Mittwoch, 19. Juni 2013

Frühjahrsputz 2.13 im Arbeitszimmer

Wir putzen weiter… diese Woche ist das Arbeitszimmer dran! Aber auch dieses Zimmer muss man wohl zwei-teilen, denn es ist eine Sache, den Staub hinter den Schränken hervor zu saugen – eine ganz andere Sache ist es, das Zimmer und die damit verbundene Aufgaben zu organisieren.

Arbeitszimmer putzen

Geputzt ist schnell:

  • Aufräumen (alles raus, was nicht hineingehört, alles weg, was kaputt oder unbrauchbar ist).
  • Vorhänge und Kissen (oder Ähnliches) zum Waschen geben.
  • Fenster putzen
  • Staubwischen (gründlich und auch in allen Ecken!)
  • Schränke ausräumen, auswischen und ordentlich wieder einräumen
  • Möbel polieren (alle Holzflächen ruhig einmal mit Möbelpolitur behandeln)
  • Fußboden gründlich reinigen (staubsaugen oder wischen – Ecken nicht vergesseSekretariat Mamman)

Das Organisieren kann etwas länger dauern… Ideen dafür findet ihr bei meinen Posts vom “Sekretariat Mamma”. Das muss auch nicht alles in einer Woche klappen – jeder muss sein eigenes System finden, dass zum persönlichen Stil, zur verfügbaren Zeit und zur Familie passt!

Viel Erfolg!

Montag, 17. Juni 2013

Der Seelenfrieden unserer Kinder

I Take Joy

Eines Tages bis Du alt genug um wieder Märchen zu lesen.
C.S. Lewis

Forschungen auf verschiedenen Gebieten bestätigen, dass dauernde Medienpräsenz, das Bestreben, aus Kindern kleine Erwachsene zu machen sowie eine frühe Sexualisierung der Psyche unserer Kinder schadet.

Kinder sind heutzutage dauernd unterwegs, mit sogenannt “kindsgerechten” Spielen eingedeckt und für die Erwachsenen ein Organisationsfaktor geworden. Eine ganze Generation leidet bereits im jungen Alter unter psychischen Krankheiten, die eigentlich den Erwachsenen vorbehalten wären. Dazu kommen ein beschränktes Vokabular, Übergewichtigkeit und vieles mehr. Sexuell geprägte Informationen und Berieselung mit Tagesaktualitäten die für ein erwachsenes Publikum gedacht sind, verhindern, dass aus Kindern gesunde Erwachsene werden.

In der ganzen Fülle des Lebens fallen unsere Kinder in eine grosse Leere.

Die traditionelle Erziehung scheint immer noch die beste Möglichkeit zu sein, körperlich und geistig robuste Kinder großzuziehen. Kinder lernen durch gute Beispiele, also ist es an uns, ihnen diese zu liefern. Es ist in unserer Verantwortung, dass sie nicht Computerversessen aufwachsen. Erwachsene, die die Bedürfnisse ihrer Kinder ignorieren und ein bedauernswertes leben in Facebook o.ä. führen sind keine Vorbilder. Wenn Kinder ihre Eltern dauernd vor Maschinen erleben, übernehmen sie deren beziehungsloses Leben.

Sarah, meine älteste Tochter redet oft davon, was es heisst, sich wirklich lebendig zu fühlen. Wie wichtig ihr ein gesundes Seelenleben ist, damit sie ihre Kreativität und Intelligenz überhaupt mit Freude ausleben kann.

Ich persönlich glaube, dass Kinder so lange wie möglich geschützt werden müssen. Die ganze Frühförderung schadet mehr als sie nützt. Früher liess man ihnen mehr Raum für ihre Fantasien. Man las ihnen vor und gab ihnen so gleichzeitig wichtige kulturelle und moralische Werte mit. Die dauernde Unterhaltung durch die Medien verzögert die Hirnentwicklung. Eine normale Reaktion auf den Überfluss an Stimulation. Wenn man Kindern nimmt, was sie brauchen, namentlich Ruhezeiten, Spiele, Fantasie, Neugierde, Beziehungen zu richtigen Menschen, Probleme, die gelöst werden müssen, schadet das ihrer seelischen und intellektuellen Entwicklung.

Kinder gehören nach draussen. Langeweile hilft ihnen, sich später selbst kreativ zu beschäftigen.

Bücher und die Fantasie anregende Geschichten wären ebenso wünschenswert wie die Präsenz reifer Erwachsener. Unreife „Freunde“ und Videos, die Gewalt, Dummheit und fragwürdige Werte vermitteln, sind leider die oft die wirklichen Begleiter durch die Kindheit. Kinder spiegeln ihre Umgebung. Scharfsinn und Kreativität sind das Resultat einer geordneten Lebensweise nach guten Grundsätzen. Medien wie Internet und Fernsehen sind die falschen Vorbilder.

Möge es allen Kindern vergönnt sein, im Spiel drinnen und draussen ihrer Fantasie und ihrem Forscherdrang freien Lauf zu lassen. Mögen sie eine Hand haben, die sie durch diese Welt führt und sie in den Schlaf wiegt. Mögen sie Schlaflieder hören und Gutenachtgeschichten, von richtigen Menschen die sie lieben. Und mögen sie jeden Tag das Wort ihres Schöpfers.

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Übersetzung von Killing the Soul of Children – revisited mit freundlicher Genehmigung von Sally Clarkson. Die Übersetzung hat diesmal eine liebe Blog-Leserin angefertigt und ich hoffe, ihr motiviert sie mit positiven Kommentaren noch viel öfter zu übersetzen!

Sonntag, 16. Juni 2013

Schneckentempo

Im Schneckentempo kann die Zeit vergehen, wenn man darauf wartet, dass das Wetter wieder besser wird! Als es vor zwei Wochen so arg geregnet hatte, hat sich eine Schneck bis zu uns in den ersten Stock getraut. Wie lange sie wohl gebraucht hatte, um so weit nach oben zu kommen? Ob sie wohl wusste, dass ihr Weg nirgendwohin führt?

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Manchmal tun Regentage gut – wenn die Zeit still steht, weil man sowieso nichts machen kann, weil sich alles drinnen abspielt und man der Schnecke beim Klettern zusieht.

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Aber jetzt freuen wir uns wieder über die Sonnentage und genießen die sommerliche Wärme! Und wehe es beschwert sich nächste Woche einer über die 30°C – denkt daran, der nächste Winter kommt bestimmt!

Mittwoch, 12. Juni 2013

Frühjahrsputz 2.13 im Kinderzimmer

Uiuiui, Kinderzimmer, das ist so ein heißes Eisen beim Frühjahrsputz… mit Kinderhilfe oder lieber ohne, Spielzeug wegräumen oder alles da lassen… wann am besten und vor allem WARUM???

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Spätestens, wenn in allen Kisten alles ist und ich irgendwie das Gefühl habe, dass die Kinderzimmer überquellen, dann packt’s mich wieder und je nach Alter haben die Kinder mehr oder weniger Mitbestimmungsrecht (und entsprechend eine Mithilfepflicht).

Ich glaube beispielsweise nicht, dass zweijährige schon wirklich aufräumen können. Klar, können sie abends helfen, die Bauklötze wieder in die Kiste räumen, aber bitte zusammen mit Mama; mein Fünfjähriger weiß mittlerweile, was er zu tun hat, wenn ich die Parole: “Zimmeraufräumen – Mamastandard” ausgebe; wenn im Zimmer allerdings das totale Chaos herrscht, dann ist auch er noch überfordert – meine Neunjährige kann damit schon eher umgehen und hat neulich sogar mal zwei oder drei Schubladen sortiert (und sogar das eine oder andere Teil weggeworfen).

Vielleicht hilft auch ein klein wenig eine andere Parole von mir: “Wenn ihr es nicht macht, dann mache ich es und dann gibt es keine Diskussion, wenn ich es nicht so mache, wie ihr euch das vorstellt…” will heißen – wenn Mama aufräumt, dann landen Papierschnipsel im Papierkorb und nicht im Playmobil-Truck und kaputte Überraschungseier-Figuren im Plastikmüll und dem Lieblingspulli kann es passieren, dass er in der Wäsche landet, auch wenn man ihn am nächsten Tag gerne noch einmal angezogen hätte (was nicht passiert wäre, hätte man ihn halbwegs ordentlich über die Stuhllehne gehängt…). Ihr versteht mich, gell?

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Hm, jetzt bin ich aber ein wenig vom Thema abgekommen… was ich eigentlich sagen wollte: Der Frühjahrsputz im Kinderzimmer besteht wohl irgendwie aus zwei Teilen:

1. Aufräumen

Klar, das haben wir in allen Zimmern bisher gemacht, aber hier kann so ein aufräumen schnell zur Großaktion werden, also Vorsicht und viel Zeit einplanen.

2. Putzen

Das geht im Prinzip genau so vor sich wie im Schlafzimmer: Alle Textilien zum waschen oder reinigen geben, Staubwischen, Fenster putzen, Kleiderschrank ausmisten, Matratzen & Fußboden absaugen, durchwischen…

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Wie macht ihr das mit dem Spielzeug?

Montag, 10. Juni 2013

Juni-Links

Sommer – Sonne – Sonnenschein! Endlich ist Sommer!!! Und bald gibt es auch Sommerferien!!! Auch in den letzten beiden Jahren war im Juni schon Sommerstimmung angesagt…

Reshaping-It-All, erinnert ihr euch an die Challenge? Das Buch muss ich unbedingt wieder einmal zur Hand nehmen – im aktuellen Schuljahresende-Stress neige ich dazu dass mein Essverhalten ganz schlimm aus dem Ruder läuft (und mit ihm meine Figur…).

65DaysReshapingItAll

Die Medienmontag können uns auch ganz schön herausfordern – wie gehen wir mit den modernen Medien um? Wir sollten sie weder komplett verteufeln, noch anhimmeln oder uns zu sehr von ihnen vereinnahmen lassen – der gesunde Mittelweg ist wie fast immer, der beste!

Media-Mondays-2

Auch kleine Schritte führen oft zum Ziel: Mit Babysteps zu einem organisierten Haushalt…

Babysteps

Und wenn es einmal ganz schnell gehen soll, dann verkürzt man einfach die am wenigsten geliebten Aufgaben:

In 30 Sekunden ist die Spüle blank geputzt oder die Toilette gereinigt!

Das Geheimrezept um die Bügelwäsche in 5 Minuten zu erledigen hat mir allerdings immer noch niemand verraten – ich warte!Wandern mit Kindern
(Aber man kann auch diese ungeliebte Arbeit mit ein paar Tricks so kurz wie möglich halten!)

Sommer – Sonne – Sonnenschein! Wer noch (wie wir) mitten in der Urlaubsplanung ist, kann sich beim Wandern mit Kindern ein paar Ideen holen oder bei der Naturschatzsuche.

Und dann gibt es jetzt auch endlich Erdbeeren!

Erdbeerbowle
Erdbeersirup
Strawberry Crumble
Schmetterlingskuchen

Erdbeeren

Lecker!

Einen schönen Juni!

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