Montag, 22. November 2010

Tägliche Aufgaben im Haushalt - Aufräumen

Der Wochenplan ist geschafft, aber einiges hat noch gefehlt auf der Liste. In den kommenden Wochen werde ich immer wieder über die täglichen Aufgaben schreiben, die ich so im Alltag erledige...

Ich bin ordentlich! Ich bin sogar sehr ordentlich!!! Und ich stehe dazu! Einer meiner Liebligssprüche ist auch: Wer ordentlich ist, muss weniger putzen! Dass der Spruch "wer ordentlich ist, ist nur zu faul zum Suchen" stimmt, dafür stehe ich auch gerade. Und "Ordnung ist das halbe Leben" lässt sich nicht von der Hand weisen.

Es gibt Menschen, denen fällt es sehr schwer Ordnung zu halten. Mir wird nachgesagt, dass sich mein Ordnungssinn auch erst im Teenageralter entwickelt hat...
(Was wohl beweist, dass man Ordnungssinn lernen kann!)

Aber findet Ihr nicht auch, ein ordentlich aufgeräumter Raum sieht nie so dreckig aus, wie ein unordentlicher. Ein Zimmer, in dem zumindest die meisten Stücke ihren Platz haben, sehen schöner aus und verbreiten eine gewisse Ästethik. Und sogar in der Lehre vom Feng Shui ist von Ordnung die Rede!!! Denn ein unordentliches Umfeld lässt keine Ordnung in unserem Inneren zu.

Und habt Ihr schon einmal beobachtet, was Kinder machen, die in einem Raum spielen, der so langsam unübersichtlich unordentlich wird? Sie wandern weiter zum nächsten!!! Ich habe das in den letzten Jahren oft beobachtet. Wenn man zwischendurch mit ihnen eine Runde aufräumt, finden sie wieder in ihr Spiel zurück oder finden ein neues Spiel (man muss ja nicht alles wegräumen, nur eben das, was beim spielen stört).

Ich habe auch festgestellt, dass sich die Kinder beim Aufräumen leichter tun, wenn jedes Teil seinen festen Platz hat - sie wissen genau, wo alles hin muss.

Clean as you go! Das war auch so eine der Phrasen, die ich in meiner Lehrzeit immer wieder gehört habe und was man professionell im Beruf machen kann, das können wir hier in unserer Firmenzentrale zuhause schon lange!!!

Nun habe ich ein Credo auf das Aufräumen gehalten, was NICHT heißt, dass mir diese Aktion Spaß macht. Ich trete mir nur nicht gerne Spielzeug ein... Ziel ist es also, das Aufräumen möglichst schnell zu erledigen mit einem maximal guten Ergebnis!

Tipps und Tricks
  1. Clean as you go - wenn etwas herumliegt, wo es nicht hin soll und gerade nicht gebraucht wird, gleich im Vorbeigehen wegräumen.
  2. Ein mal am Tag einen Rundgang durch das Haus starten und alle Dinge die herumliegen an ihren Platz zurückbringen. Dieser Rundgang kann morgens oder abends stattfinden, sollte aber immer zur gleichen Tageszeit stattfinden.
  3. Immer nach dem gleichen System durch die Zimmer (am besten die gleiche Reihenfolge wie beim Staubsaugen) - spart Zeit.
  4. Immer als erstes den Fußboden frei räumen.
  5. Beim Verlassen eines Raumes immer prüfen ob es irgendetwas gibt, das man mitnehmen kann.
  6. Kleine Körbe helfen, wenn man mehrere Etagen bewohnt. Dort kann man z.B. auf der Treppe im Laufe des Tages alles sammeln, was eigentlich in ein anderes Stockwerk gehört (und man muss nicht für jedes Teil einzeln laufen).
  7. Bei jedem neu angeschafften Stück gleich den richtigen Platz dafür aussuchen.
  8. Eine gewisse Grundordnung schaffen und dafür auch immer wieder Dinge wegräumen, herschenken, verkaufen oder wegschmeissen (z.B. Spielzeug aus dem die Kinder herausgewachsen sind), die man nicht mehr braucht.
  9. Jede Woche/Monat/Vierteljahr ein Zimmer/Schrank vornehmen und gründlich aus- und aufräumen.
  10. Bevor man ins Detail (oder in die Untiefen der Schrankwand) geht, erst einmal dort aufräumen wo man es gut und schnell sehen kann! Erfolg motiviert!!!
Viel Spaß beim Räumen!

Kommentare:

  1. Guten Morgen Katja,
    ich kann Dir nur zustimmen. Ich habe auch den Ordnungswahn, obwohl ich es nicht als Wahn bezeichne, sondern für mich ist das einfach normal. Natürlich muss in einem Kinderzimmer nicht immer alles ordentlich aufgeräumt sein, aber eine "Grundordnung" muss schon sein.Und bevor ich das Haus verlasse, sehen zumindest Wohnzimmer und Schlafzimmer auch "einladend" aus:-)
    Eine schönes Woche Euch Allen !!

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  2. Jaaa! Danke für den Kommentar - mir sagen nämlich immer alle ich übertreibe :-). Aber ich finde es einfach schöner, in ein einladendes Haus zurückzukommen als in ein Chaos in dem man erst einmal aufräumen muss... ich räume auch IMMER abends die Küche sauber (gleicher Grund) - aber darüber habe ich auch schon einen coolen Post ;-).

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  3. Hallo Katja- sehr schöner Post... ich kann schon gar nicht mehr zählen, wie oft ich mich am Tag in den Kinderzimmern bücke, um mir den Weg zu bahnen :) Aber man freut sich immer wieder, wenn das Chaos zumindest minimiert wird! Dein Blog ist übrigens richtig klasse. Freue mich immer mal vorbeizuschauen! Nicole

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  4. ... habe ich noch vergessen: kennst Du FlyLady?? Nicole

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  5. FlyLady kenne ich! Die ist auch klasse! Shine your sink!!! Hab' meines neulich fotografiert und werde wohl auch darüber einen Post schreiben (und bin immer dankbar für gute Anregungen). Ich bin jetzt dazu übergegangen mit meinen Kindern zusammen aufzuräumen. Die 7-jährige schafft es schon alleine, aber der 4-jährige ist glatt überfordert, wenn man ihn in ein chaotisches Zimmer setzt und sagt, mach mal...

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