte den Freitag frei und bei uns stand Kaiserschmarren auf dem Menüplan. Leider (oder vielleicht auch Gott sei Dank) tendiere ich an solchen Tagen dazu, alles etwas ruhiger angehen zu lassen - obwohl ja mein Mann frei hat und nicht ich, egal. Ich kam spät vom Einkaufen zurück, die Kinder waren hungrig, die Küche sah aus wie ein Schlachtfeld und dann stelle ich auch noch fest, dass ich die Rührstäbe meines Handrührgerätes weggeworfen, aber immer noch nicht ersetzt, hatte... ach ja und unsere Große brachte eine Freundin mit zum Essen, also braucht ich eine wirklich große Portion Kaiserschmarren...


Ich habe den Eischnee von insgesamt 6 Eiern mit der Rührmaschine geschlagen und den Teig auch. Dann habe ich, genau nach Rezept, den Eischnee zum Teig gegeben um ihn unterzuheben und da mein Schatz gerade zufällig neben mir stand, bat ich ihn, diese körperlich doch etwas anstrengendere Aufgabe zu übernehmen (schließlich hatte er das ja mal gelernt...). Das war wohl mein Fehler, denn der erste Satz, den ich zu hören bekam, nachdem er sich den größten unserer Schneebesen geholt hatte war:

"Ja so geht des auch ned!"

Aha, und wie geht's dann???

"Man gibt IMMER erst ein Drittel des Eischnee's zum Teig und hebt ihn unter. Danach erst gibt man den restlichen Einschnee zum Teig und rührt fertig. Dann geht das auch viel leichter!!!"

Gut, werde ich in Zukunft so handhaben! Wieder etwas gelernt! Danke!
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Donnerstag, 16. Februar 2012

Wärmekissen selbst nähen

Es ist kalt - sehr kalt! Seid Ihr auch so verfroren wie ich? Mit kalten Füßen kann ich nicht einschlafen und bin froh, dass die gute alte Wärmflasche in Zeiten der Mikrowelle ausgedient hat. Wärmekissen sind in und so praktisch! Sie halten die Wärme länger als Wärmflaschen und sie können vor allem nicht auslaufen. Nur vergessen sollte man sie in der Mikrowelle nicht... (aber das ist ein ganz anderes Thema...).


Wärmekissen mit Kirschkernen kann man in jeder Drogerie kaufen. Sie sind günstig und die Kirschkerne erfüllen ihren Zweck. Viel besser sind aber Wärmekissen mit Dinkel- oder Traubenkernen. Leider gibt es die nicht an jeder Straßenecke zu kaufen aber man kann sich seine Wärmekissen ganz schnell selbst nähen - in jeder Form und Farbe!

Letztes Jahr hatte ich meinem Papa zum Geburtstag ein Wärmekissen genäht, dass er sich über die Schultern legen kann:




Die Form habe ich mit unserem Hula-Hup Reifen vorgezeichnet. Dann wurde an der Lieblingepuppe meiner Tochter in klein getestet ob diese Form auch bequem um die Schultern passt.



Mit dem Papierschnitt habe ich den Stoff zugeschnitten und links auf links zusammengenäht. Damit die Nähte einer starken Nutzung standhalten, habe ich sie nach dem Wenden von außen nochmals "versäubert". Das sieht hübsch aus und gibt Halt. Um zu verhindern, dass die Körner immer nach unten rutschen, habe ich quer zur Fallrichtung noch Nähte über die komplette Länge genäht (aber immer ein paar Zentimeter frei lassen, damit sich die Körner verteilen können). Wenn man das Wärmekissen auf den Schultern tragen will, empfiehlt es sich, nicht zu viele Körner zu nehmen.



Für die Füllung kann man, wie bereits erwähnt, Traubenkerne oder Dinkelkörner verwenden. Traubenkerne findet man leider nicht so gut, aber Dinkel bekommt man in jedem gut sortierten Reformhaus.

Nehmt Ihr Wärmekissen, Wärmeflaschen oder friert Ihr eh' nicht?
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