Montag, 31. Januar 2011

Das Sport-Projekt

Wisst Ihr noch wie das war, als wir noch Schüler waren oder Studenten - jung und fit? Wir machten andauernd irgendwelchen Sport. Jedenfalls habe ich das so in Erinnerung. Ich selbst habe einige Sportarten ausprobiert: Ballett, Turnen, Judo, Skifahren, Tennis, Badminton, Reiten, Schwimmen, Joggen, Radfahren, Step-Aerobic, Schlittschuh fahren... manche länger - andere kürzer, manche in Kursen - andere einfach so.


Seit ich Kinder habe, kann ich 99% der Sportarten getrost von der Liste streichen. Nach der obligatorischen Rückbildungsgymnastik kam meistens nichts nach.

Diese Woche geht es darum, (wiedermit einer Sportart zu beginnen. Vielleicht ist diese Woche also für viele von Euch eine Art Nullrunde, da ihr sowieso schon Sport betreibt?! Um so besser! Bei mir beginnt nach einer längeren Weihnachtspause das Pilates Training wieder, mit dem ich ziemlich genau vor einem Jahr angefangen habe.

Um Sport zu machen braucht man kein teures Fitness-Studio oder schicke Yoga-Klassen (obwohl Yoga auch auf der Liste der Sportarten steht, die ich gerne noch irgendwann einmal ausprobieren möchte, dicht gefolgt von Tai Chi) - die meisten Sportvereine bieten sehr gute Kurse in den verschiedensten Sportarten und zu den unterschiedlichsten Zeiten an! Man muss sich nur einfach aufraffen!

Wir sind schon in der vierten Woche unserer Fitness Challenge und haben jetzt an vier Tagen Programm:
Tag 1: Verzicht auf Genussmittel
Tag 2: Einen Weg zu Fuß gehen, für den man sonst das Auto nimmt.
Tag 3: Einen Tag gesund / kalorienarm essen.
Tag 4: Sport machen.

Manchmal schon ein ganz schöne Herausforderung! Wie geht es Euch damit?

Viel Erfolg in dieser Woche wünscht Euch Eure

Sonntag, 30. Januar 2011

Menüplanung - Hilfsmittel

Diese Woche gibt es keinen Menüplan. Ich stelle schon wieder Kleinigkeiten am Blog um, damit Ihr noch besser alles finden könnt, was Euch interessiert. In der Menüleiste unter der Überschrift könnt Ihr beispielsweise neu alle Rezepte (unter Kochen & Küche) finden, alle Posts zum Thema Menüplanung oder Haushalt führen. Außerdem können alle die von Euch, die selbst einen Blog haben, demnächst freitags ihre eigenen Rezepte hier verlinken. Links sind eine gute Möglichkeit, damit neue Leser den eigenen Blog finden können und bieten die Chance selbst neue, interessante Blogs zu entdecken.

Um meine wöchentliche Menüplanung weiter zu vereinfachen und zu verbessern habe ich im neuen Jahr bereits zwei gute Vorsätze erfüllt:

Ich habe den Menüplan-Kalender vom letzten Jahr als Vorlage genommen und eine Liste aller Essen erstellt, die wir so im Jahresverlauf hatten. Diese Liste umfasst etwa 90 Gerichte, ein paar wurden nur ein einziges Mal ausprobiert, mehrere gibt es immer wieder. Aus dieser Liste kann ich mir Ideen holen, wenn mir bei der Menüplanung einmal gar nichts einfallen will.

Für unsere Top-Favoriten habe ich mir einen kleinen Aufsteller gebastelt, der jetzt in der Küche auf dem Fensterbrett steht. Damit spare ich mir viel Zeit pro Wochen, wenn ich wieder einmal die genaue Gradangabe für den Backofen vergessen habe oder doch noch einmal nachschlagen muss wieviel Mehl in den Pizzateig kommt...

Für den Aufsteller habe ich mir schon vor längerer Zeit Papier und Geschenkband besorgt. Am Ende aber doch den starken Karton genommen, den ich irgendwo im Keller gefunden hatte. Wichtig sind vor allem Schlüsselringe und Geschenkpapier, um den Karton zu bekleben.

Meinen Aufsteller wollte ich im Format DIN A5 und habe zu Höhe und Breite nochmals etwa 1cm zugegeben. Die genauen Abmessungen habe ich mit Bleistift aufgezeichnet. 

Das Ausschneiden ging am besten mit einem scharfen Teppichmesser. Achtung: Unterlage nicht vergessen.

Angenehmer Weise war der Karton dennoch  dünn genug, dass man die Löcher mit einem regulären Locher stanzen konnte. Alternativ wäre ein Textil-Locher möglich (gibt es z.B. für Gürtel) oder man nimmt einfach einen Nagel und locht den Karton damit.

Das Geschenkpapier habe ich mit Deko-Patsch-Kleber angeleimt und damit auch die Oberfläche lackiert. Zunächst hatte ich noch ein anderes Papier im Sinn...

 ... am Ende habe ich das pinke Papier großformatig geklebt.

Damit der Aufsteller an Standfestigkeit gewinnt habe ich Geschenkband von einer Innenseite her angefangen einmal rund um beide Karton-Teile geklebt. Noch schöner wäre es, wenn man das Band während des Aufklebens des Dekopapiers mit einarbeitet.

Zum Fixieren habe ich zusätzlich durchsichtigen Tesafilm verwendet.


Zum Abschluss werden die Löcher sauber nach geschnitten (Reste von Kleber und Papier entfernt) und die Schlüsselringe durchgezogen. 

Fertig! Meine Rezepte habe ich im DIN A5 Format ausgedruckt und laminiert. Man kann aber auch festes Papier nehmen und die Rezepte handschriftlich gestalten.

Selbstverständlich eignet sich der Aufsteller auch für Noten, Geschichten und Gedichte, Aufgabenlisten und vieles mehr.

(Gesehen bei Raising Homemakers)

Nächste Woche geht es wieder weiter mit Menüplänen!

Eure


Samstag, 29. Januar 2011

Blizzard Bloghop

In Amerika findet gerade eine große Blogger-Konferenz namens BlissDom statt. Ich stelle mir das genial vor: Andere Blogger treffen, von den ganz großen lernen und auch noch Spaß haben. Da diese Community in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt, gibt es diese Konferenzen hier (noch) nicht (sollte irgend jemand allerdings auf die Idee kommen, eine zu organisieren - ich bin dabei!).

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Ann Marie, eine Amerikanierin, die in Deutschland lebt und auf Household 6 Diva bloggt, hat für alle, die daheim bleiben (müssen) einen Bloghop gepostet. Neue Blogs zu entdecken und vielleicht sogar den einen oder anderen deutsch-sprachigen ist immer einen Post wert!

Ich darf mich kurz vorstellen:

Ich bin Hausfrau und Mama für zwei Kinder und einen großartigen Mann! Wir leben in Deutschland, nachdem wir davor in verschiedenen Städten in Europa gelebt haben. Einen Blog zu schreiben, um anderen Mamas bei ihrer Täglichen Arbeit durch neue (und alte) Ideen das Leben zu erleichtern ist die Grundidee meines Blogs. Ein Forum für den Regen Austausch vieler Frauen zu sein, mein Ziel.

Alle Mamas, die ihre Familie zum Hauptberuf gemacht haben, möchte ich mit meinen Ideen unterstützen, damit wir wieder selbstbewusster werden in der Ausübung unseres Berufes. Allen Mamas, die auch außerhalb der Familie arbeiten (wollen oder müssen) möchte ich Inspiration sein, um die Zeit, neben dem Job so intensiv und effektiv wie möglich mit der Familie und für die Familie zu verbringen.

Ich schreibe hauptsächlich über:

  • Haushalt & Putzen - und wie man beides so unspektakulär wie möglich über die Bühne bringt
  • Homemaking - alles was über Haushalt und Putzen hinaus geht und unsern Job eigentlich erst den Sinn gibt
  • Küche & Kochen - Essen, Trinken, Rezepte und alle Tricks und Tips, die ich so finden kann

... und dann noch über:

Kultur, Internet, Gesundheit, Tradition, Religion, Kinder, Basteln & Handarbeiten...


Meistens poste ich von meiner kleinen "Kommandozentrale" - die (wie könnte es anders sein) bei mir die Küche ist. Die Organisation meines kleinen "Familienunternehmens" mache ich aber oft auch am Küchentisch.


Ich freue mich über neue und alte Leser, viele Kommentare und einen regen Austausch!

Eure









Dieser Post ist verlinkt bei: Household 6 Diva

Freitag, 28. Januar 2011

Kaiserschmarrn

Wie Ihr bereits wisst, gibt es bei uns am Freitag oft Palatschinken. Aber weil wir natürlich nicht jede Woche das gleiche essen wollen, wechseln wir ab. Und eine weitere Lieblings-Mehlspeise der Kinder ist der Kaiserschmarrn. Der Name kommt übrigens wie das Gericht aus Österreich. Einen Schmarrn gab es schon länger, es war das Essen der Holzfäller und Senner, die den Sommer auf der Alm verbrachten. Die Legende besagt, dass eines Tages Kaiser Franz Josef I bei einem seiner Jagdausflüge einen Kaiserschmarrn vorgesetzt bekommen sollte. Um aber der hohen Persönlichkeit gerecht zu werden, verfeinerte man den Schmarrn mit guten Zutaten wie Milch, Rosinen und Eiern. Bei uns wird der Kaiserschmarrn übrigens ohne Rosinen serviert, aber ich hoffe, das ändert sich noch mit zunehmendem Alter der Kinder.

Man benötigt: 150g Mehl, 3 Eier, 30g Zucker, Salz, Milch nach Bedarf, Fett

Aus Mehl, Zucker, Salz, Eigelb und ein wenig Milch wird ein dickflüssiger Teig gerührt.

Das Eiweiß wird zu einem festen Schaum geschlagen.

Dann kommt der Eischnee zur Teigmasse und wird vorsichtig untergerührt. Ich mache das meist direkt mit dem Teigschaber.

Der Teig wird in einzelnen Portionen (bei der oben angegebenen Menge komme ich auf drei Portionen) etwa fingerhoch ausgebacken.

Zuerst von der einen, dann von der anderen Seite. Das Backen dauert nicht sehr lange, der Teig kann innen noch ganz leicht flüssig sein!

Dann wird der Teig mit zwei Gabeln (gut funktionieren auch zwei Pfannenwender) in kleine Stückchen zerteilt.
In eine Servierschale gegeben und warm gestellt. Kurz vor dem Servieren wird der Kaiserschmarrn noch mit Puderzucker bestreut.

Serviert wird der Kaiserschmarrn klassisch mit Zwetschgenröster (Pflaumenkompott). Aber natürlich schmeckt es auch sehr gut mit Apfelmus!


Hier nochmals das Rezept:

150g Mehl, 3 Eier, 30g Zucker, Salz, Milch nach Bedarf, Fett


Eidotter mit Mehl, Zucker, Salz und ein wenig Milch zu einem dickflüssigen Teig verquirlen. Eiweiß steif schlagen und unterheben. In einer Pfanne Fett erhitzen und den Teig fingerdick hineingeben. Auf beiden Seiten hellbraun backen, mit 2 Gabeln in kleine Stücke zerreißen und noch kurz durchmischen. Den Schmarrn warm stellen und mit dem restlichen Teig genauso verfahren. Mit Zucker bestreuen und mit Zwetschgenröster zu Tisch geben.

Weiters gibt es noch Nussschmarrn, Kirsch- oder Apfelschmarrn, Semmelschmarrn und noch viele andere regionale Variationen.

Guten Appetit wünscht Euch Eure
Dieser Post ist verlinkt bei: Feasting in Fellowship Friday

Donnerstag, 27. Januar 2011

Spiegelbilder

... Ich stehe im Badezimmer, meine zwei Mäuse sitzen zusammen im Zimmer der Großen und wollen ein Buch ansehen. Irgendwie sind sie sich aber uneinig, das kann man hören. Plötzlich bricht über den Kleinen ein wahres Gewitter an Schimpfe herein. Ups, denke ich mir, was hat er denn jetzt wieder angestellt. Ich höre noch etwas weiter zu und denke mir - hoppla, da ist eine aber richtig sauer... und dann kommt mir plötzlich der Tonfall sehr bekannt vor, dann auch die Wortwahl - wie ein kleiner Feldwebel schimpft die große Schwester ihren kleinen Bruder aus - und imitiert mich! Oh je, denke ich mir und bleibe stehen und höre zu. Schaue in den Spiegel, werde ein paar Zentimeter kleiner und nehme mir ganz fest vor, zukünftig beim Schimpfen etwas leiser zu werden...
(... und wundere mich ein bisschen weniger, warum ich mir oft von dem kleinen Kerl so weinig ernst genommen vorkomme - so eine Schimpftirade ist schon etwas ziemlich dämliches!!!)

Ist es nicht wunderbar, dass wir jeden Tag etwas von unseren Kindern lernen können? Sie halten uns den Spiegel vor und machen uns einfach nach. Oder wie Karl Valentin einmal gesagt haben soll: "Warum sollen wir unsere Kinder erziehen - sie machen uns eh alles nach!"

An ganz andere Spiegelbilder denke ich, wenn ich die vielen grünen und rosaroten Trinkflaschen bei den diversen Kinder-Aktivitäten sehe. Damit meine Kinder nicht mit drei schon ihre Namen lesen müssen, habe ich zu einem kleinen Trick gegriffen, der sehr gut angekommen ist:


Wenn man Boden und Deckel vertauscht, hat man ganz individuelle Trinkflaschen!

Dieser Post ist verlinkt bei: Raising Homemakers

Mittwoch, 26. Januar 2011

Aufgaben und Herausforderungen


Mittwochs stehen in diesen Wochen gleich zwei spannende Reisen auf dem Plan. Letzte Woche begann das Bibelstudium mit den Good Morning Girls und die Be My Valentine Marriage Challenge. Und beide Herausforderungen haben so viele Verbindungen.




Das zentrale Thema der Verse der letzten Woche in den Jakobusbriefen war, die Prüfungen des Lebens voll Freude anzunehmen. Nicht immer einfach. Aber ist es nicht wirklich so, dass man mit Ausdauer, Weisheit und einer positiven Lebenseinstellung seine Aufgaben und Prüfungen meistern kann? Kennen wir nicht genug Beispiele von Menschen, die uns das immer wieder vormachen?



Eine kleine Aufgabe soll die Be My Valentine Marriage Challenge sein. Es ist gar nicht mehr so einfach, in unserer Ich-bezogenen Zeit, einen anderen Menschen zu loben! Von unserer Gesellschaft bekommen wir tagtäglich erzählt, dass wir Frauen emanzipiert sein müssen und uns von unseren Männern auf keinen Fall mehr irgendetwas sagen lassen dürfen. Das wäre Schwäche und Frauen dürfen heutzutage nicht schwach sein!  Aber ist es denn überhaupt schwach, wenn man den Menschen, den man liebt, mit dem man sein Leben teilt, lobt??? Nein, ich denke es ist eher ein Zeichen von Stärke! Und es erfordert auch viel Kraft und Stärke, heutzutage bewusst auf eine eigene Karriere in der Gesellschaft zu verzichten und statt dessen seine Familie zu unterstützen. Einen Schritt zurück zu tun und nicht sich selbst in den Vordergrund zu stellen, sondern andere! Selbstlos ist kein modernes Wort mehr und doch würde es unserer Gesellschaft manchmal so gut tun, wenn dieses Verhalten wieder etwas mehr Stellenwert bekommen würde.

Diese Woche wollen wir nicht nur von Liebe reden, sondern sie auch auf witzige Art zeigen. Hier sind ein paar Ideen, wie das aussehen könnte:

  1. Ein "Ich liebe Dich!" auf dem Spiegel.
  2. Ein Liebesbrief im Lunchpaket.
  3. Schreib' mit Straßenkreide eine Liebeserklärung auf den Gehsteig.
  4. Eine Liste mit 10 Dingen, die wir an unserem Mann bewundern.
  5. Einen Toast vor Freunden oder der Familie.
  6. Eine "Bester Ehemann der Welt" Trophäe basteln.
  7. Ein Gedicht schreiben mit Hinweisen auf Lieblings-Filme, Musik, Restaurants oder schöne Erinnerungen. Es zählt nicht das schriftstellerische Können, sondern dass man es mit Liebe schreibt!
  8. Luftballons mit einer kleinen Nachricht in jedem.
  9. Ein Liebesbrief als Flaschenpost.
  10. Seid selbstlos in Eurer Kreativität!

Als Teenager kannte ich ein Ehepaar, deren Ehe überaus harmonisch war. Das komplette Familienleben war sehr harmonisch und das fiel sogar mir als etwa 13jähriger auf. In dieser Familie wurde auf die kleinen Gesten im Alltag geachtet. Eine Tasse Tee für die Tochter, die an den Prüfungsvorbereitungen saß, ein "Ich liebe Dich" an der verschneiten Autoscheibe, zwei extra Kekse in die Aktentasche für den Papa... heute noch erinnere ich mich an diese Familie. Der Valentines Tag könnte ein Anlass sein, auch in unseren Familien den kleinen Gesten im Alltag mehr Stellenwert zu geben.


Den original Post findet Ihr bei Women Living Well.


Einen schönen Mittwoch wünscht Euch Eure









Dieser Post ist verlinkt bei Women Living Well, Women in the World Wednesdays und Good Morning Girls.

Dienstag, 25. Januar 2011

Weihnachtsdekoration wegräumen

Wer hat die Weihnachtsdekoration noch nicht weggeräumt? Wo stehen noch Weihnachtsbäume im Wohnzimmer? Anders als in Amerika, wo der Baum schon Anfang Dezember aufgestellt und dann recht bald nach Weihnachten entsorgt wird, stellen wir in Deutschland unsere Bäume in der Regel erst wenige Tage vor dem Heiligen Abend auf. Dementsprechend länger bleiben sie in den Wohnzimmern. Ein traditioneller Termin zum Entleeren des Baumes ist das Wochenende nach dem 6. Januar (Heilig Drei König), ein anderer Termin ist noch später: Der Baum steht (und stand vor allem früher) bis Mariä Lichtmess am 2. Februar. Ich selbst gehöre eher zu der Kategorie: Wenn wir aus den Weihnachtsferien heim kommen, muss die Dekoration weg! Ich brauche im Januar Platz, Licht und freie Flächen im Haus - draußen ist es dunkel genug! Meine Winterdekoration besteht dann meist auch aus vielen Kerzen (die aus der Weihnachtszeit unweigerlich übrig bleiben).

Wenn ich die Weihnachtsdekoration wegräume, versuche ich bereits daran zu denken, dass ich spätestens Ende November alles wieder hervorhole - und das macht viel mehr Spaß, wenn man nicht erst mühsam Kabelsalat entwirren oder Tischläufer und Dekostoffe waschen und bügeln muss. Das ist eine Arbeite für den Januar!

Gestern habe ich den letzten Stapel Stoffe gebügelt und auch die Kabel sind aufgerollt. Das geht ganz einfach, wenn man aus fester Pappe eine Art Spule ausschneidet. Man kann aber auch den Karton einer Küchenrolle nehmen oder den einer Rolle Geschenkpapier.





Ist ein Karton mit Dekorationsmaterial voll, klebe ich ihn zu! Ich weiß dann, dass nichts mehr hineingeht und er steht auch nicht für 11 Monate offen auf dem Dachboden oder im Keller herum. Auf den Klebestreifen schreibe ich, was darin ist. Manchmal sogar mit Datum, damit ich weiß, wann ich diesen Karton zuletzt offen hatte. Kostet nur 30 Sekunden Zeit, kann einem aber stundenlanges, unnötiges Suchen ersparen! Ein Karton bleibt aber noch ein paar Wochen lang offen - für alle die Kleinigkeiten, die sich im Laufe dieser Zeit so finden und ein "Zuhause" suchen...


In sieben Wochen werden die Kartons mit der Osterdekoration hervorgeholt - dann ist nämlich der Fasching vorbei!

Bis dahin, Eure








Dieser Post ist verlinkt bei: Time Warp Wife

Montag, 24. Januar 2011

Fit essen!


Wow, wir sind jetzt schon in der dritten Woche unserer Fitness Challenge! In der ersten Woche haben wir einen Tag lang auf Genussmittel jeglicher Art verzichtet und letzte Woche haben wir wieder einem Tag lang auf Genussmittel verzichtet und sind an einem anderen Tag zu Fuß gegangen, statt mit dem Auto zu fahren. Diese Woche kommt ein weiterer Fitness-Tag dazu!

Die neue Aufgabe heisst: Einen Tag lang gesund und kalorienreduziert essen.

Gar keine leichte Aufgabe, kochen ja die meisten von uns nicht nur für sich alleine, sondern für eine ganze Familie und vor allem kleinere Menschen sind nicht immer wirklich überzeugt von Salat, Gemüse und Co. Aber wir könnten ja beim Frühstück beginnen und statt Marmeladebrot ein Müsli essen (natürlich ein selbst gemachtes, weil die fertig gekauften sind wahre Zuckerbomben). Vormittags etwas Rohkost und zum Mittagessen nur Beilagen und Gemüse - keine Sossen, kein Dessert. Kaffee mit wenig Vollmilch statt Latte-Macchiato und nachmittags etwas Obst. Abends ein Butterbrot und ein Joghurt, früh zu Bett (die einfachste Methode, keine späten Heißhungerattacken zu erleben) und fertig ist der Fastentag! Trinken nicht vergessen - aber nur Wasser & Schorle...

Ich bin dabei, wer macht noch mit?

Ich werde gleich am Montag Morgen zum Kindergarten & Einkaufen laufen, anstatt mit dem Auto zu fahren...
Am Dienstag auf Kaffee & Süßigkeiten verzichten...
Und am Mittwoch die Kalorien herunterfahren...

Ich wünsche Euch allen eine gute Woche!

Samstag, 22. Januar 2011

Menüplan

In der kommenden Woche bin ich mal wieder kreativ... es gibt so viele tolle Rezepte zum Ausprobieren!

Samstag: Wirsingeintopf

Sonntag: Chili con carne mit Brot

Montag: Pouletbrüstchen im Speckmantel mit Kartoffelpüree

Dienstag: Kleine Steaks mit Ofengemüse

Mittwoch: Schnittlauchfisch mit Bandnudeln

Donnerstag: Berner Zwiebelkuchen

Freitag: Kaiserschmarrn mit Kirschgrütze

Guten Appetit wünscht Euch Eure

Freitag, 21. Januar 2011

Breznwürstl

Hier kommt der Partyhit: Die Breznwürstl! Schnell gemacht, super einfach und auch noch lecker! Und ganz mutige, können den Kids sogar Gemüse "unterjubeln"...


Für das Grundrezept benötigt man eine Packung Tiefkühlbrezen und Wiener Würstchen. Die Brezen lässt man etwa eine Stunde auftauen und wickelt sie dann vorsichtig zu langen Strängen auf. Diese kann man eventuell noch etwas flach auswalken. Jetzt wickelt man den Teig um die Würstchen und bäckt sie bei 200°C im Backofen für 15 Minuten aus.

Die Brezenwürstl sind wunderbar für Kinderfeste und man kann sie sogar vorbereiten und einfrieren.

Als Variante kann man statt der Wiener Würstchen auch Bratwürstl, Karotten oder Zucchini (geschält und längs geviertelt) nehmen. Zusätzlich kann man auch noch Streifen von Käsescheiben mit einwickeln.

Wer keine Tiefkühlbrezen mag, kann auch selbst gemachten Pizzateig verwenden.

Und für alle, die Spaß an kulinarischen Kreationen haben, hier noch eine witzige Website: Funky Lunch! Die etwas andere Art Pausenbrote zu gestalten!!!

Ich wünsche Euch allen ein wundervolles Wochenende!
Dieser Post ist verlinkt bei Comfy In The Kitchen.

Donnerstag, 20. Januar 2011

Guten Morgen Mädels - noch 25 Tage bis zum Valentinstag

Wow, schon ist wieder Donnerstag, die Woche ist fast vorbei. Bisher war es eine sehr interessante Woche, mit vielen neuen Eindrücken und Impulsen:


Das Good Morning Girls Bibelstudium hat begonnen. Seit Montag Morgen lese ich täglich zwei bis drei Verse aus dem Buch Jakobus, denke darüber nach und schreibe meine Gedanken auf (siehe auch den Post vom Dienstag letzter Woche: Good Morning Girls). Danach gehe ich ins Internet und tausche mich mit den Mädels aus unserer Good Morning Girls Gruppe aus. Gleich am ersten Tag war ich beeindruckt von den Gedanken und Ideen, die die anderen Mädels hatten. Sie haben mir etliche Impulse gegeben und mich zum nachdenken angeregt. Unsere deutsch sprachige Gruppe ist bereits auf 16 Frauen angewachsen! Frauenpower pur!


Und mit Frauenpower ging es gleich weiter! Grundsätzlich bin ich ja sehr froh, dass der Valentines Hype bei uns nie wirklich angekommen ist! Wenn man Glück hat, bekommt man irgendwo eine Rose ab, mit richtig viel Glück sogar einen Blumenstrauß vom Liebsten, aber ich konnte noch nicht feststellen, dass irgendwer in meinem Freundes- und Bekanntenkreis ein excessives Karten schreiben betreibt - gut so!

Hier also die Idee, den Valentinstag komplett anders zu zelebrieren: Indem man sich selbst zurück nimmt und dafür die 25 Tage bis zum Valentinstag nutzt um den Menschen zu loben, zu ermutigen, zu inspirieren, zu bewundern, aufzubauen, zu danken und wert zu schätzen, den man am meisten liebt - den Ehemann! Jede Woche auf eine andere Art.

Männer sind "auch nur Menschen" und gerade Familienväter haben einen harten Job! Sie müssen im Berufsleben ihren Mann stehen und sollen für die Familie der Softie sein, gleichzeitig aber beschützen und führen, Kinder erziehen und verwöhnen...

In der ersten Woche gilt es den Liebsten zu loben. Vor den Kindern, der Familie, vor Freunden, vor Kollegen; wie oft und wie leicht kritisieren wir unsere Männer und sind schnell bei der Hand mit Ideen, wie sie alles besser machen können. Wäre es nicht ein tolles Valentinsgeschenk, ganz bewusst zu Loben? Ich finde die Idee großartig und bin dabei! Wer macht noch mit?

Den original Post findet Ihr bei Women Living Well.


Und am Ende noch ein kleines Update zur Fitness-Challenge - die Woche läuft gut! Am Dienstag hatte ich wieder auf Kaffee und Süßigkeiten verzichtet, heute war ich zu einem Elternstammtisch zu Fuß unterwegs (und ich musste mich wirklich überwinden, nicht doch noch in letzter Minute ins Auto zu steigen) und den PC-freien Tag schaffe ich auch noch (oder zumindest einen, an dem ich nur kurz das Nötigstes erledige)!

Ich wünsche Euch noch eine wundervolle Woche!


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