Freitag, 1. Juni 2012

Brötchenkranz


Ich lebe nun seit fast vier Jahren in den USA und fühle mich hier sehr wohl und zu Hause. Ich habe keine Probleme, mich in den meisten Punkten an die Kultur und Essgewohnheiten zu gewöhnen. Eine Sache aber vermisse ich doch sehr, und das ist gutes deutsches Brot! Die Deutschen sind Meister der Brotbäcker. Nicht umsonst sind sogar ihre Mahlzeiten danach benannt, wenn wir vom Mittagsbrot oder Abendbrot reden.
Gelegentlich finde ich hier Brotsorten, die mir zusagen und schmecken. Aber seit wir hier wohnen habe ich mich auch vielfach mit dem Backen meines eigenen Brotes und eigener Brötchen beschäftigt (nicht immer mit Erfolg). Ein Rezept, dass sich bewährt hat und auch bei meinen Kindern Anklang findet ist ein Brötchenkranz, der lecker und vollwertig ist und den wir gern beim Grillen essen.

Zutaten:

350 g Mehl (ich nehme 200g Weissmehl und 150 g Vollkorn)
3 gestrichene Teelöffel Trockenhefe
1/2 TL Zucker
430 ml lauwarme Milch
250 g zarte Haferflocken
1 TL Salz
Milch zum Bepinseln
Körner nach Wahl (Leinsamen, Sonnenblumen, Mohn, Kümmel, Sesam...)

Mehl mit Hefe, Zucker und Milch zum geschmeidigen Teig verrühren. Abgedeckt 30 Minuten gehen lassen. Haferflocken und Salz zufügen, kneten. Weitere 30 Minuten gehen lassen. Kleine Kugeln formen, auf einem gefetteten Blech zum Kranz legen, 20 - 30 Minuten ruhen lassen. Mit Milch bestreichen und mit den Körnern bestreuen.
Im vorgeheizten Backofen bei 220 Grad auf mittlerer Einschubleiste backen.


Dazu gibt es bei uns meist Tomatenbutter. Dafür vermenge ich 125g weiche Butter und 125g Tomatenmark uns schmecke das Ganze mit Salz, Pfeffer und Basilikum ab.


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Kommentare:

  1. Und die Brotzeit nicht zu vergessen - bei uns in Bayern ;-))). Die Tomatenbutter sieht super lecker aus!!!

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  2. ja, Brot kann man immer und auch ohne Belag essen...lass dir deine selbtgemachten Brötchen gut schmecken. Mahlzeit!

    Grüße aus Österreich, auch da gibt es gutes Brot in allen Variationen kann ich dir sagen

    Herta

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  3. Das sieht lecker aus! Und bringst Du die deutsche Tradition, Kartoffel-oder Nudelsalat beim Grillen zu servieren mit ein, oder belasst ihr es bei den Brötchen? Die Tomatenbutter muss ich auch mal probieren.
    Liebe Grüße
    Karoline

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  4. Hallo,
    nimm doch mal weniger Hefe dafür mehr Gehzeit zB im Kühlschrank über NAcht (in einer Springform schon zum Kranz geformt und morgens backen), laß den Zucker weg und nimm 2% der Mehlmenge Salz, das ist wichtig für Geschmack und Teigkonsistenz.

    Eine gute Idee ist auch, etwas von dem Teig abzunehmen und zB in einem Schraubglas im Kühlschrank zu lagern. Diesen Teig dann in den nächsten Teig untermischen und davon wieder was abnehmen. Macht einen viel reiferen Geschmack. Läßt sich ca 1 Woche lagern.

    Diese "schnell und mit viel Hefe Brötchenteige" schmecken nie so gut wie vom Bäcker - meine Meinung.
    Dazu braucht es Reifezeit.

    Liebe Grüße

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  5. Danke fuer das Rezept. Selbst nach 17 Jahren in den Staaten vermisse ich ein gutes Broetchen oder eine Schnitte sehr. Wir haben hier eine deutsche Baeckerei und da verwoehne ich mich schon ab uns zu. :)

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  6. Danke fuer Deine Tipps, Muschelsucher! Klingt als bist Du recht erfahren mit dem Backen.

    Stephie

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