Seit ich mit dem Haushaltsplan begonnen habe, ist am Mittwoch bei mir Waschtag! Da das Waschen angenehmer Weise die Waschmaschine erledigt, habe ich an diesem Tag tagsüber immer nur für ein paar Minuten zu tun. Ein weiterer großer Vorteil von einem Waschtag: Ich brauche gut zwei Waschladungen weniger pro Woche; gut für den Geldbeutel und die Umwelt. Natürlich gibt es bei mir auch zwischendurch einmal extra Wäsche, wenn die Kinder wieder einmal durch den Garten gerobbt sind oder sich im Sand eingegraben haben (argh!), aber das kommt weniger oft vor, als ich immer dachte.
Übrigens... wusstet Ihr schon, dass die erste elektrische Waschmaschine 1901 von dem Amerikaner Alva J. Fisher entwickelt wurde?
Übrigens... wusstet Ihr schon, dass die erste elektrische Waschmaschine 1901 von dem Amerikaner Alva J. Fisher entwickelt wurde?
Einen Teil der Wäsche wasche ich bereits am Dienstag (siehe diesen Post). Für den Post heute nehme ich einfach alle Wäschen zusammen, damit es übersichtlicher wird.
Wäsche sammeln & sortieren
Zum Wäsche sammeln haben wir einen mittelgroßen Wäschekorb, den ich mindestens alle zwei Tage ausleere. Ach ja, eigentlich sollten die Kinder ihre Dreckwäsche direkt in den Korb entsorgen...
Ich habe im Keller für jeden Typ Wäsche einen passenden Behälter. Wenn ich den Wäschekorb ausleere, sortiere ich die Wäsche direkt in die entsprechenden Kisten. So kann ich beim Waschen direkt vom Behälter in die Waschmaschine umladen und muss nicht noch einmal sortieren. Das bedeutet aber auch, dass das Sortieren immer mit viel Sorgfalt verbunden ist (wer möchte schließlich rosa Herrenhemden).
Ich sortiere die Wäsche nach folgendem Prinzip:
Wollwäsche
Mit der Wollwäsche ist das so eine Sache. In den meisten Wollpullovern findet man diese Symbole:
oder sogar
. Mit der Zeit bin ich immer mutiger geworden und so wandern eigentlich alle Wollpullover oder andere Kleidungsstücke aus Schurwolle in die Waschmaschine. Meine Maschine hat ein Programm für Wollwäsche, das man mit kaltem Wasser und maximal 400 Umdrehungen zum Schleudern durchlaufen lassen kann. Auf diese Art und Weise habe ich die Handwäsche bei mir soweit abgeschafft.
Mit der Wollwäsche ist das so eine Sache. In den meisten Wollpullovern findet man diese Symbole:
oder sogar
. Mit der Zeit bin ich immer mutiger geworden und so wandern eigentlich alle Wollpullover oder andere Kleidungsstücke aus Schurwolle in die Waschmaschine. Meine Maschine hat ein Programm für Wollwäsche, das man mit kaltem Wasser und maximal 400 Umdrehungen zum Schleudern durchlaufen lassen kann. Auf diese Art und Weise habe ich die Handwäsche bei mir soweit abgeschafft.Einige Kleidungsstücke gehören aber definitiv in die Reinigung! Zum Beispiel Anzüge und Kostüme, Ballkleider, etc.!
Mit 30°C wasche ich die Oberbekleidung: Hosen, Pullis, Socken, Strumpfhosen, Mützen, Schals, Blusen, Hemden und so weiter. Ich trenne die Wäsche in hell (weiß und pastellfarben), dunkel (schwarz, braun, dunkelblau, etc.) und bunt (also alles was farblich dazwischen liegt). Diese Wäsche wasche ich grundsätzlich auf Pflegeleicht, das Programm ist kürzer und schont die Wäsche, den Geldbeutel und die Umwelt.
60°C - Baumwolle (getrennt nach hell und dunkel)
Alle Textilien müssen mindestens
auf dem Wäscheetikett stehen haben. Ich wasche mit 60°C vor allem Textilien aus Baumwolle wie Schlafanzüge, Handtücher, Waschlappen, Unterwäsche, Tischtücher, Bettbezüge und Putzlappen, die nicht aus Baumwolle sind. Es hat sich aber auch schon die ein oder andere Kinderjeanz oder ein Shirt, das besonders verdreckt war in diesen Waschgang verirrt und ich habe damit ganz gute Erfahrungen gemacht. Natürlich gibt es auch Schlafanzüge und Unterwäsche, die nur 30°C verträgt - also immer Vorsicht bei neuen Sachen! Mit der Zeit kennt man ja seine Klamotten und kann sie ohne nachzusehen zuordnen.
auf dem Wäscheetikett stehen haben. Ich wasche mit 60°C vor allem Textilien aus Baumwolle wie Schlafanzüge, Handtücher, Waschlappen, Unterwäsche, Tischtücher, Bettbezüge und Putzlappen, die nicht aus Baumwolle sind. Es hat sich aber auch schon die ein oder andere Kinderjeanz oder ein Shirt, das besonders verdreckt war in diesen Waschgang verirrt und ich habe damit ganz gute Erfahrungen gemacht. Natürlich gibt es auch Schlafanzüge und Unterwäsche, die nur 30°C verträgt - also immer Vorsicht bei neuen Sachen! Mit der Zeit kennt man ja seine Klamotten und kann sie ohne nachzusehen zuordnen.90°C - Kochwäsche (nur sehr helle Stoffe)
Das Zeichen für Kochwäsche
haben nur Baumwolltextilien, wie zum Beispiel Leinengewebe oder Frotteehandtücher. Bei der Kochwäsche kann man ganz sicher sein, dass alle Bakterien abgetötet werden, daher habe ich einiges mehr an Kochwäsche gewaschen, als die Kinder noch sehr klein waren. Jetzt wasche ich vor allem weiße Baumwollunterwäsche, Bettlaken, Handtücher, Waschlappen, Putzlappen und Küchentücher mit 90°C.
haben nur Baumwolltextilien, wie zum Beispiel Leinengewebe oder Frotteehandtücher. Bei der Kochwäsche kann man ganz sicher sein, dass alle Bakterien abgetötet werden, daher habe ich einiges mehr an Kochwäsche gewaschen, als die Kinder noch sehr klein waren. Jetzt wasche ich vor allem weiße Baumwollunterwäsche, Bettlaken, Handtücher, Waschlappen, Putzlappen und Küchentücher mit 90°C.Am Dienstag wasche ich bereits die 60°C und 90°C Wäschen. Am Mittwoch ist dann die 30°C und die Wollwäsche dran. Mit diesem Prinzip komme ich zur Zeit auf 6 bis 7 Waschladungen pro Woche (für eine vierköpfige Familie).
Waschmittel
Waschmittel
Da wir in einer Gegend mit sehr hartem Wasser wohnen, verwende ich zu jeder Waschladung (bis auf die Wollwäsche) einen Wasserenthärter. Ich bevorzuge Tabs, weil sie sich einfacher dosieren lassen und gebe diese immer ins Waschmittelfach (irgendwo habe ich gelesen, dass die Taps unter das Pulver gehören). Für die Feinwäsche verwende ich schon seit längerer Zeit flüssiges Waschmittel (bei Pulver hatte ich öfter Rückstände an den Kleidungsstücken), für alle anderen Wäschen ein Vollwaschmittel. Der Wollwäsche gönne ich ein gutes Wollwaschmittel. Ausserdem habe ich letzten Winter spezielle Waschmittel für Anoraks und Schianzüge entdeckt. Diese Fläschchen sind zwar nicht ganz billig, aber das Ergebnis ist toll! Es gibt ein Waschmittel für Outdoor-Textilien und einen Zusatz zum Imprägnieren, der wie Weichspüler verwendet wird! Ich wasche seither die Outdoor-Sachen von Zeit zu Zeit gesammelt in einem eigenen Waschgang.
Weichspüler verwende ich eigentlich gar nicht (schlecht für unsere Haut und für die Umwelt), dafür habe ich vor ein paar Monaten diese Entfärber-Tücher für die Waschmaschine entdeckt, die ich dann verwende, wenn ich neue Kleidungsstücke habe oder solche, von denen ich weiß, dass sie ausfärben - die Färbetücher funktionieren recht zuverlässig, sind aber kein Ersatz für das Wäschesortieren...
Für richtig schmutzige Wäsche habe ich auch schon die Programme für Vorwäsche, Einweichen oder intensives Waschen ausprobiert - mal hat's was gebracht, mal nicht.
Trocknen
Ist die Waschmaschine fertig stellt sich die Frage - Trockner oder Leine! Meine Devise - was ich nicht bügeln muss, muss ich nicht bügeln! Dazu gehören bei mir fast alle Arten von Kinderkleidung - wenn es keinen Trocknergang aushält, hätte es kein Kinderkleidungsstück werden dürfen! Aufgehängt wird nur, was ich bügeln muss oder will, oder was wirklich nicht in den Trockner gehört! Wer sich nicht sicher ist, sollte sich an die Trocknersymbole halten:
für trocknergeeignete Textilien oder
für Kleidungsstücke, die nicht in den Trockner gehören. Eine Ausnahme mache ich noch bei Geschirrtüchern: Die wandern mit in den Trockner, werden aber später noch gebügelt. In den Trockner kommen sie, weil sie dann saugfähiger sind; gebügelt werden sie, weil dadurch der Stapel spürbar kleiner wird!
Wenn man sich die Zeit nimmt und die Wäsche möglichst schnell zusammenlegt, wenn sie aus dem Trockner kommt, dann gibt es viel weniger Knitter! Spätestens wenn ich Mittwoch Abend ins Bett gehe, ist normalerweise alles vom Tag zusammengelegt (kann man auch gut abends vor dem Fernseher erledigen).
Das Bügeln ist noch so ein wunder Punkt auf meinem Wochenplan - bzw. dort noch gar nicht vorhanden... Obwohl ich bügeln grundsätzlich nicht schlimm finde (man kann immerhin beim Bügeln fernsehen oder Radio hören), habe ich Mühe es an meinen fünf Vormittagen unterzubringen. Meistens bügle ich also immer noch abends, obwohl ich das eigentlich mit dem Kindergartenbeginn von meinem Kleinen ändern wollte - das ist jetzt ein Jahr her :-). Aus diesem Grund werde ich dem Thema Bügeln noch einen eigenen Post widmen (vielleicht schnappe ich mir ja sogar ein Herrenhemd und zeige Euch wie ich das Bügeln seinerzeit von unserer Hausdame gelernt habe).
Puh! Das war's! Noch Fragen? Bestimmt! Anregungen und Verbesserungsvorschläge? Habt Ihr sicher auch!!! Also schreibt Eure Kommentare mit Fragen und Verbesserungsvorschlägen, anderen Ideen und Sachen, die ich hier noch gar nicht erwähnt habe! Danke!!!
Weichspüler verwende ich eigentlich gar nicht (schlecht für unsere Haut und für die Umwelt), dafür habe ich vor ein paar Monaten diese Entfärber-Tücher für die Waschmaschine entdeckt, die ich dann verwende, wenn ich neue Kleidungsstücke habe oder solche, von denen ich weiß, dass sie ausfärben - die Färbetücher funktionieren recht zuverlässig, sind aber kein Ersatz für das Wäschesortieren...
Für richtig schmutzige Wäsche habe ich auch schon die Programme für Vorwäsche, Einweichen oder intensives Waschen ausprobiert - mal hat's was gebracht, mal nicht.
Trocknen
Ist die Waschmaschine fertig stellt sich die Frage - Trockner oder Leine! Meine Devise - was ich nicht bügeln muss, muss ich nicht bügeln! Dazu gehören bei mir fast alle Arten von Kinderkleidung - wenn es keinen Trocknergang aushält, hätte es kein Kinderkleidungsstück werden dürfen! Aufgehängt wird nur, was ich bügeln muss oder will, oder was wirklich nicht in den Trockner gehört! Wer sich nicht sicher ist, sollte sich an die Trocknersymbole halten:

für trocknergeeignete Textilien oder
für Kleidungsstücke, die nicht in den Trockner gehören. Eine Ausnahme mache ich noch bei Geschirrtüchern: Die wandern mit in den Trockner, werden aber später noch gebügelt. In den Trockner kommen sie, weil sie dann saugfähiger sind; gebügelt werden sie, weil dadurch der Stapel spürbar kleiner wird!Wenn man sich die Zeit nimmt und die Wäsche möglichst schnell zusammenlegt, wenn sie aus dem Trockner kommt, dann gibt es viel weniger Knitter! Spätestens wenn ich Mittwoch Abend ins Bett gehe, ist normalerweise alles vom Tag zusammengelegt (kann man auch gut abends vor dem Fernseher erledigen).
Das Bügeln ist noch so ein wunder Punkt auf meinem Wochenplan - bzw. dort noch gar nicht vorhanden... Obwohl ich bügeln grundsätzlich nicht schlimm finde (man kann immerhin beim Bügeln fernsehen oder Radio hören), habe ich Mühe es an meinen fünf Vormittagen unterzubringen. Meistens bügle ich also immer noch abends, obwohl ich das eigentlich mit dem Kindergartenbeginn von meinem Kleinen ändern wollte - das ist jetzt ein Jahr her :-). Aus diesem Grund werde ich dem Thema Bügeln noch einen eigenen Post widmen (vielleicht schnappe ich mir ja sogar ein Herrenhemd und zeige Euch wie ich das Bügeln seinerzeit von unserer Hausdame gelernt habe).
Puh! Das war's! Noch Fragen? Bestimmt! Anregungen und Verbesserungsvorschläge? Habt Ihr sicher auch!!! Also schreibt Eure Kommentare mit Fragen und Verbesserungsvorschlägen, anderen Ideen und Sachen, die ich hier noch gar nicht erwähnt habe! Danke!!!
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Hallo Katja- bin grade über Deinen tollen Blog gestolpert und schon gespannt auf die Posts, die noch folgen ! Gruß aus NRW, Nicole
AntwortenLöschenHallo habe gerade dein Blog entdeckt!!!!
AntwortenLöschenWaouh, ich bin Wort loss, er ist fantastic!!!
Kusses aus Frankreich.
Danke! Mit so tollem Feedback macht es noch mehr Spaß! Bin auch immer froh über Anregungen und zusätzliche Ideen! Wir Mamas und Homemaker müssen schließlich zusammenhalten. Grüße nach NRW und Frankreich!
AntwortenLöschenHallo Katja!
AntwortenLöschenIch habe auch lange Zeit nach dem Waschtagprinzip gearbeitet. Es war schön, sich nur einmal in der Woche mit der Wäsche zu beschäftigen.
Aber mit zunehmender Kinderzahl wurde es immer schwieriger. Mit 5 Personen brauchen wir ca. 8 bis 9 Maschinen Wäsche in der Woche.
Seit einigen Monaten wasche ich jetzt konsequent täglich (nach Möglichkeit außer Sonntags). Im Moment ist das für mich die bessere Lösung. Im Idealfall stelle ich abends die Waschmaschine an und morgens, direkt nach dem Aufstehen den Trockner (ca. um 6 Uhr). Nachdem die Älteren in Schule und Kindergarten ist ist der Trockner in der Regel fertig. Das meiste falte ich direkt und räume es in die Schränke. Die Teile, die ich wirklich noch bügeln muss sammel ich in einem Wäschekorb im Keller. Ein- bis zweimal die Woche wird dann gebügelt.
Wenn ich mehr zu Waschen habe, stelle ich die Waschmaschine auch direkt morgens wieder an.
So muss ich mich an den meisten Tagen nur kurz mit der Wäsche beschäftigen und alles kommt schnell wieder in die Schränke. Läuft ein Tag nicht so ganz planmäßig, mache ich einfach am nächsten normal weiter, es sammeln sich keine Berge an.
Ich habe auch schonmal mit zwei Waschtagen pro Woche gearbeitet - es gibt ja viele Möglichkeiten, sich die Arbeit einzuteilen.
Danke für deine Ideen und Tipps!
Liebe Grüße
Stella
Hallo Katja
AntwortenLöschenDer Bericht ist super informativ und amüsant geschrieben. Geschmunzelt habe ich aber, wie Stella wohl auch, an Deinem Mittwoch-Waschtag ;)
Wenn ich mich auf einen Tag beim Waschen konzentrieren müsste (ja, auch Männer dürfen da mal ran ;) ), müsste dieser mindestens 30 Stunden haben, da bei uns täglich mindestens eine Wäsche durch läuft.
Von einem Outdoor-Waschmittel habe ich noch gar nichts gehört. Das mit der Imprägnierung scheint interessant zu sein, da werde ich mich auch mal umschauen. Danke für den Tipp!
Pulverwaschmittel nutze ich inzwischen überhaupt nicht mehr, eben wegen der Rückstände. Und das Flüssigwaschmittel ist von der Wirkung meiner Meinung nach sicher nicht schlechter.
Gruss
Tobi
Hallo,
AntwortenLöschenkönnen Sie mir ein Waschmittel empfehlöen, dass ich für imprägnierte Anoraks nehmen kann?
Bitte auf baerys(a)gmx.de antworten
Danke