Freitag, 29. Oktober 2010

Halloween Kürbisse

Am Sonntag ist Halloween und in den letzten Jahren ist dieses Fest auch bei uns richtig populärer geworden. Als ich Ende der 90er Jahre in den USA lebte hatte ich zum ersten mal mit diesem Fest zu tun und habe mich sofort in die Kürbisse verliebt, die dazu gehören. Den Rest von Halloween feiern wir (noch) nicht, denn zum Verkleiden haben wir ja den Fasching! Wer etwas über die Geschichte von Halloween erfahren möchte, findet in Wikipedia eine recht interessante Zusammenfassung. Ursprünglich wurden in Europa keine Kürbisse, sondern Rüben ausgehöhlt und verziert.

Seit ich Kinder habe, will ich auch so einen Kürbis aushöhlen und ausleuchten. Bisher kam immer etwas dazwischen habe ich immer eine Ausrede gefunden. Dieses Jahr hatte ich vor, mit den beiden zu einem Kürbisfeld zu gehen und gemeinsam den schönsten Kürbis auszusuchen. Das hat zwar nicht geklappt - wir haben den Kürbis beim Gemüsehänder erstanden - aber wir haben einen selbst ausgehöhlten echten Halloween-Kürbis!!!


Von einer lieben Freundin (danke Jennie!) habe ich noch ein paar sehr wertvolle Tipps bekommen, die ich gerne weitergebe:

Kauf' Deinen Kürbis nicht zu früh, er hält sich nur ein paar Tage!
Zuerst wird der Deckel abgeschnitten, dann muss man das Innere mit den Kernen herauskratzen. Das geht am Besten mit einem scharfkantigen Löffel. Danach werden die Augen und der Mund herausgeschnitten.
Zum Schneiden eignet sich am besten ein richtiges Kürbismesser!
Wenn man fertig ist, sollte man sofort eine Kerze hineinstellen, damit der Kürbis innen trocknen kann - so hält er sich länger.
Nach Halloween kann der Kürbis weiter verarbeitet werden. Der Kürbis wird im Ofen für ca. eine Stunde gebacken. Dann wird er geschält und das Fleisch im Mixer püriert. Das Kürbispüree kann man gut einfrieren.
Mit dem Kürbispüree kann man später Pumkin-Pie backen oder Marmelade einkochen.


Viel Spaß an Halloween!

Übrigens: Am Sonntag werden die Uhren wieder um eine Stunde zurückgestellt! Dann können alle um eine Stunde länger schlafen - alle die keine kleinen Kinder haben jedenfalls :-).

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Palatschinken

Hmmmmmm, freitags gibt es bei uns oft Palatschinken! Und die Kinder jubeln! Ich habe es ja schon ein paar Mal erzählt - noch vor ein paar Jahren durfte ich meine Palatschinken zuhause "nur" Pfannkuchen nennen... das kommt halt davon, wenn man einen Österreicher heiratet und dann noch dazu einen, der kochen kann. Der Trick ist aber ganz einfach: mit dem Teig geizen und sich trauen, die Pfanne nur "halb voll" zu machen... zumindest ist das ein Anfang!

Man nehme...

200g Mehl (ich mische gerne 150g Weißmehl mit 50g Vollkornmehl)
2 Eier
1/2 ltr. Milch
1 Prise Salz

Die Zutaten mische ich in einem großen Messbecher, aus dem ich dann den Teig direkt in die Pfanne schütte:

200g Mehl abmessen, Salz und Eier dazu geben und die Hälfte der Milch. Mit dem elektrischen Rührgerät verrühren bis der Teig glatt ist. Dann die restliche Milch währen des Rührens dazu gießen.

Diesen Teig kann man sehr gut am Morgen vorbereiten und die Palatschinken mittags, wenn die Kinder heimkommen, ausbacken. Und - die Palatschinken schmecken auch abends noch kalt sehr gut als Dessert für meinen Lieblingsgourmet!

Bei einer lieben Freundin habe ich folgenden Trick gesehen, wie man die Pfanne ohne viel Öl sehr gut einfetten kann (danke Ana!):

Ein Papierküchentuch zusammenknüllen und auf ein zweites legen.
Die vier Ecken des unteren Tuches zusammennehmen und verdrehen.
Auf eine Untertasse etwas Öl geben (Sesam- oder Rapsöl).

Ein wenig Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen.
Mit dem "Küchentücherschwamm" das Öl aufsaugen und verteilen.
WENIG Teig in die Pfanne geben und kurz von beiden Seiten ausbacken.
Auf einen Teller geben und zugedeckt warm stellen.
Beim Ausbacken kann man gut sehen ob die Unterseite fertig ist, wenn die Ränder anfangen hellbraun zu werden und sich vom Pfannenrand lösen. Natürlich kann man jetzt die Palatschinken gekonnt in der Luft wenden - an dem Trick arbeite ich aber noch und drehe die Dinger immer ganz langweilig mit einem Pfannenwender.

Wenn man den ersten Palatschinken fertig hat, taucht man den "Küchentücherschwamm" kurz in das bereit gestellte Öl und fettet die Pfanne wieder neue ein.

Noch eine schöne Sache an Palatschinken ist: Es gibt für jeden das Lieblingsgericht! Die Kinder essen die Palatschinken am liebsten pur mit ganz viel Staubzucker (Puderzucker), ich kann sie langsam nicht mehr sehen und fülle sie daher gerne abwechslungsreich... meine Lieblingsfüllung ist Spinat (gibt es gefroren in ganz kleinen Portionen), Streukäse und Schinken oder Ratatouille. Ich fülle zwei oder drei der ersten Palatschinken, die ich fertig habe, und stelle sie ins Backrohr zum Warmhalten. Wenn ich fertig bin, ist der Käse so richtig schön geschmolzen. Und mein Schatz isst sie abends ganz klassisch mit Marillenmarmelade.

Und dann kann man noch eine kleine Köstlichkeit aus den restlichen Palatschinken zaubern: In einer Pfanne einen Löffel Butter schmelzen, einen Löffel Kristallzucker dazu geben und leicht karamellisieren. Mit Orangensaft ablöschen, eventuell einen Spritzer Zitronensaft oder Alkohol (zum Beispiel Kirsch) dazugeben. Geschnittenes Obst dazulegen und leicht andünsten. Obst auf einem Teller anrichten. Palatschinken in die Pfanne geben und kurz warm werden lassen. Mmmmmmmmmmmmm!!!

Viel Spaß beim Zubereiten!

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Infos über's Internet

Wen hat es nicht schon immer einmal interessiert, wie Google eigentlich funktioniert...

Hier eine sehr gute Erklärung direkt von Google:

http://www.google.com/howgoogleworks/

Leider habe ich keine offizielle deutsche Entsprechung gefunden - es gibt wohl auch keine. Ich fand es jedenfalls interessant und habe wieder etwas dazu gelernt. Bin neugierig, was Ihr dazu sagt!

***

Und dann habe ich wieder einmal so einen netten Zeitfresser noch so eine witzige Sache entdeckt... öffnet ein neues Browserfenster und gebt oben in die Addresszeile die einzelnen Buchstaben des Alphabetes ein. Welche Website erscheint als erste... ich fange an:

A = www.amazon.de (ich bin halt ein Bücherfan)
B = www.blogger.com - mein Dashboard für meinen Blog, ok, da bin ich im Moment wirklich oft :-)
C = www.chefkoch.de - meine Lieblingssuchseite für Rezepte
D = Letztens hatte ich mal Probleme mit meinem Computer und brauchte wohl dell.de
E = http://einbisschenhaushalt.blogspot.com (ok, erklärt sich auch von selbst)
F = facebook
G = www.google.de
H = www.amazon.de (nochmal amazon??? - ok, ich BIN ein Bücherfan!!!)
I = I Take Joy - Ein wundervoller Blog, den ich dieser Tage erst entdeckt habe.
J = Mit diesem Blog begann meine Reise in die Welt der Blogger: Nitty Gritty
K = Klassik Radio (wie schon gesagt, da ich es nicht über UKW bekomme, höre ich halt online)
L = Login bei web.de - die Hauptseite für meinen Email Account
M = shopping: www.mytoys.de
N = mehr shopping... nespresso.com
O = noch mehr shopping: www.jako-o.de
P = Ein bisschen was muss man beim shoppen ja auch wieder reinholen... Payback
Q = Wer behauptet denn mein Englisch wäre gut... ich weiß lediglich wo ich nachsehen muss: dict.cc
R = Hotel Riedlberg im Bayerwald (da war ich aber noch gar nicht)
S = shop.feinkost-kaefer.de (man wird ja noch Heimweh haben dürfen)
T = twitter.com
U = Letztens hatte ich nach einer Sitzerhöhung gesucht und landete bei www.united-kids.de
V = Googlesuche für Vermicelles - hab aber in Deutschland keine gefunden
W = Googlesuche für Wäschezeichen (habe ich gefunden bei www.maennerseiten.de lacht nicht, die haben super Haushaltstipps...)
X = da kam nur die neutrale Googlesuche - nach X hatte ich wohl noch gar nicht gesucht...
Y = Youtube
Z = Wo ich am Montag den Fernsehfilm vom Sonntag noch mal am PC sehen kann: www.zdf.de

Dienstag, 26. Oktober 2010

Waschtag!!!

Achtung: Bei diesem Post habe ich eine Bitte an Euch! Wenn Ihr meine Tipps und Ideen ausprobieren wollt, bitte immer daran denken, dass es meine Ideen sind, die bei mir ganz gut funktionieren! Aber auf dem Weg bis heute, habe ich einige Pullis, Hosen und andere Kleidungsstücke und Gebrauchstextilien auf dem Gewissen!!! Also Nachmachen auf eigene Gefahr!!!!!
Seit ich mit dem Haushaltsplan begonnen habe, ist am Mittwoch bei mir Waschtag! Da das Waschen angenehmer Weise die Waschmaschine erledigt, habe ich an diesem Tag tagsüber immer nur für ein paar Minuten zu tun. Ein weiterer großer Vorteil von einem Waschtag: Ich brauche gut zwei Waschladungen weniger pro Woche; gut für den Geldbeutel und die Umwelt. Natürlich gibt es bei mir auch zwischendurch einmal extra Wäsche, wenn die Kinder wieder einmal durch den Garten gerobbt sind oder sich im Sand eingegraben haben (argh!), aber das kommt weniger oft vor, als ich immer dachte.


Übrigens... wusstet Ihr schon, dass die erste elektrische Waschmaschine 1901 von dem Amerikaner Alva J. Fisher entwickelt wurde?

Einen Teil der Wäsche wasche ich bereits am Dienstag (siehe diesen Post). Für den Post heute nehme ich einfach alle Wäschen zusammen, damit es übersichtlicher wird.


Wäsche sammeln & sortieren

Zum Wäsche sammeln haben wir einen mittelgroßen Wäschekorb, den ich mindestens alle zwei Tage ausleere. Ach ja, eigentlich sollten die Kinder ihre Dreckwäsche direkt in den Korb entsorgen...


Ich habe im Keller für jeden Typ Wäsche einen passenden Behälter. Wenn ich den Wäschekorb ausleere, sortiere ich die Wäsche direkt in die entsprechenden Kisten. So kann ich beim Waschen direkt vom Behälter in die Waschmaschine umladen und muss nicht noch einmal sortieren. Das bedeutet aber auch, dass das Sortieren immer mit viel Sorgfalt verbunden ist (wer möchte schließlich rosa Herrenhemden).




Ich sortiere die Wäsche nach folgendem Prinzip:

Wollwäsche
Mit der Wollwäsche ist das so eine Sache. In den meisten Wollpullovern findet man diese Symbole:  oder sogar Mit der Zeit bin ich immer mutiger geworden und so wandern eigentlich alle Wollpullover oder andere Kleidungsstücke aus Schurwolle in die Waschmaschine. Meine Maschine hat ein Programm für Wollwäsche, das man mit kaltem Wasser und maximal 400 Umdrehungen zum Schleudern durchlaufen lassen kann. Auf diese Art und Weise habe ich die Handwäsche bei mir soweit abgeschafft.


Einige Kleidungsstücke gehören aber definitiv in die Reinigung! Zum Beispiel Anzüge und Kostüme, Ballkleider, etc.!

Waschsymbole: Maximal bei 30° C waschen; bei mittlerer Drehzahl waschen (Schonwaschgang)30°C - Feinwäsche

Mit 30°C  wasche ich die Oberbekleidung: Hosen, Pullis, Socken, Strumpfhosen, Mützen, Schals, Blusen, Hemden und so weiter. Ich trenne die Wäsche in hell (weiß und pastellfarben), dunkel (schwarz, braun, dunkelblau, etc.) und bunt (also alles was farblich dazwischen liegt). Diese Wäsche wasche ich grundsätzlich auf Pflegeleicht, das Programm ist kürzer und schont die Wäsche, den Geldbeutel und die Umwelt.

60°C - Baumwolle (getrennt nach hell und dunkel)
Alle Textilien müssen mindestens  auf dem Wäscheetikett stehen haben. Ich wasche mit 60°C vor allem Textilien aus Baumwolle wie Schlafanzüge, Handtücher, Waschlappen, Unterwäsche, Tischtücher, Bettbezüge und Putzlappen, die nicht aus Baumwolle sind. Es hat sich aber auch schon die ein oder andere Kinderjeanz oder ein Shirt, das besonders verdreckt war in diesen Waschgang verirrt und ich habe damit ganz gute Erfahrungen gemacht. Natürlich gibt es auch Schlafanzüge und Unterwäsche, die nur 30°C verträgt - also immer Vorsicht bei neuen Sachen! Mit der Zeit kennt man ja seine Klamotten und kann sie ohne nachzusehen zuordnen.

90°C - Kochwäsche (nur sehr helle Stoffe)
Das Zeichen für Kochwäsche  haben nur Baumwolltextilien, wie zum Beispiel Leinengewebe oder Frotteehandtücher. Bei der Kochwäsche kann man ganz sicher sein, dass alle Bakterien abgetötet werden, daher habe ich einiges mehr an Kochwäsche gewaschen, als die Kinder noch sehr klein waren. Jetzt wasche ich vor allem weiße Baumwollunterwäsche, Bettlaken, Handtücher, Waschlappen, Putzlappen und Küchentücher mit 90°C.

Am Dienstag wasche ich bereits die 60°C und 90°C Wäschen. Am Mittwoch ist dann die 30°C und die Wollwäsche dran. Mit diesem Prinzip komme ich zur Zeit auf 6 bis 7 Waschladungen pro Woche (für eine vierköpfige Familie).


Waschmittel

Da wir in einer Gegend mit sehr hartem Wasser wohnen, verwende ich zu jeder Waschladung (bis auf die Wollwäsche) einen Wasserenthärter. Ich bevorzuge Tabs, weil sie sich einfacher dosieren lassen und gebe diese immer ins Waschmittelfach (irgendwo habe ich gelesen, dass die Taps unter das Pulver gehören). Für die Feinwäsche verwende ich schon seit längerer Zeit flüssiges Waschmittel (bei Pulver hatte ich öfter Rückstände an den Kleidungsstücken), für alle anderen Wäschen ein Vollwaschmittel. Der Wollwäsche gönne ich ein gutes Wollwaschmittel. Ausserdem habe ich letzten Winter spezielle Waschmittel für Anoraks und Schianzüge entdeckt. Diese Fläschchen sind zwar nicht ganz billig, aber das Ergebnis ist toll! Es gibt ein Waschmittel für Outdoor-Textilien und einen Zusatz zum Imprägnieren, der wie Weichspüler verwendet wird! Ich wasche seither die Outdoor-Sachen von Zeit zu Zeit gesammelt in einem eigenen Waschgang.




Weichspüler verwende ich eigentlich gar nicht (schlecht für unsere Haut und für die Umwelt), dafür habe ich vor ein paar Monaten diese Entfärber-Tücher für die Waschmaschine entdeckt, die ich dann verwende, wenn ich neue Kleidungsstücke habe oder solche, von denen ich weiß, dass sie ausfärben - die Färbetücher funktionieren recht zuverlässig, sind aber kein Ersatz für das Wäschesortieren...


Für richtig schmutzige Wäsche habe ich auch schon die Programme für Vorwäsche, Einweichen oder intensives Waschen ausprobiert - mal hat's was gebracht, mal nicht.


Trocknen


Ist die Waschmaschine fertig stellt sich die Frage - Trockner oder Leine! Meine Devise - was ich nicht bügeln muss, muss ich nicht bügeln! Dazu gehören bei mir fast alle Arten von Kinderkleidung - wenn es keinen Trocknergang aushält, hätte es kein Kinderkleidungsstück werden dürfen! Aufgehängt wird nur, was ich bügeln muss oder will, oder was wirklich nicht in den Trockner gehört! Wer sich nicht sicher ist, sollte sich an die Trocknersymbole halten:  für trocknergeeignete Textilien oder  für Kleidungsstücke, die nicht in den Trockner gehören. Eine Ausnahme mache ich noch bei Geschirrtüchern: Die wandern mit in den Trockner, werden aber später noch gebügelt. In den Trockner kommen sie, weil sie dann saugfähiger sind; gebügelt werden sie, weil dadurch der Stapel spürbar kleiner wird!


Wenn man sich die Zeit nimmt und die Wäsche möglichst schnell zusammenlegt, wenn sie aus dem Trockner kommt, dann gibt es viel weniger Knitter! Spätestens wenn ich Mittwoch Abend ins Bett gehe, ist normalerweise alles vom Tag zusammengelegt (kann man auch gut abends vor dem Fernseher erledigen).


Das Bügeln ist noch so ein wunder Punkt auf meinem Wochenplan - bzw. dort noch gar nicht vorhanden... Obwohl ich bügeln grundsätzlich nicht schlimm finde (man kann immerhin beim Bügeln fernsehen oder Radio hören), habe ich Mühe es an meinen fünf Vormittagen unterzubringen. Meistens bügle ich also immer noch abends, obwohl ich das eigentlich mit dem Kindergartenbeginn von meinem Kleinen ändern wollte - das ist jetzt ein Jahr her :-). Aus diesem Grund werde ich dem Thema Bügeln noch einen eigenen Post widmen (vielleicht schnappe ich mir ja sogar ein Herrenhemd und zeige Euch wie ich das Bügeln seinerzeit von unserer Hausdame gelernt habe).


Puh! Das war's! Noch Fragen? Bestimmt! Anregungen und Verbesserungsvorschläge? Habt Ihr sicher auch!!! Also schreibt Eure Kommentare mit Fragen und Verbesserungsvorschlägen, anderen Ideen und Sachen, die ich hier noch gar nicht erwähnt habe! Danke!!!



Montag, 25. Oktober 2010

Zeit für Zärtlichkeit


Seid Ihr noch dabei bei der Herbst-Challenge? Brennen die Kerzen, klingt die Musik, sind die trostlosen Kruschecken verschwunden? Meine Kerze hat heute Morgen wieder gebrannt, und bei der langen Dunkelheit, die wir jetzt schon wieder haben, war das Kerzenlicht sehr wohltuend für alle. Die Kerze werde ich heute mittag, wenn die Kinder nach hause kommen, wieder anzünden. Die Musik erklingt nicht den ganzen Tag bei uns - ich mag es auch still. Zwei kleine Kinder machen genug Geräusche und auch klassische Musik vermag die nicht zu dämpfen. Ich finde auch Stille zwischendurch sinnvoll! Aber abends gibt es bei uns Musik und auch nachmittags - alles hat seine Zeit!

Diese Woche geht es darum zu Kerzenlicht und stiller Musik ganz bewusst Zärtlichkeiten für die ganze Familie hinzuzufügen. Überlegt einmal, wie viel wir mit unseren Kindern geschmust haben, als sie kleine Babys waren. Wie viel Nähe und Zärtlichkeit sie bekommen hatten. Jetzt sind sie schon ein bisschen größer und selbständiger und manche Tage sind das Abschiedsbussi für Kindergarten oder Schule und der Gutenachtkuss die einzigen Zärtlichkeiten eines ganzen Tages. Wie viel haben wir mit unseren Partnern geschmust, als wir frisch verliebt waren...

Bei Courtney @ Women Living Well könnt Ihr wieder den ganzen Post zur Challenge für diese Woche lesen!

Ich wünsche Euch eine schöne & zärtliche Woche!





Freitag, 22. Oktober 2010

Gesunde Pommes!!!

Wer sagt denn immer, dass Pommes ungesund sind??? Jaaa, vielleicht die bei den bekannten Fastfood-Ketten und auch nur dann, wenn man sie dauernd isst... Unsere Variante ist sogar sehr gesund, da sie mit ganz wenig Fett gebacken werden und sie sind auch noch super lecker! Den Beweis hatte ich spätestens, als ich einmal aus (vermeintlichen) Zeitgründen Fertigpommes aus dem Supermarkt mitgebracht hatte, und sich die Kinder beschwert haben, dass die (selbst gemachten) Pommes sonst viel leckerer sind! Ha! Sieg auf ganzer Linie (aber sie haben ja auch recht, die Mäuse)!

Witziger Weise, habe ich dieses Rezept gefunden und nicht der Chef! Also ist es auch wirklich Hausfrauen-erprobt und sehr einfach und schnell zuzubereiten. Leider kann man die Kartoffeln nur bedingt vorbereiten, also Vorsicht, wenn man wieder einmal einen dieser Tage hat, an denen das Essen in 10 Minuten auf dem Tisch stehen muss...


Backofen auf 220 Grad Celsius vorheizen.
(Ich verwende in der Regel keine Umluft - geht zwar vielleicht ein wenig schneller, trocknet aber das Essen aus - Tip vom Chef!).

Fest- oder normal kochende Kartoffeln (pro Person 2-3 mittelgroße Kartoffeln) waschen und richtig sauber abbürsten.
Kartoffeln in Stifte mit ca. 1 cm Kantenlänge schneiden (die Schale bleibt dran - ist noch gesünder!).



Man kann die Kartoffeln auch mit einem Pommes-Schneider zerteilen oder in die Küchenmaschine geben. Den Pommes-Schneider lasse ich immer öfter im Schrank, da die Kartoffeln wirklich fest sein müssen, sonst gehen sie nicht gut durch und das Reinigen des Gerätes am Ende mehr Zeit in Anspruch nimmt, als das Schneiden mit dem Messer... Die Küchenmaschine habe ich noch nicht ausprobiert - die Menge an Kartoffeln hat bisher für den Aufwand noch nicht ausgereicht.

Kartoffelstifte in eine Schüssel geben, zwei Esslöffel Öl (z.B. Rapsöl) dazugeben, leicht salzen und mischen.


Sofort auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech verteilen
(je flacher die Pommes liegen, desto knuspriger werden sie).

Bitte die Pommes nicht geschnitten in der Schüssel liegen lassen, sonst ziehen sie Wasser und werden labberig. Daher kann man für dieses Rezept die Kartoffeln auch nicht so gut vorbereiten. Man kann aber schon alle Zutaten herrichten und die Kartoffeln waschen. Während man die Kartoffeln dann schneidet, wird der Ofen warm (Zubereitungszeit also alles in allem eine halbe Stunde).


Bei 220 °C ca. 20 - 25 Minuten backen.


Fertig! Guten Appetit!!!

Dazu könnte man jetzt noch selbst gemachtes Ketchup servieren. Dafür habe ich zwar auch schon ein Rezept gefunden, aber da unser Verbrauch an Ketchup erst so langsam mit dem Alter der Kinder steigt, habe ich das noch nicht ausprobiert...



Donnerstag, 21. Oktober 2010

Herbstdeko

Ich mag den Herbst besonders gern! Nicht wegen dem Nebel, dem Regen und den kühler werdenden Temperaturen (oder wie dieses Jahr - Temperaturen nahe der Frostgrenze)...


... sondern wegen der Herbstsonne, den bunten Blättern, den Kürbissen und vor allem wegen der Herbstdekoration!


Von Spaziergängen kommen die Kinder zur Zeit mit besonders vielen Kleinteilen zurück! Bei uns sind Blätter, Äste, Kastanien und Eicheln besonders hoch im Kurs. Weil man die natürlich nicht wegwerfen darf - schließlich wurden sie in mühevoller Kleinarbeit und mit besonders viel Liebe gesammelt - ich sie aber auch nicht so gerne in der ganzen Wohnung verteilt habe (da läuft mein Sinn für Wohn-Ästhetik ammok), finde ich folgende Dekorationsidee besonders hilfreich: Große Blumenvasen befüllen (Schnittblumen sind im Herbst sowieso zu teuer), et voila:

  

Viel Spaß beim und nach dem nächsten Herbstspaziergang!


Mittwoch, 20. Oktober 2010

Musik erklingt!


Gestern Abend hatte ich die wunderbare Möglichkeit seit längerem einmal wieder ein klassisches Konzert zu besuchen. Auf dem Programm stand

Ludwig van Beethoven, Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37
Wiener Symphoniker unter Leitung von Vladimir Fedoseyev
Martin Stadtfeld, Klavier

und

Johannes Brahms, Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98
Wiener Symphoniker unter Leitung von Vladimir Fedoseyev

Es war ein wunderbarer Abend und mir wurde wieder bewusst, wie intensiv und nachhaltig klassische Musik ist. Ohne technische oder gar elektronische Verstärkung konnten etwa 70 klassische Instrumente zusammen einen Klang erzeugen, auf den jeder Popstar neidisch sein kann!

Besonders interessant fand ich folgenden Satz aus dem Programm (es wird erklärt, wie Brahms mit seinen Stücken verfuhr, bevor er sie öffentlich aufführte):
"Die zweite Kontrollinstanz bildete der Kreis der engsten musikalischen Vertrauten, wozu neben dem wiener Freundeskreis vor allem Clara Schumann und Elisabet von Herzogenberg, die Gattin des Komponisten Heinrich von Herzogenberg rechneten."
Brahms hat sein neues Konzert zwei Frauen zur Kritik geschickt! Das Wissen über Musik und Kunst hat damals zur Ausbildung einer Dame gehört. Klar könnt Ihr jetzt sagen, dass die Damen auch keinen Haushalt am Hals hatten, den haben andere für sie erledigt und die Kinder mussten sie auch nicht erziehen, dafür gab es ja Kindermädchen. Aber wir wollen ja auch keine Spezialisten für klassische Musik werden. Ein bisschen mehr Kultur könnte uns allerdings heute allen nicht schaden! Einfach um ein wenig mehr Anspruch an sich zu haben, als nur Kinderlieder und Tagesshow (wenn überhaupt) und um vielleicht auch mit dem Vorurteil aufzuräumen, dass man als Mama & Hausfrau verdummt...

Um unser Heim zu einer Oase zu machen soll Musik erklingen - ich habe mir vorgenommen, wieder mehr auf die Musik zu achten, die bei mir erklingt. Und weil mir Mahler zum Kochen dann doch zu schwer ist, werde ich auf meinen Lieblingsklassiksender zurückgreifen: Klassik Radio! Leider nicht überall in Deutschland über UkW zu hören, aber sehr gut via Internet. Eine weitere Playlist habe ich bei Raising Homemakers gefunden: David Nevue spielt eine schöne Auswahl an klassischer Klaviermusik. Die Playliste kann man (im Moment noch) über seine Internetseite anhören.


Vielleicht gibt es ja nach der Herbst Challenge eine Kultur Challenge?? Interesse?? Lasst es mich wissen!

Dienstag, 19. Oktober 2010

Entrümpelungs-Challenge

Making Your Home a Haven Fall Challenge
Das original Post von Courtney findet Ihr @ Women Living Well!

Wenn Ihr die letzten zwei Wochen bei der Herbst Challenge mitgemacht habt, dann brennen die Kerzen und Musik erklingt. Merkt Ihr einen Unterschied? Ich schon!

Diesmal geht es um Unordnung... Jetzt sagen bestimmt ein paar von Euch, die mich besser kennen, dass das eine Nullrunde für mich ist, weil bei mir eh' immer aufgeräumt ist. Nope! Stimmt nicht. Bei mir gibt es einige Ecken, die dringend eine Runde Aufräumen vertragen könnten. Leider sind wir diese Woche nicht zuhause und daher muss das bei mir bis nächste Woche warten - aber Ihr könnt ja schon einmal anfangen und mir dann schreiben, wie es lief.


Auch die Aufgabe dieser Woche ist wieder zweigeteilt: Notiere Dir ein paar Ecken im Haus, deren Unordnung Dich sichtlich anstrengt. Suche Dir einen Korb oder einen anderen hübschen Behälter und wirf alles hinein. Wirf Dinge, die Du nicht mehr benötigst, weg! Und während Du gerade dabei bist - räume auch in deinem spirituellen Leben auf - welche Unordnung bringt Dich hier in Stress?

Fangen wir also mit dem Aufräumen an:

1. Suche Dir eine Ecke in Deinem Heim aus, wo sich die Dinge ansammeln und stelle einen Korb, oder einen anderen Behälter auf, um sie einzusammeln. 
Ich habe zum Beispiel mehrere solcher Körbe: Meinen Wäschekorb nutze ich nicht nur für die dreckige Wäsche, sondern auch für alle anderen Kleinigkeiten, die in den Keller sollten. Wenn ich hinunter gehe um die Wäsche wegzusortieren, räume ich diese Dinge auf. Einen weiteren Korb habe ich erst kürzlich angeschafft: Wenn meine Kinder ins Haus kommen, habe ich meistens vier kleine Schuhe im Hausflur liegen. Obwohl ich mir schon lange den Mund fusselig rede, dass sie die Schuhe ordentlich wegstellen sollen, war das ein dauerndes Problem. Jetzt steht da ein kleiner Korb in den sie die Schuhe einfach hineinwerfen können - meistens klappt das ganz gut.

Auf meinem Schreibtisch im Arbeitszimmer habe ich eine Inbox in der alle Papiere liegen, die dringend bearbeitet werden müssen (Rechnungen, Anmeldungen, etc.). Erst wenn die entsprechende Aufgabe erledigt ist, wandern diese Papiere weiter (Ablage, in den entsprechenden Ordner oder ins Altpapier).

So eine Inbox werde ich mir jetzt noch für die Küche zulegen - dort habe ich immer so einen kleinen Stapel von Papier, der irgendwie nirgendwo so richtig hingehört, aber eben (noch) nicht ins Altpapier kann...


2. Stell die Küchenuhr auf 20 Minuten ein und schnapp Dir einen Papierkorb. Geh' einmal durch das Haus und wirf alles weg, was Du nicht mehr brauchst. Wirf alte Zeitungen weg, kaputtes Spielzeug, Zettel, etc. Als Regel gilt: Alles was Du ein Jahr nicht mehr benutzt hast, wird entweder weggeworfen oder hergeschenkt. Unordnung zieht neue Unordnung an. Ich habe für manche Sachen, bei denen es mir schwer fällt sie wegzuwerfen, noch ein kleines Zwischenlager im Keller. All die Dinge, bei denen ich mir nicht 100% sicher bin, kommen in einen Karton (oder eine Plastiktüte). Nach ein paar Wochen werfe ich den Karton dann ungeöffnet weg! Das funktioniert übrigens auch ganz besonders gut bei diesen vielen Kleinteilen, die die Kinder oft so anschleppen...

Und die geistige Unordnung?! Jeder von uns hat seine eigene geistige Unordnung, die uns das tägliche Leben schwer macht. Wo liegen unsere Schwächen? Sind wir herrisch, unhöflich, geschwätzig... Jeder einzelne kann sich selbst seine Schwächen eingestehen und heute damit anfangen "aufzuräumen"!

Wenn Ihr bei der Challenge mitmacht, schreibt doch einen Kommentar und erzählt wie es Euch dabei geht! Wir sitzen alle im gleichen Boot!


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