Donnerstag, 5. Januar 2012

Küche blitzeblank in 10 Minuten!

Meinen treuesten Leserinnen könnte dieser Post bekannt vorkommen; schließlich hatte ich vor ziemlich genau einem Jahr schon einmal mit dem Thema angefangen. Aber ich finde, das Thema Küche-Aufräumen ist so allgegenwärtig im täglichen Leben, dass ein Mal einfach nicht genügt.


Außerdem habe ich ein paar Fotos gefunden, die ich damals gemacht hatte, und die gibt es diesmal noch dazu.


Also, wie war das noch mal mit der blitzeblank geputzten Küche in 10 Minuten?


Ein wichtiger Schritt, um die Küche nach dem Essen möglichst schnell wieder blitzeblank zu bekommen, ist der, vorher möglichst gut organisiert zu arbeiten. Wer 10 vor 12 damit beginnt in den Kühlschrank zu blicken um herauszufinden, was denn so da ist, um ein ordentliches Mittagessen zu kochen, wird am Ende ein ziemliches Tohuwabohu wegräumen müssen.

Wenn man schon am Morgen weiß, was es mittags geben soll, kann man bestimmte Dinge im Voraus vorbereiten und beiseite stellen. Der eigentliche Kochvorgang geht dann ziemlich gelassen über die Bühne und das Chaos hält sich in engen Grenzen.

Und genau so strukturiert, wie man vorher arbeitet, kann man das ganze nachher auch angehen. Und eigentlich ist es nicht wirklich schwierig, strukturiert zu arbeiten: Man braucht einen Plan, ein Ziel und sollte gleiche Arbeitsabläufe immer gleich erledigen.


Aber jetzt zu den Fakten! Ich habe mir einmal selbst über die Schulter und auf die Uhr geblickt, während ich meine Küche aufgeräumt habe. Mit diesem Ablauf bin ich auch nach einem aufwendigen Mittagessen nach spätestens 20 Minuten fertig (vorausgesetzt, es gibt nicht zu viele Störungen, aber das ist wieder ein ganz anderer Post).
  1. Tisch abräumen - alles in die Küche auf die Arbeitsfläche stellen. Gegebenenfalls Zusammengehörendes bereits in die entsprechenden Bereiche verteilen.
  2. Lebensmittel verstauen: Reste verräumen oder entsorgen.
  3. Geschirr vorbeireiten / ableeren
    • Was mit der Spülmaschine gereinigt wird, in die Spüle stellen
    • Geschirr für Handabwasch neben die Spüle stellen
  4. Geschirr vom Spülbecken in die Maschine räumen, evt. kurz vorspülen um Speisereste zu entfernen
  5. Geschirr zum Abspülen per Hand vorbereiten, z.B. grobe Speisereste entfernen, Essig in die Töpfe geben
  6. Wasser einlassen
  7. Abspülen (zuerst die Gläser, dann Besteck, Geschirr und am Ende die Töpfe)
  8. Arbeitsflächen abwischen und abtrocknen
  9. Esstisch abwischen und abtrocknen
  10. Geschirr abtrocknen
  11. Spülwasser ablassen, Spüle abwischen und abtrocknen
  12. Sauberes Geschirr verräumen
  13. Bei Bedarf Spülmaschine anschalten
  14. Lappen zum Trocknen aufhängen
  15. Fegen oder staubsaugen.
  16. Fertig - Tasse Kaffee kochen und Pause machen!



Was meint Ihr? Der Trick ist wirklich immer nach dem gleichen Schema vorzugehen. Dann muss man nicht lange überlegen und hat statt dessen in dieser Zeit schon den nächsten Punkt auf der Liste erledigt. Probiert es mal aus - was ist Eure Bestzeit???

Viel Spaß beim Kaffee trinken!

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Kommentare:

  1. Hallo Katja!

    Eine gute Idee, mal die Zeit zu messen die man zum Aufräumen der Küche braucht. Man geht ja gleich viel motivierter ran wenn man weiß, in 15 Minuten (oder so) ist man ja fertig und hat eine saubere Küche.
    Ich werde mal die Zeit messen und dann einen Kommentar schreiben - sobald meine kleine kranke Klebekatze wieder halbwegs fit ist.
    Liebe Grüße

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  2. Liebe Katja, ich habe den selben plan wie du.
    Und ich mache auch fertig mit ein Gute Tasse Kaffe
    Küsse aus Franckreich.

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  3. So, ich habe heute mittag auf die Uhr geguckt: Tatsächlich nur 10 Minuten! Und dann gab es natürlich ein großes Glas Latte Macchiato (ein Glück, dass heute nicht Montag ist ;-))

    LG
    Stella

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  4. A good plan! Cleaning up right away always makes for a clean kitchen. :)
    Greetings from Japan!

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  5. Länger als 15 Minuten brauche ich keinesfalls. Das Problem ist aber leider, dass selbst diese 15 Minuten manchmal fehlen und das Chaos noch nachmittags um 16 Uhr noch aufs Aufräumen wartet :-) Aber wie Du schon sagtest: DAS ist ein anderes Thema.

    LG Uta

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  6. Vor allem eines stimmt: Jeden Tag überfällt sie uns wieder, die Küche mit Geschirr und Krümeln. Die Zeitmessung ist sicherlich nicht schlecht, um sich zu motivieren. Denn jeden Abend denke ich mir: "Ach, heut nicht mehr. Ich bin soooo müde."
    Übrigens habe ich auch für das gesamte Haus einen Plan, wann ich was mache und vermeide es zusätzlich, irgendeinen Weg mit leeren Händen zu gehen. Das steigert die Effizienz.

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