Dienstag, 31. Mai 2011

Experimente

Irgendwann, es ist wohl schon ein paar Monate her, kam meine Große mit ihrem Lesebuch an und zeigte mir eine Seite mit Experimenten: "Was schwimmt im Wasser?" Weil ich früher als Kind solche Experimente auch geliebt habe und weil ich es für eine nette Idee hielt, nicht nur zu überlegen, was schwimmt, sondern es meiner Tochter auch direkt begreiflich zu machen, haben wir die größte Schüssel aus Mamas Küchenschrank geholt und los ging es:


Wir haben übrigens die original "Zutaten" aus dem Lesebuch genommen!


Dieses Experiment zog noch ein paar Kreise: Mein kleiner Sohn hat neulich auch ein Experiment gemacht: Er hat beim Zähneputzen das Waschbecken mit Wasser gefüllt (natürlich so hoch es ging) und alles hinein gegeben, was er so in die Finger bekam... als die Elektrozahnbürste ob ihrer Schwimmfähigkeit geprüft wurde, habe ich allerdings eingegriffen!

Dass unser Lesebuch-Experiment ein paar Monate her ist, kann man gut an dem Folgeexperiment sehen, dass ich kurz danach fotografiert habe: "Wird Schnee mehr, wenn er schmilzt, oder weniger?"


Die Kinder hatten jedenfalls einen riesen Spaß bei ihren Experimenten!
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Montag, 30. Mai 2011

Erziehung nach Plan

Habt Ihr bei der Erziehung Eurer Kinder einen Plan? Also ich meine nicht die umgangssprachliche Bedeutung - obwohl ich auch da oft das Gefühl habe, "keinen Plan" zu haben. Na ja, was nicht ist, kann ja noch werden - in beiderlei Hinsicht.

Zum einen sicherlich dadurch, dass ich viel lese und versuche von anderen zu lernen und mir immer wieder Gedanken über das mache, was ich da so tagein tagaus vor mich hinerziehe.

Der andere Plan ist eher handfester Natur, aber sicherlich nicht weniger wichtig. Ob er jetzt in schriftlicher Form irgendwo auf einem Blatt Papier steht, oder einfach nur gelebt wird, ist wohl egal. Aber jeder sollte doch irgendwo eine Grundidee haben, wie er seine Kinder erziehen will. Was für Menschen sollen sie werden? Was ist unserer Familie wichtig? Ist es uns wichtig, dass sie gute Sportler werden oder Einserschüler - ist unsere Erziehung auf Leistung ausgelegt, oder darauf, dass sie einfach glückliche Menschen werden? Oder beides?

Einen Plan zu haben, bedeutet wohl, sich zunächst einmal mit seinen Prioritäten auseinanderzusetzen - was ist mir als Mama wirklich wichtig? Ist meine Familie die Nummer 1 in meinem Leben, oder sind das eher Shoppen - Facebook & Co.?

Und wenn ich meinen Mama-Job zur Nummer 1 Priorität in meinem Leben gemacht habe, dann sollte ich das meiner Familie auch zeigen und sie wissen lassen, dass sie das Wichtigste in meinem Leben sind und dass mir der Job Spaß macht, dass ich ihn gerne mache.

Wie ihr bereits mitbekommen habt, lese ich zur Zeit das Buch "Ministry of Motherhood" mit den Good Morning Girls. Sally Clarkson hat ihren Erziehungsplan ihrem Glauben angepasst und mit dem Akronym GIFT verbunden. Sie teilt die Geschenke, die sie ihren Kindern mit auf den Weg geben will, folgendermaßen ein:

G = Grace - Gnade / Zuneigung
I = Inspiration - Inspiration
F = Faith - Glaube
T = Training - Ausbildung
S = Service - Helfen


Mein Erziehungsplan wird sicherlich ein anderer, eigener werden, aber ich finde es immer wieder interessant, über neue Ideen zu lesen und das für mich herauszunehmen, was für unsere Familie gut ist.

Genau so will ich auch keinen Erziehungsratgeber schreiben - das können andere viel besser als ich, mit besserer Ausbildung und viel mehr Erfahrung & Wissen. Ich teile hier meine Erfahrungen und vielleicht ist ja für den einen oder anderen etwas dabei, das passt.

Ich wünsche Euch eine schöne Woche!
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Freitag, 27. Mai 2011

Kasimirkuchen

Der einfachste und schnellste Kuchen, den ich immer wieder gerne mache, ist auch der Lieblingskuchen meiner Kinder! Gefunden hatten wir ihn einmal in einem Kinderbuch und seit wir ihn ausprobiert haben, habe ich ihn schon mindestens 100 mal gebacken!


Man benötigt:

80g Butter
200g Zucker
2 Eier
200g Mehl
Backpulver
Vanillezucker
1/8 ltr. Milch


Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle schmelzen, bis sie flüssig ist.


Zucker und Eier verschlagen, bis eine helle Masse entstanden ist.


Mehl, Backpulver und Vanillezucker mischen.
Im Rezept sind je zwei Teelöffel Backpulver und Vanillezucker angegeben - ich nehme meistens jeweils ein Päckchen. Man kann aber auch gut angefangene Packungen verbrauchen.


Wenn die Ei-Zucker-Mischung hell und gut vermischt ist...


... werden Milch...


... und Butter hinzugefügt.


Dann wird das Mehl löffelweise dazu gegeben.


Wenn es besonders schnell gehen soll, oder meine Zeit für den "Abwasch danach" begrenzt ist, nehme ich gerne diese Papierformen, die man in die Backform geben kann. Damit mir beim Teig einfüllen der Rand nicht nachgibt und der Teig auf der Seite hinein läuft, benutze ich Wäscheklammern zum halten.


Der Kuchen wird bei 180°C im vorgeheizten Backofen für 40 Minuten gebacken.


Wem dieser einfache Kuchen zu langweilig ist, der kann einen Teil des Mehls mit gemahlenen Nüssen ersetzen (ich habe das schon mit Mandeln ausprobiert) oder ein paar Beeren in den Teig versenken. Genau so gut, eignen sich auch Schokostückchen.
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Rezept aus: Kasimir backt, Lars Klinting, Oetinger Verlag

Donnerstag, 26. Mai 2011

Beeren richtig lagern

Ich liebe den Frühsommer!!! Am liebsten habe ich Beeren aller Art, die ich mir seit etwa fünf Jahren mit meiner kleinen Tochter teilen darf. Sie liebt Beeren genau so sehr wie ich und zusammen können wir ganze Erdbeerfelder vernichten (behauptet jedenfalls mein Mann...).


  

Leider sind Beeren oft eine nicht ganz billige Leckerei, daher ist es um so wichtiger, dass man sie nicht im Kühlschrank verderben lässt - z.B. in dem man sie einfach dort vergisst.

Beeren vorbereiten und richtig lagern.
Für mich hat es sich bewährt, dass ich alle Beeren, die ich einkaufe möglichst sofort verarbeite:
  • Beeren waschen, sortieren (matschige Beeren kann man z.B. gleich wegnaschen)
  • bei Erdbeeren das Grüne wegschneiden
  • Beeren bei Bedarf trockentupfen
  • Früchte möglichst flach nebeneinander in einer verschließbaren Dose lagern

  

Ich gebe unten in die Dose gerne ein Küchenkrepp, damit die Beeren nicht im Nassen liegen.
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Mittwoch, 25. Mai 2011

Alltagspicknick - Wordless Wednesday

Irgendwie steht die Sommerzeit immer ein bisschen mehr im Zeichen der Kinder. Hier eine schnelle und witzige Idee, wie man einen gesunden Snack für Kinder zum Abenteuer machen kann:



Eine Picknickdecke (oder auch eine ausgediente Krabbeldecke) und ein kleiner Korb, Trinkbecher mit Deckel, Dose mit vorgeschnittenem Obst & Gemüse, Semmel oder Brot einzeln verpackt (oder auch nett in einer weiteren Plastikdose) und ab nach draußen! Funktioniert gleichermassen auf der Terrasse, dem Balkon oder mitten auf der Wiese. Meine Kinder lieben diese kleinen Picknicke mitten im Alltag!
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verenasschoenewelt Green Momma
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