Mittwoch, 30. November 2011

Unterbrechung

Heute darf ich Euch wieder ein paar Gedanken von Pfarrer Andreas Schmalz-Hannappel präsentieren.

Der Advent kommt. Vier Wochen habe ich Zeit, mich auf das Weihnachtsfest einzustimmen. Die beleuchteten und geschmückten Häuser und Straßen werden mich begleiten. Wird es in dieser Zeit auch Stunden und Momente geben, in denen ich mein Leben bedenke, zurück und nach vorne blicke? Oder wird – wie fast jedes Jahr – dies nur ein guter Vorsatz bleiben und ich werde in den Strudel des Beschäftigt seins mit Geschenke besorgen, Jahresbilanzen schreiben und wenig besinnlichen Weihnachtsfeiern gezogen?
Ein Gedicht der Evangelischen Dichterin und Theologin Dorothee Sölle möchte ich in den kommenden Wochen als Begleitung immer wieder lesen, weil es mich anrührt und zu einer inneren Stille führen kann:

Unterbrechung

Du sollst dich selbst unterbrechen.
Zwischen Arbeiten und Konsumieren
soll Stille sein
und Freude,
dem Gruß des Engels zu lauschen:
Fürchte dich nicht!
Zwischen Aufräumen und Vorbereiten
sollst du es in dir singen hören,
das alte Lied der Sehnsucht:
Maranta, komm, Gott, komm!
Zwischen Wegschaffen und Vorplanen
sollst du dich erinnern
an den ersten Schöpfungsmorgen,
deinen und aller Anfang,
als die Sonne aufging
ohne Zweck
und du nicht berechnet wurdest
in der Zeit,
die niemandem gehört
außer dem Ewigen.

Vielleicht könnte ich das Gebot mir jeden Tag mindestens einmal aufsagen: „Du sollst dich selbst unterbrechen.“
So wünsche ich Dir Unterbrechungen mitten im Arbeiten, Feiern, Kaufen und Wirken, Unterbrechungen des Alltäglichen in denen Du Dich selbst und Gott spüren kannst.

Gottes Segen für Dich!
Andreas Schmalz-Hannappel
Auch ich wünsche Euch einen schönen und ruhigen Advent!
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Dienstag, 29. November 2011

Kleine Krabbelsohlen - Give Away



Adventszeit bedeutet auch Geschenkezeit! Ganz viele kleine Geschenke für die Kinder in Form von Adventskalendern und Nikolaus-Sackerln und viel Freude beim Aussuchen der Geschenke für unsere Lieben zu Weihnachten.

Ich darf Euch heute vorweg schon einmal ein kleines Geschenk ankündigen! Kim, die den Internetshop Kleine Krabbelsohlen führt, hatte mir bei unserer ersten Aktion angeboten, in der Weihnachstzeit noch einmal ein Giveaway für meine Leser zur Verfügung zu stellen. Und damit sowohl Mamas (und natürlich auch Tanten, Omas, Schwestern oder Freundinnen) von Mädchen UND Buben mitmachen können, gibt es zwei Modelle zur Auswahl - die Gewinnerin kann sich also für eines dieser beiden Modelle entscheiden (und auch aus zwei Größen wählen: 19/20 oder 21/22).

 

Also, Ihr Lieben... Ihr wisst ja schon Bescheid: Wenn Ihr ein paar wirklich süßer Schuhe gewinnen wollt, sei es als Geschenk für Weihnachten oder zum sofort anziehen, dann schreibt einen kurzen Kommentar zu diesem Post (am Ende des Posts auf "Kommentare" klicken), geht auf Facebook und lasst Euch "Ein bisschen Haushalt..." dort gefallen, oder auch auf Twitter, Pinterest oder einfach überall!

Der Gewinner wird am nächsten Montag ausgelost und am kommenden Dienstag hier verkündet! Viel Erfolg!
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Montag, 28. November 2011

Weihnachtlich - Weihnachtsbäckerei


Unter uns gibt es diejenigen, die Plätzchen lieben und dann gibt es noch die, denen das Backen dieser Plätzchen noch mehr Spaß macht, als das Essen. Ich selbst gehörte ganz sicher zur ersten Gruppe - auf die Backerei könnte ich gerne verzichten. Aber den Duft von frisch gebackenen Weihnachtsplätzchen und den Weihnachtsteller mit einer größeren Anzahl verschiedener Sorten von leckerem Gebäck liebe ich schon sehr!

Dann ist da im Advent noch die Herausforderung mit Kindern zu backen - hm, ja. Also meine Kinder LIEBEN backen: Sie kneten und langen dann mit den Teigfingern an möglichst schwierig zu reinigende Stellen, sie stauben mit Mehl, dass man noch im Sommer die Spuren wegwischt, sie naschen Teig bis sie Bauchweh bekommen und dann genießen sie es, mit möglichst viel Dekorationsmaterial möglichst wenig Plätzchen zu verzieren. Kommt Euch das bekannt vor?

In meinem letzten Post zum Thema "Wochenplan im Terminplaner" habe ich mein neues Buch von Karen Ehman "The complete guide to Getting & Staying organized" erwähnt. Im November haben Karen Ehman und LeAnn Rice ein neues Buch herausgebracht: "Untangling Christmas - Your GoTo Guide for a Hassle-Free Holiday". Begeistert vom ersten Buch konnte ich dem zweiten nicht widerstehen und habe es mir als E-Book bestellt. Seither verschlinge ich dieses sprudelnde Quelle an großartigen Tipps und hilfreichen Informationen. Seitenweise gute Ideen, wie man all diese unendlich vielen kleinen und großen Aufgaben in der Weihnachtszeit besser in den Griff bekommt.


Das Thema Plätzchen backen hat im Buch ein eigenes Kapitel und hier habe ich gleich mehrere gute Ideen gefunden, wie man sich das Backen ein wenig leichter machen kann und trotzdem auf den vollen Teller verschiedener Sorten Gebäck nicht verzichten muss...

  • Zu Anfang einen Plätzchenteig aus dem Kühlregal verwenden. Es gibt in gut sortierten Supermärkten verschiedene gute Teige, die man einfach nur aufrollen, ausstechen und backen muss. Teig zubereiten und kühl stellen entfällt und vor allem der Großteil vom Dreck, den man sonst gratis dazu bekommt.
  • Die meisten Kinder mögen eigentlich gar keine Plätzchen backen, sondern hauptsächlich die fertigen Sterne, Glocken, Tannenbäumchen und all die anderen schönen Formen, verzieren. In vielen Supermärkten oder Bäckereien gibt es fertig gebackene Butterplätzchen, die man selbst noch verzieren kann. Man spart sich also noch mehr Arbeit als beim Fertigteig und die Sauerei in der Küche wird noch kleiner!
  • Man muss nicht alle Plätzchen an einem Tag backen (auch wenn ich Frauen kenne, die das wirklich tun - ich bewundere Euch dafür!!!): Einfach eine größere Menge Teig zubereiten und entweder den Teig direkt einfrieren oder schon ausrollen, die Teigplatten auf ein Backpapier legen, vorsichtig einrollen und dann einfrieren. Wenn man den Teig benötigt, Rolle aus der Tiefkühltruhe nehmen, auftauen lassen und am besten noch sehr kalt ausstechen und auf ein Backblech setzen. Bei Bedarf die Plätzchen noch etwas länger backen lassen als sonst.
  • Organisiert eine Plätzchen-Tausch-Party: Sucht Euch ein paar Freundinnen zusammen und sprecht Euch ab, wer welche Sorte Plätzchen mitbringt. Jede bringt so viele Teller von ihrem Gebäck mit, wie Gäste kommen. Das Tolle an dieser Aktion: Man geht mit einer Sorte Plätzchen hin und kommt mit vielen Sorten Plätzchen heim. Und die Gastgeberin - kocht einfach nur Kaffee & Tee und genießt den Schatz mit den Freundinnen.
  • Es steht aber auch nirgends in Stein gemeißelt, dass man unbedingt jedes Jahr mehrere Sorten Plätzchen haben muss... backt einfach die Sorte, die die Familie am liebsten mag und gut ist es!
  • Und wer gar nicht backen kann, kann auch ganz ohne jegliche Schuldgefühle zum Bäcker seiner Wahl gehen und ein paar Sorten Plätzchen kaufen! Denn bei Weihnachten geht es eben nicht nur ums Backen und Kochen.
Die eine oder andere Idee werde ich in diesem Advent ganz sicher persönlich testen!!! Mehr Informationen zum Buch findet Ihr auf www.untanglingchristmas.org. Leider gibt es das Buch (noch) nicht auf deutsch, aber es ist auch auf Englisch gut verständlich zu lesen.


Die erste Sorte Plätzchen habe ich aber immerhin schon fertig in der Dose! Und dank meinem neuen Weihnachtsplaner, weiß ich zumindest welche Sorten ich noch backen will! Aber dazu demnächst mehr.

Bis dahin, besucht doch Stephanie von Mein erfolgreiches, kleines Familienunternehmen..., die heute auch zum Thema Plätzchen schreibt und verlinkt Eure Plätzchenrezepte am Ende dieses Posts (wer keinen eigenen Blog schreibt, kann das Rezept auch gerne im Kommentar einfügen), oder auch weitere Tipps, damit wir alle voneinander lernen können.

Eine schöne Woche wünscht Euch
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Freitag, 25. November 2011

Thanksgiving Kochbuch

Heute habe ich kein Rezept für Euch, sondern einen Tipp für ganz viele Rezepte: Wer sich für amerikanische Thanksgiving Rezepte interessiert kann sich bei Janelle von Comfy in the Kitchen ein ganzes Kochbuch gratis herunterladen.


Das habe ich natürlich sofort gemacht! Ein paar Rezepte hatte ich sogar schon ausprobiert - sehr, sehr lecker! Mein Lieblingsrezept aus diesem Buch sind die "Gebackenen & karamelisierten Äpfel". Ich habe eine etwas kleinere Menge von allem genommen, aber das Rezept sonst genau so gekocht, wie es im Buch steht. Yummy!

Besonders hilfreich finde ich es, dass Janelle die Rezepte immer erst mit Fotos beschrieben hat und dann am Ende noch einmal das komplette Rezept zusammenfasst. Man kann also beim Vorbereiten das Rezept zur Hand nehmen und danach (vor allem wenn man es schon besser kennt), nach den Fotos kochen.

 

Ich habe mir die pdf-Datei auf DIN A5 Format ausgedruckt und mit einer Ringbindung als Buch gebunden. Selbstverständlich kann man das E-Book auch auf einen Reader herunterladen oder direkt vom PC lesen.

Thanksgiving ist zwar schon vorbei, aber die Rezepte passen ja auch so gut zur Jahreszeit!

Viel Spaß beim Kochen!
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Donnerstag, 24. November 2011

Putzplan im Terminplaner

Euer Interesse an Organisation und Wochenplänen freut mich immer sehr und ich gebe es gerne zu - ich liebe organisieren!!! Da ist mein neues Buch genau das Richtige für mich: "The complete Guide to Getting & staying organized" von Karen Ehman. Ich bin noch nicht sehr weit gekommen, aber das Buch ist gut lesbar geschrieben und hatte für mich schon auf den ersten Seiten ein paar wirklich gute Ideen und Aspekte. Die bisher wichtigste Lektion ist die, dass jeder für sich selbst die passenden Pläne finden muss. Was bei mir gut funktioniert, kann für Euch das komplette Desaster sein. Aber natürlich braucht man, um den eigenen Plan zu kreieren viele gute (und natürlich auch schlechte) Anregungen. Also werde ich Euch kurz erzählen, was bei mir im Moment so los ist...

Da ich zur Zeit vormittags viel unterwegs bin, ist mein schöner Wochenplan nicht mehr wirklich durchführbar und auch der Putztag lässt sich nicht in jeder Woche umsetzen. Manchmal fürchte ich ein wenig, mich in meinen Aufgaben zu verzetteln und auf dem Weg durch die Woche, die Hauptaufgaben (wir sind beim Thema Putzen) zu übersehen verdrängen. Und dann arbeite ich ja immer noch an einem durchführbaren Konzept, wie man dieser ganzen "Nebentätigkeiten" herr wird: Fenster putzen, Betten beziehen, Schränke auswischen, Kinderzimmer ausmisten, Garage ausfegen, Herbstdekoration runter - Weihnachtsdekoration rauf und und und... Ihr wisst schon, all die Aufgaben, die man nicht unbedingt notwendigerweise jede Woche auf der Liste stehen hat, aber sich garantiert nicht mehr daran erinnern kann, wann wohl das letzte Mal war, dass man es überhaupt gemacht hat.

Meine Lösung


Kleine Papierkarten, die in den Terminplaner eingeheftet werden. Und zwar genau in der jeweiligen Woche. Damit die Streifen nicht das ganze Kalendarium blockieren, kommen sie am Ende der Woche wieder raus. Die Extra-Aufgaben werden auf ein anderes Blatt übertragen um dort für später nachvollziehbar zu sein.

Auf dem Streifen stehen meine wöchentlichen Aufgaben...
  • Wocheneinkauf
  • Staubwischen
  • Fenster reinigen (dabei meine ich aber nur das wöchentliche & oberflächliche Fingertapper-Entfernen)
  • Staubsaugen + Wischen
  • Bad & Toilette putzen
  • Wäsche waschen
  • Bügeln
  • Staubsaugen (das mache ich ein mal gründlich mit Wischen (siehe oben) und ein zweites Mal, meistens freitags oder samstags, oberflächlich um die Krümel wieder wegzusaugen)
  • Wochenendeinkauf
  • Menüplan für die nächste Woche

... und dann noch eine Spalte mit drei (3!) Zusatzaufgaben. Die Hauptaufgaben werden abgehakt und die Nebenaufgaben per Hand eingetragen. Die sind es auch, die ich dann später in meinen Monatsplaner übertrage:


Klingt kompliziert, ist es aber überhaupt nicht, wenn man es einmal fertig hat. Fünf Minuten am Sonntag Abend um die kommende Woche vorzubereiten - das Abhaken der einzelnen Aufgaben vergisst man garantiert nicht! Und man kann zwischendurch einzelne Aufgaben in den Alltag einschmuggeln, oder sich richtige Termine setzen, bevor man überhaupt kein Land mehr sieht.

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