Montag, 31. Oktober 2011

Die geschenkte Stunde

Ein jegliches hat seine Zeit,
und alles Vornehmen unter dem Himmel
hat seine Stunde.
(Prediger 3,1)

Gestern gab es wieder die Umstellung von Sommer zur Winterzeit. Mein Versuch, wie immer am Wochenende um 8 Uhr morgens aufzustehen ist gescheitert - die Kinder waren zur gleichen Zeit wie immer wach und ich auch. Dadurch hatte ich einen langen Vormittag, der sich nochmals verlängert hat, als mir folgendes passiert ist: Mein Wecker ist funkgesteuert - die Küchenuhr dagegen nicht. Beim Aufstehen hatte ich zwar auf den Wecker gesehen, danach allerdings auf die Küchenuhr und... mit einer Stunde später gerechnet. Als ich das gemerkt hatte, war ich gerade dabei, meine Familie etwas anzutreiben um rechtzeitig fertig zu werden...

Was tut man also mit so einer "geschenkten Stunde"? Man kann sie vernünftig nutzen und ein paar Dinge erledigen, die am Vortag liegengeblieben sind. Sachen für den nächsten Tag vorbereiten, etwas lesen oder aufräumen.

Man kann diese Stunde auch noch besser nutzen und einfach nur herumhängen. Sich treiben lassen, den Kindern zusehen, mit dem Ehemann quatschen... fast hätte ich darüber die Zeit vergessen.

Wann hattet Ihr zuletzt eine "geschenkte Stunde" und was habt Ihr damit gemacht?

Bei unserem Good Morning Girls Bibestudium ist Halbzeit. Sechs von zwölf Wochen sind um. Ich bin schon sehr neugierig, was die nächsten sechs Wochen bringen.

Eine wunderschöne Woche wünscht Euch
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Freitag, 28. Oktober 2011

Brezen aufbacken

Kennt Ihr das auch? Die Kinder lieben Brezen über alles. Also kauft man welche. Am Ende des Tages wurden die Brezen aber nicht gegessen und wie wir wissen, sind sie schon am nächsten Morgen nicht mehr wirklich lecker...

Meine Tricks um Brezen haltbarer zu machen:

  1. Abends in Plastiktüten packen und am nächsten Morgen aufbacken (siehe unten).
  2. Brezen sofort einfrieren und bei Bedarf aufbacken.
  3. Brezen in kleine Würfel schneiden und trocknen lassen. Eignen sich als Beimischung zu Semmelknödeln oder für Brezenknödel.
  4. Angetrocknete Brezen (wenn man Punkt 1 oder 2 verpasst hat) in Scheiben schneiden und in Butter kurz anbraten. Leckerer Snack oder Abendessen.


Brezen aufbacken:


Brezen kurz (wirklich kurz) unter fließendes Wasser halten, damit sie wieder Feuchtigkeit bekommen.
Das gilt nicht für Brezen, die eingefroren waren. Durch das Einfrieren haben die Brezen in der Regel genug Feuchtigkeit.
Wer einen Dampfgarer hat, kann die Brezen auch dort machen, damit kenne ich mich aber leider nicht aus.


Brezen direkt in den Ofen legen. Tiefgekühlte Brezen nicht auftauen lassen.
Ofen entweder bei Ober-und-Unterhitze auf 160°C vorheizen oder die Brezen bei 150°C mit Umluft sofort (in beiden Fällen) für ca. 10 Minuten backen.


Möglichst bald genießen - bis zur Frühstückspause in der Schule/Kindergarten halten sie aber laut meinen Kindern gut!

Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!
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Donnerstag, 27. Oktober 2011

Herbstlich ausmisten

Willkommen zurück zu unserer kleinen Herbstserie. Die Grundidee der Serie ist unser Zuhause jetzt im Herbst ein wenig gemütlicher, wärmer und herzlicher zu machen.

Dafür haben wir bereits Kerzen angezündet, spezielle Momente mit unseren Familien verbracht, wir hören Musik und lassen uns von sanften Klängen verzaubern oder von peppigem Beat munter machen und wir atmen die Düfte um uns herum ein.

Für ein gemütliches Zuhause kann man viel tun. Letztes Jahr habe ich darüber geschrieben, wie man mit Körben im ganzen Haus, der Unordnung Herr werden kann. Dieses Jahr, kam mir die Idee, dass man das Thema auch vom anderen Ende her angehen kann.

Schon die Lehre von Feng Shui sagt uns, dass wir uns in überfüllten und unordentlichen Räumen unwohl fühlen. Ein überlasteter Raum überlastet auch uns. Jeder hat schon einmal die Erfahrung gemacht, dass man an einem überfüllten Schreibtisch nicht wirklich effektiv arbeiten kann. Hier hilft nur eines: Entrümpeln, aussortieren, wegwerfen, herschenken... das sollte man am besten das ganze Jahr über tun. Sich von Dingen, die man nicht mehr benötigt, trennen. Vielleicht kann sie jemand anders gerade besser gebrauchen, oder wir können sie noch verkaufen und manche Dinge muss man auch einfach wegwerfen, weil sie kaputt und unbrauchbar geworden sind.

Auf der anderen Seite, neigen wir alle dazu, mehr Dinge anzuschaffen, als wir wirklich benötigen. Große Discounter, Onlineportale für Schnäppchen und ähnliche Shops in den Einkaufszentren um uns herum, versuchen uns Bedürfnisse zu suggerieren, die wir eigentlich gar nicht haben. Wir kaufen Dinge, weil sie gerade so günstig sind und bauen damit unseren Berg an kleinen und großen Sachen um uns herum immer höher auf.

Demnächst ist wieder Weihnachten, das "Fest der Geschenke"... Vielleicht ist es ja eine gute Vorbereitung auf die eigentliche Bedeutung von Weihnachten, wenn wir jetzt im Herbst unseren Konsum ein wenig reduzieren und bewusst durch unsere Wohnung gehen und Dinge aussortieren.

Meine Idee für den nächsten Monat ist folgende:
  1. Jeden Tag einen kleinen Stapel, eine Ecke, eine Schublade durchzugehen und damit wieder Platz zu schaffen und Ballast abzuwerfen.
  2. Den Konsum auf das Notwendigste zu reduzieren und jedes neue Stück für unseren Haushalt einer doppelten Prüfung zu unterziehen.
Macht Ihr mit?
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Die Serie Herbstlich entstand nach einer Idee von Women Living Well.
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Mittwoch, 26. Oktober 2011

Dienstag, 25. Oktober 2011

Kaminglas Reinigen

Die kalte Jahreszeit hat uns wieder! Wohl dem, der ein warmes Plätzchen hat, wo er es sich gemütlich machen kann. Kaminöfen aller Art sind in den letzten Jahren stark in Mode gekommen. Die meisten dieser Öfen haben eine Glasscheibe, durch die man ein lustiges Feuer flackern sehen kann. Leider haben diese Glasscheiben die blöde Angewohnheit, sehr schnell zu verrußen.


Um die verrußten Scheiben wieder durchsichtig zu bekommen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine sind chemische Reinigungsmittel, die bestimmt nicht gut für Umwelt und Gesundheit sind - und zudem auch relativ teuer.
Aber es gibt eine einfache Alternative:


Wasser und Küchenkrepp!




Das Küchenkrepp anfeuchten und in die kalte Asche tauchen.



Mit der Asche kann man die Scheibe ganz einfach und schnell sauber bekommen.
Sogar stark eingebrannter Ruß lässt sich gut entfernen.
(Seht Ihr schon den Unterschied???)


Ich hätte es nie gedacht, aber die Asche-Methode ist einfach, umweltfreundlich und kostengünstig.
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